7.04 Defending Your Life (Zeugin der Anklage)

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    • Ich kann die Worte von Nessajajaa schon ein wenig verstehen. Aber SPN ist eben SPN und die Serie lebt von ihren zwei Charakteren. Es würde nicht passen wenn man das plötzlich umschmeissen würde. Dean plötzlich mit sonnigem Gemüt und ohne Alkohol ^^ Und Sam ohne Probleme mit sich und der Umwelt *wasnt* Bei vielen anderen Serien kommen häufig neue Charaktere hinzu, die Schwerpunkte werden verlagert so lebt die Geschichte von eben diesen wechselnden Charakteren und neuen Geschichten. Man hat mehr Möglichkeiten Abwechslung hineinzubringen. Das ist eben bei SPN nicht der Fall weil der Schwerpunkt auf den zwei Brüder beruht. Die Frage ist dann eher wie viele Staffeln kann man noch drehen ohne das es immer die selbe Leiher ist. Wobei wenn ich mir Two and a half man" anschaue (vielleicht jetzt nicht der beste Vergleich*g*)- ist die Situation ähnlich und trotzdem empfinde ich keine Folge als langweilig, auch wenn die Charaktere sich tagtäglich mit den selben Problemen herumschlagen.

      Also mir gefällt die Staffel auch biser, ich finde sie sehr SPN-like was ich bei der 6ten halt ein wenig vermisst habe.
      Bisher war auch jede Folge irgendwie "in sich" anders und hat andere Schwerpunkte behandelt. Ich finde es stimmig.
      Ich traue Sams Enthusiasmus ja auch nicht über den Weg wie ich weiter oben schon schrieb.. aber vielleicht trifft wirklich das ein was Bobby zu Dean sagte, "Vielleicht wird er Dich diesmal überraschen". Andererseits schwebt die Lüge über Amy in der Luft und ich glaube das dass noch Thema werden wird. Ich bin gespannt wie es Dean uns seiner Gefühlslage weiter geht ich glaube auch nicht das die paar netten Worte von Sam am Ende irgendetwas daran geändert haben. Aber wir werden sehen..


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Coco29 ()

    • nur ganz kurz diesmal, da schon alles gesagt wurde ;)

      Ich fand die Folge ganz ok,
      Was mich "mal wieder" ziemlich genervt/irritiert hat war, wie schnell Götter im SPN-Universum zu töten sind
      (auch wenn es diesmal "nur auf Zeit" war).
      Dennoch eine solide und in meiknen AUgen auch nicht unwichtige Folge, was die Charakterententwicklung angeht - und ich bin wirklich gespannt, was da mit Dean weiter passiert. Sicher hatte er immer schon den Hang zu "Schuldgefühlen", aber dennoch glaube ich, dass diese Phase jetzt auf einen Wendepunkt hinauslaufen soll - schaun wir mal ... *:)*

      (Das mit Sam etwas nicht stimmt, davon bin ich sowieso überzeugt - rätsle aber noch ein bisschen rum, was genau das ist *;)* )


      Yes, I am able to talk about things other than Supernatural.
      I just choose not to.
    • der Unterschied zwischen wirklich „schuldig sein“ und sich „schuldig fühlen“ …

      … ist schon enorm …,

      dachte ich mir, als ich die neue Folge sah. Eine tolle Folge übrigens. Hatte ich schon erwähnt, dass ich diese „Monster der Woche – Geschichten“ liebe. Öhm … bald bringen unser Jäger noch das ganze kosmische Gefüge durcheinander … wie viele Götter haben sie schon gekillt? *grins*

      Sam kam als Anwalt klasse rüber – es passt zu ihm. Er steht zu seinen Fehlern und stellt sich der Herausforderungen seine Sichtweise zu begründen – auch wenn es in den Augen der Anderen (meistens Dean) falsch war. Das hat er schon immer gemacht und dafür häufig Schläge einkassiert. Denken wir nur an diese dumme Blutjunkie – Geschichte und Sams Begründung zu seinem Handeln. Nun – irgendwie war es ja im Nachhinein von Vorteil so ein „böser“ Junge gewesen zu sein. Schließlich konnte Sam nur so den Teufel mit in den Käfig reißen (und seine Schuld begleichen) …

      Jetzt in dieser Folge rechtfertigt Sam auch noch Deans Vergehen. (brüll* >>> Dean du solltest Sam öfter mal auf die Schulter klopfen anstatt ihm ins Gesicht zu schlagen.)
      Sam ist eindeutig der stärkere der beiden Jäger … und endlich wird das auch mal gezeigt. (Wenn auch nur unterschwellig)
      Aber Dean deshalb als Opferlamm darstellen? Da muss ich widersprechen. Zumindest in den vorgeworfenen Fällen war es in meinen Augen absoluter Blödsinn und nur Mittel zum Zweck um eine gefühlvolle Folge zu mit viel Tränen- und Mitleidpotenzial für Dean erfinden.
      Warum bitte, sollte Dean Schuld am Tod von Jessica sein? Das Mädchen stand von Anfang an auf der Abschussliste – weil sie im Weg war. Also sie wäre so oder so verbrannt damit Sams Höllenkariere nichts im Wege steht. Oder der Tod von Jo? Allen und Jo waren Jägerinnen und als solche wissen sie um die Gefahr dass die Lebenserwartung nicht sehr hoch ist – besonders wenn man den Teufel jagt kann das schnell ins Auge gehen. Sie wurden von Dean nicht gezwungen zu jagen und Dean trifft in diesem Falle keine Schuld.
      Meiner Meinung nach hat Gott Osiris nicht richtig recherchiert. *lach*
      Denn wenn es wirklich um Schuld gegangen wäre, hätte es auch Sam nicht einfach mit der Verteidigung gehabt. Aber ich denke die Macher von SPN wollten Deans oder Sams „wahre“ Schuld gar nicht aufdröseln und uns in aller Deutlichkeit vor Augen führen, denn dann wäre es sehr unschön für alle Fans geworden.
      Zweifelsohne sind nämlich beide Jäger mit Schuld beladen bis zur Oberkante Unterlippe. Beide haben schon unschuldige Menschen getötet, beide haben gelogen und in das Leben anderer (insbesondere das des Bruders) unangemessen und ohne Zustimmung eingegriffen, beide haben wissentlich (und heimlich) Entscheidungen getroffen die den Anderen schadeten. Beide haben egoistisch gehandelt und Beide haben ein Sigel gebrochen und dem Teufen den Weg auf die Erde geebnet. Das nenne ich echte Schuld! Komischerweise war das kein Thema in dieser sogenannten „Schuld-Folge“.

      Irgendwo habe ich gelesen, dass Dean sich „schuldiger“ fühlt als Sam, weil er in der Hölle Seelen gefoltert hat. Nun – Sam hat die Apokalypse heraufbeschworen … so viel zum Thema sich schuldig fühlen.

      Nein - es geht hier wohl ehr um die Art wie mit dieser Schuld umgegangen wird. Und da unterscheiden sich unsere Lieblinge enorm. Ich denke Sam geht es zurzeit besser weil er seine Schuld akzeptiert und dafür geradesteht. Er war bereit für seine Schuld freiwillig und auf ewig in der Hölle zu brennen.
      Dean neigt leider ehr zum „in sich hinein leiden“. Anstatt Problemen die Stirn zu bieten, darüber zu reden oder sich Beistand zu holen macht er lieber Alleingänge (die er Sam übrigens nicht zugesteht) und ertränkt dann alles in Whisky. Er geht jeder unangenehmen Konfrontation so lange aus dem Weg bis sie ihn in den Allerwertesten beißt.

      Ich glaube genau aus diesem Grund war Sam auch der Anwalt … er macht nämlich das was er immer tut: den ganzen Mist den die Brüder hinterlassen zu beseitigen.

      Die Fälle, über die hier gerichtet wurde, waren allesamt pillepalle und haben mit der wahren Schuldfrage so viel gemeinsam wie ein Schweizer Käse mit einem Stück Brennholz.
      Vielmehr ging es darum Dean leiden zu lassen … und dass ohne schwerwiegende Einbußen für ihn in den Augen der Fans.
      Warum glaubt ihr wurde der letzte „Zeuge“ nicht gefragt? Da ist nämlich die Schuldfrage eindeutig. Und ich meine nicht einmal den Mord an Amy (da stehe ich hinter Dean … sie ist schließlich ein Monster und er ein Jäger) – sondern die Tatsache, dass er wieder anfängt mit den Lügen, die im Nachhinein das Handeln seines Bruders so verändern, dass es in einer Katastrophe enden kann … wie immer in Supernatural!

      Wir wissen alle wie Sam reagiert wenn er belogen wird und es herausfindet.
      Dean weiß das auch … möglicherweise fühlt er sich deshalb so schuldig und hockt auf der Anklagebank wie ein Häufchen Elend, was in meinen Augen übrigens völlig unsexy ist … Mein Gott Dean kremple die Ärmel hoch und fange an zu kämpfen!
      Dean aus Staffel 7 ist noch weit weg von Dean aus der ersten oder zweiten Staffel. In keinem der besprochen Fällen war er wirklich schuldig.
      Es war auch sicher nicht falsch Amy zu töten – aber es war falsch Sam schon wieder zu belügen, denn auch für große Brüder gilt: Man kann nicht Wasser predigen und Wein trinken!

      Liebe Grüße, eure Shadow
    • Dann mal wieder was von mir (selten, aber doch noch ab und an)

      Mir hat sie noch gut gefallen. Irgendwie fand ich sie auch gelungen.
      Gut gefallen hat mir das Ende. Sam hat mit seiner Vergangenheit abgeschlossen, und denkt nicht mehr über Schuld nach.
      So ist Dean aber nicht gestrickt. Er handelt, fühlt sich allerdings dann schuldig. Ob er es jetzt ist (Amys Tot) oder nicht (Jos/Helens/Sams Tot).
      Allerdings glaube ich auch, dass Deans Geheimnis noch länger eins bleiben wird und erst wenn es fast zu spät ist, wird er damit herausrücken (müssen).

      Das Dean lieber sterben wollte als das Geheimnis zu verraten ist - für mich - nachvollziehbar. Hiess es doch die ganze Zeit, dass Sam nicht an der Wand kratzen sollte. Auch wenn es komisch ist, wollte er Sam davon beschützen.

      Bis jetzt finde ich alles stimmig. Obwohl man bei vier Folgen noch nicht viel sagen kann, es gibt ja 22.
      Don't forget the pie!!!
    • Die Folge war als Anschlußfolge an die vorhergehende gut gewählt. Und irgendwie fand ich es toll zu sehen, was aus den Charaktern geworden ist. Sammy, der sich nicht mehr schuldig fühlt. Was ich gut finde, denn Sammy musste auch viel aushalten, hat viele Fehler gemacht, aber er war auch in der Hölle und musste sich mit Lucifer rumschlagen. Ist ja nicht grade erbaulich als Vessel für Lucifer zu dienen. Deswegen komm ich gut damit klar, dass Sammy sagt - Schuldgefühl ehr weniger im Augenblick.

      Dean hingegen war/ist das perfekte Opfer. Finde er macht sich schon immer viele Gedanken und hat auch schon von Anfang an viel mit sich rum geschleppt aka auch Schuldgefühle. Auch dort, wo er keine haben müsste - aber erzähl das mal dem eigenen Gewissen. Ich fands schön, wie Sammy versucht hat als sein Anwald ihn da raus zu haun. Hätte es aber noch besser gefunden, wenn er nachdem sie raus bekommen haben, dass Dean sein eigener Richter ist, mehr versucht hätte Dean zu überzeugen, dass er keine Schuldgefühle haben brauch wegen Jess und wegen Jo. Aber es hat für mich so ausgesehen, als ob sie immer noch Osiris überzeugen wollten.
      *arrr* und ich hätte zu gerne die letzte Zeugin gehört - wie laub ich wir alle. Aber das wollte Dean nicht. Weil er dort genau wusste, dessen ist er schuldig und Sammy würde ihm dafür nict vergeben können, jedenfalls nicht in naher Zukunft. Und ich glaube Dean will Sammy nicht noch mal verlieren. Deswegen lieber in Frieden sterben, als Sammy das Bruderherz brechen.

      *ui* Und dann kam Supersammy und hat Osiris in den fast ewigen Schlaf geschickt. *:D* Zumindest haben wir den Gott nicht getötet. Vielleicht sehen wir ihn noch mal, das wäre toll. Ich mags, wenn man Charakter noch mal aufgreift, muss ja nicht gleich sein.

      Insgesamt fand ich die Folge gut. War auch einfach schön mal wieder Jo zu sehen. *thumps*
      *Icon made by bel_perdente @ livejournal