6.08 All Dogs Go To Heaven

    • SydneyB schrieb:

      Ich meine, Sam war immer egoistisch - aber jetzt ist er es offen und auf gewisse Weise viel ehrlicher als früher
      Wieso war Sam IMMER egoistisch? Wenn jemand sich diesen Schuh anziehen muss, dann einzig und allein John! *verteidigt ihren Sam auch wenn er grad nen Arsch is*

      "Ortsgruppenleiter" LOL *thumps* So hab' ich's aber auch verstanden, der Alpha ist gar nicht erst aufgetaucht!

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    • Also die Folge habe ich nun endlich auch gesehen.

      Ich fande sie auch eher mittelmäßig, bzw. auch eher als Lückenfüller. Sie war nicht sonderlich spannend. Aber gut, Crowley war natürlich wieder das Highlight - ach wie ich ihn liebe :)

      Das Sam Dean am Ende gesteht, dass er nicht "der" Sam ist, da weiß ich noch nicht so ganz was ich von halten soll. Ich kann Sam so echt schwer einschätzen, so ohne Seele - da ist er mir echt suspekt :D
    • … von herrenlosen Hunden, umherstreuenden Fans und Jägern im falschen Rudel…

      Aber …
      „Alle <Hunde> kommen in den Himmel“ …

      Offensichtlich gehen hier die Meinungen zur Sendung wieder sehr stark auseinander. Oh je - oh je … da haben wir den Salat. Auch wenn es sich allem Anschein nach, in bei der Folge „All Dogs Go to Heaven“ um einen sogenannten „Lückenfüller“ handelt (ich habe das in dem einen oder andern Forum so gelesen), fallen mir viele Parallelen zu den Brüdern, ihrer Jagd und witziger Weise auch bei ihren Fans auf. Langsam aber unübersehbar werden mir die Gründe für so manchen Konflikt, gerade im Fanbereich mehr als klar.
      Doch bevor ich hier mit der Tür ins Haus falle und mir wahrscheinlich wieder eine virtuelle Backpfeife hole, kurz zum Inhalt.

      Die Winchester haben einen neuen Auftragsgeber: Crowley! Na toll – jetzt wird für den Feind gearbeitet. Wo sind all die guten Vorsätze hin?
      Crowley ist bereit Sam seine Seele wieder zu geben, wenn die Jäger ihm den Alphawolf beschaffen, der (oder dessen Rudel) für einige Morde verantwortlich sein soll. Es ist wie im richtigen Leben (oder in Politik und Wirtschaft), man muss nur das richtige Druckmittel finden und schon werden die Fronten gewechselt oder in die eigene Tasche gewirtschaftet. (Gut das dies keine Sendung über Bänker ist) Man kann sich auf nichts mehr verlassen. - Übrigens ein Dauerzustand in Supernatural Staffel 6 – unterstrichen vom atypischen Verhalten der Monster. Ein Dean oder Sam der ersten und zweiten Staffel wär nie so skrupellos gewesen und hätte die Seiten gewechselt. Diese Erkenntnis ist sehr bitter für mich. Meine Helden sind verschwunden und mit ihnen Eigenschaften wie Ehre oder Treue. Ein Jäger ist zerbrochen an der Härte des Jägerdaseins und der Andere besitzt nicht einmal mehr eine Seele um zu zerbrechen. Vielleicht entstehen auf diese Weise Alphamonster?
      Ehrlich gesagt sind mir einige Aussagen im Zusammenhang mit Crowley`s Aktivitäten etwas suspekt. Ich frage mich immer wieder: mit welcher Begründung sollten Monster ins Fegefeuer kommen? Wer sich ein wenig mit der Bibel auskennt wird wissen, dass das Fegefeuer der Läuterung jener Seelen dient, die vor Gott treten sollen, sich aber zunächst von ihren irdischen Sünden reinigen müssen. So gesehen, ist das Fegefeuer nur für die „Hoffnungsträger“ bestimmt. Also ausschließlich für Himmelskandidaten.
      Die wirklich Bösen kommen immer direkt in die Hölle, in der sie auf ewig brennen. Das Fegefeuer ist nur eine Zwischenstation auf den Weg in den Himmel. Hat Gott jetzt die Absicht sein Reich mit den Monstern dieser Welt zu füllen? Oder ist letztendlich jedes Monster so voller Hoffnung dass es geläutert werden kann? Das wäre zumindest ein beruhigender Gedanke in Bezug auf Sam und Dean. *hust*

      Egal …

      Tatsache ist, dass mit dem Skinwalker Lucky wieder einmal ein genialer Reibepunkt zwischen Sam und Dean, Himmel oder Hölle und Gut oder Böse geschaffen wurde.
      Gerade zu dieser Folge habe ich sehr oft gelesen wie sehr Lucky, der in einer Familie getarnt als Hund lebt, an Dean und Lisa erinnert. Besonders nach der anrührenden Schlussszene, die scheinbar als Einzige hängen geblieben ist. Irgendwie sah ich da bedeutend mehr … nämlich auch Sam, der schon von Anfang an seine Liebe verlor, dessen eine Seite auch dunkel ist und der aus Liebe oft Falsches tat.
      Mal ganz nebenbei, dass es unter Monstern Schläferzellen gibt war mir neu und ist ein interessanter Ansatz zur Terrorproblematik unserer Zeit. Tja – selbst die schrecklichsten Bestien können noch einiges an Bösartigkeiten von uns Menschen lernen.
      Womit wir schon beim Hauptthema dieser wieder einmal sehr blutigen Folge sind. Langsam entwickelt sich Supernatural echt zum Spatterfilm mit regelmäßigen Blutbädern am Schluss. Wobei mir Dean (endlich mal wieder) an der Sniper gefiel und Sam als kalter Killer, der sich den Weg frei schießt, war atemberaubend. *hust*
      Aber was ist nun Gut oder Böse und in wie weit sind wir bereit, uns an Veränderungen anzupassen?
      Eigentlich viel zu viel Zündstoff um dies alles in einer einzigen Folge abzuarbeiten. Diese Informationsflut war offensichtlich der Grund warum viele Fans diese Folge für oberflächlich hielten. Nun, wir sind nicht besser als Sam und Dean und blenden das, was uns unbehaglich erscheint einfach aus! Aber zum Glück gibt es ja manchmal einen kleinen Schatten, der den 1000 Watt Strahler anwirft um den Schmutz ins Licht zu zerren.
      Lucky genoss in dieser Folge eindeutig die Sympathie der meisten Zuschauer. Denn er liebt die Familie in der er lebt. Er tötet ja „nur“ um sie zu schützen! Mhhh – das ist doch ehrenhaft oder? Aber bitte nicht vergessen … es sind und bleiben trotzdem Morde. Dummerweise wird uns das immer nur dann bewusst, wenn es sich beim Täter um ein „offensichtliches“ Monster handelt. Was meine ich damit?
      Lucky erinnert mich an Dean und Sam – aber nicht nur in der Schlussszene als er seine Familie verliert. Er ist der Beweis, dass die Grenzen zwischen Gut oder Böse, Menschen oder Monster ineinander verfließen. Denn genau wie Sam und Dean haben auch Monster sich ihr Leben nicht ausgesucht, hadern oft mit ihrem Schicksal und doch bleibt ihnen nichts übrig als ihren verhassten Weg zu gehen. Sie sind Spielball ihrer Alphas, wie Dean und Sam Spielball der Hölle und des Himmels sind. Und genau wie Lucky, haben beide Brüder schon lange ihre Unschuld verloren. Sie haben getötet – und nicht nur Monster sind durch ihr Wirken gestorben. Manchmal hätten sie einfach auf das vermeintliche Monster hören sollen. Ich denke da spontan an „Jus In Bello“ (Folge 3.12.) – hätten sie auf Rubi die Dämonin gehört, wären viele Unschuldig verschont geblieben. Und dieser Gedanke piekt so sehr wenn man sich drauf ein lässt.
      Aber geahnt haben wir was aus Sam und Dean geworden ist, schon immer, doch konnten wir es bis heute geflissentlich ignorieren.
      Ja – bis jetzt, denn in der neuen, schönen und völlig verdrehten Welt der Winchester springt es uns unverblümt ins Gesicht. Und damit sind wir wohl beim nervenaufreibendsten und auch (un)heimlichsten Thema.
      In Staffel 6 wird nicht nur das Handeln beider Brüder in ungeahnt harter Weise in Frage gestellt, sondern zu allem Überfluss ihre Rollen komplett vertauscht … eine Tatsache die vielen bitter aufstößt. Aber es ist nicht mehr abzustreiten. Sam ist der harte Jäger und Dean der Softie. Gerade vor dem Grund, dass Dean es nie geschafft hat, Sams Entwicklung vom Teenager mit ständiger Gewitterwolke vorm Kopf, zum eigenständigen Mann zu akzeptieren, ist diese Tatsache für uns noch immer so unbegreiflich, dass wir vor Wut platzen könnten. In unserer Not suchen wir nur allzu gern die Schuld beim Anderen. Hätte Sam dieses oder Dean jenes nicht getan, dann wäre ja alles ganz anders gekommen. Wir suchen den Schuldigen für unsere Unfähigkeit loszulassen und die Entwicklung unserer Lieblinge zu akzeptieren.
      Sams kalte Seelenlosigkeit und Dean weinerliche Dauerzustände überspitzen diese ungewohnte Situation natürlich in gekonnter Weise und sorgen bisweilen für heftige Diskussionen zwischen der Sam- und Dean-Fraktion.
      Geben wir es doch endlich zu!
      Die Einen schreien nach Dean – dem coolen Typen mit der lockeren Zunge und wollen nicht wahr haben das dieser jetzt Sam heißt, und die anderen wünschen sich Sam, den zarten gefühlsbetonten Mann mit der Grübelfalte auf der Stirn zurück. Jetzt heißt er plötzlich Dean.
      Warum betrachten wir dass, was wir an einem der Brüder immer so schätzen und liebten beim anderen Bruder als Fehler?
      Warum gönnen wir Dean nicht seine melancholischen Seite oder warum stört es uns das Sam plötzlich der Coole ist? Sind wir wirklich so statisch?
      Eigentlich sollten wir froh sein Sam und Dean noch lieben zu können, denn in Wirklichkeit sind beide Killer – aber das blenden wir natürlich, und da sind wir uns wieder einig, aus!

      Liebe Grüße eure Shadow
    • Finde gut was du schreibst und kann dir in vielem zustimmen. Nur, was Dean betrifft: ich war schon immer Deangirl und bleib es auch mit diesem "girly" Dean, ich wusste halt schon immer, was in ihm schlummert :D

      Zum Fegefeuer: Ich denke mir, das liegt an folgendem: Menschen, die in der Hölle landen, haben meist aus freiem Willen einen Pakt mit der Hölle geschlossen. Aber die Monster werden so von ihrem Hunger/Alpha kontrolliert, dass sie quasi "nichts" dafür können, dass sie böses tun. Deswegen landen sie nur im Fegefeuer. Die Frage ist nur, was kommt danach? Wie lang bleiben sie im Fegefeuer?

      Als die Macher Gordon einführten, war das auch, um zu zeigen, dass unsere Jungs trotz allem die Guten sind, Gordon war der Jäger, der die Grenze überschritten hat. Vorwürfe kann ich den beiden Jungs immer noch keine machen, aber es stimmt schon, sie sind auch Mörder, einer sogar seelenlos, der andere ganz schön selbstsüchtig (erinnert sich noch jemand wie er genau das Bobby vorgeworfen hat? Bobby, der alles für die beiden tun würde?).

      Noch liegen nicht alle Motivationen offen, denn weder traue ich Crowley noch haben wir die Motive von Samuel Campbell erfahren.

      Ich bin jedenfalls gespannt wie es weitergeht.

      Und zu der Folge: Ich mochte sie :)