8.10 Torn and Frayed (Don't Stop Believing)

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    • Gott sei Dank - sie haben endlich geredet!
      Dean verlangt von Sam eine klare Entscheidung, die er in jedem Fall akzeptieren will und schließt im Gegenzug Benny aus seinem weiteren Leben aus (leider!) - er handelt, wie er es immer getan hat: er entscheidet sich für Sam. Der scheint sich endlich beruhigt zu haben, akzeptiert Deans Entschuldigung und entscheidet sich gegen Amelia, für Dean. Zumindest herrscht hier nun Klarheit. Aber ich muss gestehen, als Amelia am Ende allein in der Hotelzimmertür steht, blutet mir das Herz, weil ich sie gerade jetzt, in dieser Folge, super gut verstehen konnte. Die Szene zwischen ihr und Sam früher in der Folge war für mich die beste aus diesem gesamten Handlungsstrang überhaupt (thank you, Jared!).
      Dean lässt gezwungenermaßen Benny außen vor, der, jetzt ganz allein, schwer mit seinem Hunger zu kämpfen hat. Er ist ein Junkie auf Entzug und Ty bringt das allein mit seiner Stimme genial rüber. Und es tut mir total leid, dass ein Wiedersehen mit ihm wahrscheinlich unter keinem guten Stern stehen wird. Schade, schade - ich mochte Benny...
      Wir haben dann endlich die Bestätigung, dass es nicht nur ein Dämonen-tablet, sondern auch eins für die Engel gibt und dass die alles tun werden, um es vor der Entdeckung zu schützen.... scheinbar wirklich ALLES. Naomi kann noch so gute Gründe haben - ich jedenfalls finde sie nicht minder abartig als damals Zachariah, nachdem sie aus Cas einen Psycho-Zombie macht und ihn gegen seinen Willen als Mordwerkzeug missbraucht. Dabei ist alles, was der will, den durch ihn angerichteten Schaden zu büßen, Gutes zu tun. Ich bin gespannt, in welchen Zustand und Zusammenhang wir Cas wiedersehen.
      Zunächst freue ich mich mal, dass die Stimmung zwischen Sam und Dean in der letzten Szene der Folge endlich mal nicht von Feindseligkeit schien, fast schon von der Inszenierung an 'A Supernatural Christmas' erinnerte. Beide haben mit Eifersucht auf die Eindringlinge (Amelia und Benny) in ihre Beziehung zu kämpfen gehabt und die sind vorerst raus. Dean schien eindeutig nicht klar gewesen zu sein, wieviel Amelia seinem Bruder bedeutet, während auf der anderen Seite Sam garnichts genaueres über Benny wissen will - außer, dass Dean aus seinem Leben ausschließt. Finde ich Dean gegenüber nicht ganz fair - aber das ist nunmal Sam. *;)* Ich denke, trotz seiner Entscheidung fehlt es Sam immer noch an Respekt für Dean. Deans Entscheidungen und dessen Gründe, allgemein gesagt - was geht gefühlsmäßig in Dean vor - hierfür interessieren ihn nicht wirklich. Egal, wie einfühlsam er sich Opfern gegenüber verhält - Dean gegenüber fehlt ihm jegliche Sensitivität.
      Aber man kann nicht alles haben - vielleicht war dieses Gespräch auch nur der Anfang? Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt *gg*


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    • Die Episode hat mich mit einem absolut deprimierten Gefühl zurückgelassen. Mit Ausnahme von Crowley und Naomi standen alle anderen in irgend einer Art und Weise zum Schluss als Verlierer da. Für Crowleys und Naomis Etappensiege zahlten andere einen hohen Preis.

      Der arme Samandriel wurde zuerst auf übelste Weise gefoltert (man, war das gruselig, ich habe mitgelitten) und büßte schlussendlich aufgrund von Naomis Befehl, dem sich Castiel nicht widersetzen konnte, sein Leben ein. Schade, dass es ihn erwischt hat.

      Castiel stand wieder unter Naomis Beeinflussung und konnte sich nicht dagegen wehren. Um ihn in diesen willenlosen Zustand zu bekommen und zu halten, schreckte Naomi nicht vor Folter zurück. Wieder einmal zeigte sich, dass die Himmelsboten in mancher Hinsicht nicht besser als Dämonen sind, wenn es darum geht, ihre Interessen zu wahren oder durchzusetzen. Wer genau Naomi ist, ist immer noch unklar. Für mich gehört sie aber eindeutig in die Kategorie Miststück. Zumindest wissen wir nun, dass es auch eine Engel-Tafel gibt und diese will Naomi schützen. Das ist ansich keine schlechte Absicht und auch verständlich, nur ihre Mittel zum Zweck sind mehr als fraglich.

      Es scheint so, dass Castiels Erinnerungsblockade langsam zu bröckeln begann und er sich bruchstückhaft erinnern konnte, aber mit den Erinnerungen nichts richtiges anfangen konnte. Er wirkte so unendlich niedergeschlagen, als er zum Schluss den toten Samandriel festhielt. Ihn zu töten, war absolut nicht das, was er wollte. Er wollte helfen, gute Taten vollbringen und so Buße für seine Verfehlungen tun. Einen weiteren Bruder zu töten, stand dabei nicht in seiner Absicht. Ich bin gespannt, wie er aus diesem Dilemma wieder rauskommt. Zumindest hat Dean einen Verdacht. Es wird sich zeigen, was er damit anfängt.

      Kommen wir nun zu Dean und Sam. Gut ist, dass sie miteinander geredet haben und dass Dean aus sich herauskam, als er zugab falsch gehandelt zu haben und eifersüchtig zu sein. Auch gefallen hat mir, dass er bereit war Sam gehen zu lassen, damit dieser glücklich wird. Positiv ist natürlich auch, dass offensichtlich beide beschlossen haben, zusammen weiterzumachen. Das Traurige daran ist aber, dass beide dazu mit etwas abschließen mussten und zum Schluss nicht so aussahen, als wären sie mit ihrer Entscheidung wirlich glücklich.

      Für mich waren das keine Entscheidungen aus vollem Herzen und voller Überzeugung, sondern zweckdienliche Entscheidungen, die ermöglichen sollten, dass beide den eingeschlagenen Weg zusammen weitergehen können. Für mich fühlte sich es nicht so an, als hätte sich Sam für Dean entschieden, sondern nur dafür weiterzumachen. Bei Dean hatte ich schon eher das Gefühl, dass er sich für Sam entschieden hat. Ein brüderliches Miteinander konnte ich noch nicht so richtig erkennen, aber Ansätze dazu. Ich hoffe, dass ihnen die letzten Schritte aufeinander zu gelingen werden und dass der Weg nicht durch all das, was in der Vergangheit passiert ist, verbaut ist.

      Dann hätten wir noch die beiden letzten Verlierer der Woche: Amelia und Benny.

      Ich war kein Fan von Amelia. Nicht, weil sie die Frau an Sams Seite war. Ich würde den Jungens so gerne Partnerinnen gönnen. Der Grund ist, dass sie auf mich einfach zu schwach und verletzlich wirkt, um an der Seite eines Winchesters bestehen zu können. Ich musste bei ihr immer an ein angeschossenes Reh denken. Ich könnte mir an Deans oder Sams Seite nur eine wirklich mutigte, starke und tatkräftige Frau vorstellen. Als sie dann zum Schluss alleine im Motelzimmer stand, tat sie mir so unendlich leid. Sich in einen Winchester zu verlieben, ist irgendwie nie eine gute Sache oder etwas mit Zukunft. Ich hoffe, sie findet dennoch ihr Glück (mit Don???). Ich habe keine Idee, ob wir sie noch mal wiedersehen, tendiere aber eher zu einem Nein als Ja. Meines Erachtens ist ihre Storyline als Keil, der zwischen die Brüdern getrieben wird, beendet.

      Ebenfalls traurig fand ich Bennys Schlussszene. Dieser ist nun, nachdem Dean ihm mitteilte, dass er einen Schlussstrich zieht, komplett auf sich alleine gestellt und blickt einer schwierigen, einsamen Zukunft entgegen. Es stellt sich die Frage, ob er es schaffen wird, den rechtschaffen Weg weiterzuverfolgen oder ob er von diesem abkommen wird. Es wäre denkbar, dass er zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal in der Staffel auftaucht. Möglich für mich wäre, dass Dean sich doch noch entscheidet, ihm zu helfen (was sehr zu Dean passen würde, da er sich für jeden und alles verantwortlich fühlt) oder dass er vom rechten Weg abkommt und Dean ihn jagen muss oder dass er Dean und/oder Sam bei irgendwas hilfreich zur Seite steht. Da ich auch immer noch auf den Alpha warte, wäre auch das eine denkbare Kombination. Letztendlich ist aber auch möglich, dass Bennys Story hier endet, denn seine Aufgabe, gleichermaßen wie Amelia als Keil zwischen Dean und Sam zu aggieren, ist erfüllt. Diese Möglichkeit fände ich verschwendetes Potential, aber das wäre nicht das erste Mal, dass Storymöglichkeiten verschwendet werden.

      Fazit: Für mich war das eine sehr gute, wenn auch traurige Episode.

      Signatur von angel - vielen Dank!!!
    • Die Gefühlsschiene auf der die Brüder jetzt wieder fahren passt anscheinend, wobei ich denke das durch Cass wohl wieder ein neuer Disput entstehen könnte. Oder die Brüder sind dabei einer Meinung und verstecken sich weiter vor ihm. Interresant ist wohl Naomie, finde ich.

      Die Idee ist vielleicht etwas abgedreht, aber könnte sie nicht die "Mother of all" sein sein? Diesen Tod kauf ich ihr heut noch nicht ab. *frust*

      Aber nichtsdestotrotz eine feine Folge bei der mir der arme Alfie leid tat. :(
    • Warum sollten die Jungs sich vor Cas verstecken? Sie werden, ganz im Gegenteil, bohren und versuchen, rauszufinden, was da Sache ist. Dass er merkwürdig handelt, fällt ihnen doch gerade auf, weil es nicht seinem Wesen entspricht und sie werden ihn nicht im Regen stehen lassen, denn egal, was er als Leviathan-Wirt und zuvor angestellt hat, so ist er doch einer ihrer wenigen Freunde. Klare Mission, denke ich - Cas helfen, egal, in was für einer Bredouille er auch steckt...


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    • Ich sehe das genau wie SydneyB. Meiner Meinung nach haben die den Ort nur engelsicher gemacht, um sich über Castiel unterhalten zu können, ohne dass er es mitbekommt. Sie verstecken sich nicht grundsätzlich vor ihm. Ich denke auch, dass sie nun versuchen herauszubekommen, was los ist und wenn sie feststellen, was Naomi treibt, werden sie ihm helfen wollen.

      Signatur von angel - vielen Dank!!!
    • Also, so leid es mir tut, ich verstehe nicht, warum Benny jetzt ein "Hungerproblem" bekommen sollte? Bis jetzt hat er sich doch auch selbst versorgen können und im Moment ist er weder verletzt noch irgendwo eingesperrt ... warum also sollte er plötzlich dabei Hilfe benötigen? Ganz ehrlich, wenn ihm erst auffällt, daß sein Vorrat zur Neige geht, wenn nur noch ein Beutel da ist, ist das wohl eher seine eigene Schuld.

      Aber ich weiß schon, wozu dieses Drama wieder dienen wird ... am Ende wird Benny, unlogischerweise, das Blut ausgehen, er wird vermutlich irgendeinen Menschen angreifen und schon haben wir wieder etwas, was wir Sam aufs Brot schmieren können ... sorry, aber bei dem Gedanken könnte ich *kotz*

      Sam will nichts näheres über Benny wissen? Richtig, aber auch Dean wollte nie etwas genaueres über Amelia wissen, ihm hat gereicht, daß Sam eine Frau kennengelernt hat und daraus geschlußfolgert, daß Sam ihn für ein Mädel im Stich gelassen hat. Das das anscheinend gar nicht so war (schließlich hat Sam Amelia erst Monate später kennengelernt) hat Dean nie interessiert. So viel zu brüderlichem Respekt, der Dean seinem Bruder gegenüber aber auch schon lange abhanden gekommen ist (falls er jemals wirklich da war ... es ist nämlich immer solange alles gut, wie es nach Deans Kopf geht, aber wehe nicht...). Viele jammern nur, daß Dean Benny jetzt (egal ob gezwungenermaßen oder nicht) zurückgelassen hat, doch offensichtlich schert es keinen, daß Sam die Frau die er liebt und die vielleicht unwiderruflich letzte Chance auf so etwas wie ein normales Leben aufgegeben hat. Und das für seinen Bruder, auch wenn einige der Meinung sind, daß er es nur für den Fall getan hat. Wäre das so, hätte er sich vielleicht bei Amelia nur länger Bedenkzeit ausgebeten, den Fall zusammen mit seinem Bruder irgendwie zum Abschluß gebracht und wäre dann zurückgekehrt. Schließlich hatte er ja schon gesagt, er würde gehen, sobald sie Samandriel gefunden haben. Das er das nicht getan hat, zeigt mir eigentlich, daß ihm an Dean durchaus noch etwas liegt.

      So und jetzt zerreißt mich meinetwegen in der Luft *bye*
    • @LadyLaduga: So jetzt beiß ich dich. Nein, quatsch natürlich nicht. *;)*

      Ich finde es auch bedauerlich, dass Sam weiterhin, ohne Partnerin ist und seine Liebe aufgegeben hat. Jetzt wo ich noch mal drüber nachdenke, könnte er aus folgenden Gründen diese Entscheidung getroffen haben:
      - Auch wenn er mit dem Jägersein hardert, entscheidet er sich aus Pflichtbewusstsein dafür. Vielleicht hofft er die Höllentorgeschichte zu Ende bringen zu können.
      - Er tut es sicher auch etwas für Dean. Aber meine Einschätzung ist, dass dies nicht der Hauptgrund ist.
      - Ich denke, Sam hat auch Angst, dass ihn das Jägersein wieder einholt, wenn er mit Amelia zusammen ist. Er hat sich genug Feinde in der Dämonen- und Monsterwelt gemacht. Letztendlich könnte es sogar so wie mit Jessica enden. Es ist nicht zu leugnen, dass Menschen, die sich den Winchestern etwas bedeuten, einer gewissen Gefahr ausgesetzt sind und wer möchte schon Menschen, die er lieb gefährden?

      Meine Gedanken zu Benny und seinem Hungerproblem. Ich denke, es ist ein mentales und auch vielleicht in Beschaffungsproblem. Er sagte in 8x09, dass er im Fegefeuer keinen Bluthunger verspürte, hier aber schon und dass seine Urenkelin, nachdem Andrea fort war und Dean wieder jagen, ihn auf dem rechten Weg hielt. Mit anderen Worten, alleine kriegt er sich nicht in den Griff und er braucht Hilfe. In 8x05 sagt er, dass er vor seiner Zeit im Fegefeuer für die Bluttransfusionen gezahlt hat. Ich denke, auch jetzt muss er dafür zahlen und dazu braucht er Geld. In 8x09 hat er in Elizabeths Laden Geld verdient. Ich denke, wenn er "deep underground" geht, wird es schwierig mit dem Geld verdienen.

      Signatur von angel - vielen Dank!!!
    • Gut ... aber ich denke auch nicht, daß Benny sofort, nachdem ihn Dean wiedergebracht hatte und sie sich getrennt hatten zu Elisabeth und der Bar gekommen ist, um dort Geld zu verdienen. Und bis 8x05 war ja von Benny auch nichts zu hören (sieht man mal von dem relativ belanglosen Telefongespräch in 8x01 ab), also muß er ja einen Weg gefunden haben, sich selbst zu versorgen (sieht man ja eigentlich daran, daß Dean die Blutkonserven nur aus Bennys Auto holen mußte, um sie ihm zu bringen und nicht erst vorher noch welche besorgen). Entweder hat Benny also das Geld anderweitig verdient oder sich beschafft oder er hat sich einfach mal irgendwie Blutkonserven besorgt. Und "abhängig" von Blut ist und bleibt ein Vampir nun mal, das ist weder neu noch überraschend, es ist schließlich seine Nahrung.

      Und jetzt plötzlich soll er damit ein Problem haben? Sorry, aber das leuchtet mir einfach nicht ein.
    • Benny hat vor seiner Zeit im Fegefeuer für Blut bezahlt - allerdings gab es damals (war das nicht 50 oder 60 Jahre her? *kratz* ) vermutlich noch keine Blutkonserven.
      Sein Problem ist m. M. nach nicht die Beschaffung von Konserven oder ob er davon 'leben' kann, sondern wie lange er dem im Vampir verwurzelten Drang widerstehen kann, sich an der Quelle zu bedienen.
      Vor dem Fegefeuer war er mit seiner Frau zusammen, hatte seelische Unterstützung, in 'Citizen Fang' hatte er seine Enkelin. Jetzt hat er niemanden, ist seinem Blutdurst ausgeliefert, und die Festmahlzeiten spielen vor seinen Augen auf der Wiese Ball...

      Er ist ein Junkie, der ohne seelische Unterstützung seiner Sucht erliegt, wenn er auf einem low ist, vegleichbar mit der Beziehung zwischen einem AA-Mitglied und seinem Paten. Und der Einzige, der ihm nahe genug ist und ihm helfen könnte, hat den Kontakt abgebrochen, weil er einen eifersüchtigen Bruder hat, der Benny als Störung ihrer Bruderbeziehung sieht... *ka*

      Bemerkenswert fand ich die Ruhe, mit der Benny Deans Entscheidung am Telefon hingenommen hat. Kein Betteln, kein Bitten, keine Vorwürfe oder Forderungen, einfach 'Danke, dass Du da warst' und alles Gute. Das war eine Freundschaft, in der Dean einfach nur Dean, der Freund, war.


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    • Ich denke, Benny hat jetzt ein Problem mit seinem Hunger, weil er bei dem Massaker in dem Laden seiner Enkelin wahrscheinlich direkt von der "Quelle genascht" hat und das vielleicht wieder das Verlangen nach frischem Blut ausgelöst hat... Unsereins möchte ja auch nicht immer aus der Konserve leben....

      "We keep each other human"
    • Blutkonserven (im Sinne von außerhalb des Körpers aufbewahrbare, nicht gerinnende Blutprodukte) gibt es schon seit 1914 ... nur mal als Anmerkung. Also konnte sich Benny vor 50 oder 60 Jahren durchaus Konserven kaufen, wenn auch vermutlich dazumal noch in Glasflaschen.

      Und Benny als Junkie zu bezeichnen, geht ja wohl sehr weit an der Wahrheit vorbei. Ein Junkie wäre für mich jemand, der Alkohol oder sonstige Drogen konsumiert, weil er sich einen Kick, Vergessen oder was auch immer davon erhofft. Und den man mit professioneller Hilfe von seiner Sucht befreien kann, sofern derjenige das auch will. Benny ist aber ein Vampir, er braucht das Blut zum leben und überleben. Davon kann man ihn nicht "heilen" ... das wäre so, als wolle man einen Menschen vom essen oder trinken kurieren. Schlichtweg unmöglich, weil tödlich. Ich sage ja nicht, daß er keine seelische Unterstützung gebrauchen könnte, doch wie sollte das aussehen? Dean müßte ja 24/7 um ihn herum sein, um jegliche Möglichkeit eines "Ausrasters" zu verhindern. Wie bitte soll das gehen, denn ganz abgesehen davon, daß auch ein Dean Winchester mal Ruhe braucht, haben die Brüder den einen oder anderen Fall zu lösen. Sollen sie Benny mitschleppen? Ganz davon abgesehen, daß Dean oder Sam dann selbst im "Fadenkreuz" eines durstigen Vampirs landen könnten.

      Ansonsten sehe ich Sam nicht als eifersüchtig oder als jemanden, der Benny als störend für die brüderliche Beziehung ansieht, sondern er hat eigentlich so reagiert, wie Dean früher normalerweise immer reagiert hat... "trau keinem Monster und wenn es dir noch so zahm erscheint". Das hat für mich einfach nichts mit Eifersucht zu tun, sondern mit dem Mißtrauen eines Jägers.
    • Ich halte Sams Verhalten Benny gegenüber für unverhältnismäßig nach seinen eigenen Maßstäben. Er selbst hat immer wieder von Fall zu Fall entschieden, ob ein 'Monster' zu töten war oder nicht, siehe Lenore, der Rugaru oder in Bitten die Werwölfin, und das sind nur ein paar Beispiele. Für mich könnte das durchaus Eifersucht sein, denn bisher war er der Mittelpunkt in Deans Leben und nun hatte Dean jemand anderen, der ihm außerdem wichtig war. Rechne man Deans unbedachte Äußerungen hinzu, in denen er Benny quasi als besseren Bruder als Sam bezeichnet hat, ist Sams Reaktion verständlich.... aber eben nicht sein normales Jäger-Verhalten.

      Ich habe Benny nicht als Junkie bezeichnet, ich habe ihn nur mit einem verglichen. Gesunde Beziehungen zu Menschen oder Gleichgesinnten könnten ihn sicher in der Spur halten - auch Lenore hatte andere Vampire mit derselben Lebensart um sich.
      Wie lange es Blutkonserven gibt, ist sicher nicht der Knackpunkt hier. Benny hatte damals seine Freundin/Frau, für die er seine Vampir-Gepflogenheiten aufgegeben und sich von Konserven ernährt hat - also eine Beziehung, die ihn stützte und in der Spur hielt.


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    • oh my..what to say..
      it was nice to see crowley again but seeing samandriel in such a pain was really awful. all this crap naomi is doing with castiel breaks my heart..wonder if he will even make it thru this season. *angst*
      i am not sure what to say abt benny. i must say that i feel kind of sorry abt him..i mean it's like few hrs ago dean would do everything for him and now - thanks and bye. that's kind of odd.
      really glad dean and sam finally talked to each other..slowly it was getting on my nerves. they've been acting like some little kids..amelia this, benny that..blah, blah. i hope that problem is solved..at least for now. i don't think we will see amelia again but benny for sure.
      ">
    • Nachdem ich die Folge nun auch endlich sehen konnte, muss ich sagen, dass es die bisher beste der Staffel war! *thumps* Das war mal wieder SPN wie ich es liebe, blutig und unheimlich! Crowley foltert den Engel, das war echt schlimm. Der Engel tat mir wahnsinnig leid. Und dass Cas ihn am Ende noch töten musste, fand ich echt mies. Crowley weiß über die Engelstafel Bescheid, ob Alfi nun lebt oder tot ist. Naomie ist ein echtes himmlisches Miststück!

      Zu Sams Lovestory: Mir ist es echt wurscht, ob er was mit wem auch immer hat, denn es hält eh nie lange. Die Serie handelt von zwei Brüdern die Dämonen jagen, und nicht von zwei normalen Männern in festen Beziehungen. Deshalb sehe ich das alles eher entspannter als andere hier.
      Dean hatte ein Jahr ein normales Leben mit einer Frau, also durfte Sam das auch haben. Damit sind die Zwei für mein Empfinden quitt! *;)*
      Und ich denke, die Sache mit Amelia wäre nicht von langer Dauer gewesen. Erst macht sie Schluss, weil ihr Mann wieder auftaucht, und dann will sie doch wieder was mit Sam anfangen, und betrügt ihren Gatten. Ziemlich sprunghaft, die Gute. *bäh*

      Na ja, Sam geht es besser ohne sie und mit seinem Bruder, und das ist auch gut so. Was diesen Benni angeht, da weiß ich nicht, was ich von dem halten soll. Ich bin also nicht sehr traurig, dass Dean ihn in die Wüste geschickt hat.
      Mal sehen, vielleicht ändert sich meine Meinung über ihn noch, wenn ich mehr gesehen habe. Oder taucht er gar nicht mehr auf? Weil er ja ständig auf Cons auftritt. *ka*
      *tea*