9.07 Bad Boys

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    • Ähem. Moment, ich muss mir noch kurz die Tränen wegen diesem Ende aus den Augen wischen.
      So, kann losgehen! WHOA, good old Geisterjagd! :love:
      Gefühlsmäßig wurde man ja gleich zu Anfang wieder in S2/S3 zurückgeschleudert! Und irgendwie tat das mal wieder SO gut. Ich meine, ich liebe ja - im Gegensatz zu vielen anderen Fans - wie sich die Serie entwickelt hat aber mal wieder so eine Oldschool Folge zu sehen, war ganz toll! Endlich mal wieder ein Grab ausheben *:D*
      Und die Flashbacks taten ja dann ihr Übriges - Kudos an den jungen Dean-Darsteller, der hat einen tollen Job gemacht. Sämtliche Gesten und Eigenheiten, die Dean aus machen hat er toll rüber gebracht! Und Sonny ist toll! Ein klitzeminikleiner Bobby-Ersatz für eine Folge.
      Und nun wird das Fandom sich wieder über alles hermachen, was man in der Folge über John erfahren hat. Ich weiß nicht, ich mag es nicht, dass sie John mal wieder als den großen Bösen darstellen. Ganz sicher hat er Fehler gemacht aber irgendwie ... ach, ich weiß nicht - ich mochte John immer und vielleicht will ich mir einfach nicht vorstellen müssen, dassSam und Dean (insbesondere Dean) so unter ihm gelitten haben.

      Wie auch immer ... tolle Folge! Obwohl ich natürlich am Ende Dean ausgeschimpft habe. Einmal ehrlich sein, Jungs! Ist das denn so schwer? *angry* Aber als Sam sich dann bedankte hab ich mit Schimpfen aufgehört und die Taschentücher rausgeholt.

      Random thoughts: Tim's Mutter erinnerte mich SO sehr an Mary & wie kann der blöde Dean Jensen eigentlich in jeder Folge besser aussehen? *faint*

    • Eine schöööööne Folge *Rührungstränen abtupf*
      Gutes, altes SPN-Feeling, NUR Sam und Dean und Baby, kein Crowley, kein Kevin, kein Cas. Ganz was der Doc mir verschrieben hat.
      Eine solide Ghost-Story und viel neues aus Deans Jugend. Das Jugensheim war nicht der schlimmste Teil seines Lebens, sondern wie Sam richtig erkennt, der Beste. Er musste sich zum ersten Mal sein dem Tod der Mutter nur um sich selbst kümmern, durfte einfach ein Jugendlicher sein, ein Mädchen haben, zur Schule gehen, Sport treiben, in diesem Fall Ringen. Und das ganze 2 Monate lang. Auch wenn ihm Sam sicher gefehlt hat, scheint er es genossen zu haben, vor allem, wenn man bedenkt, dass John ihn absichtlich dort hat einsitzen lassen, zur Strafe, weil er das Geld zum Einkaufen verloren hat. Sicher lehrreich, aber vermutlich anders, als John beabsichtigt hat.
      Es spricht für Sam, dass er all das erkennt, und auch, das Dean seinetwegen zurück gekommen ist, dieses normale Leben für ihn geopfert hat. Endlich Anerkennung für Dean, auch wenn der, wie gewöhnlich, abwiegelt.

      Ich hatte ein bisschen Schiss, dass dieser Rückblick ebenso in die Hose geht, wie After School Special mit Brock, aber wie meine Freundin so schön sagte - schlimmer konnte es ja nicht mehr werden. Und dann die Überraschung - ein Junge mit ähnlichem Gesichtsschnitt, Haltung und Körpersprache wie der erwachsene Dean, mit ähnlicher, wenn auch jugendlicherer Mimik und attitude. Wunderbar gecastet dieses Mal! *thumps*

      - Deans Enttäuschung, als Robin sich nicht speziell an ihn zu erinnern schien, tat mir nach kurzem Grinsen doch in der Seele weh.
      - Mir gefiel die Beziehung zwischen Sonny und Dean - Jensen hat tatsächlich mit jedem Chemie!
      - Dean, der Kinder-Mann, der zu jedem Kind in der Serie in kürzester Zeit einen Draht findet. Finde ich geil und es passt zu ihm, weil er selbst immer noch ein wenig Kind in sich trägt.

      Es gelingt SPN in dieser Staffel tatsächlich immer wieder, das ursprüngliche SPN-Feeling wieder aufleben zu lassen. Finde ich einfach geil und ich kann damit leben, ein paar Folgen auf die Fortführung der Storyline um die Tablets und die Engel zu warten... *;)*


      What the hell?! I mean, normal people, they see a monster, and they run. But not us, no, no, no, we -- we search out things that want to kill us. Yeah? Huh?
      Or eat us! You know who does that? Crazy people! We...are insane!
    • Die gute, alte Geisterjagd. *altersack* Das brachte eine gewisse "Leichtigkeit" mit sich, wenn man bedenkt, womit sich die Jungs inzwischen alles herumschlagen müssen, ist ein Grab ausschaufeln ja wie Urlaub. *lach1* Und der Salzkreis!!! *schwelg*
      Ich bevorzuge schon lange klar die Hauptstory-Folgen, sodass Back to the roots-Episoden zwar nicht mehr zu meinen Lieblingen zählen werden, aber ja, old school tut wieder mal richtig gut! Vor allem, weil man es mit Rückblenden verband und es ist immer interessant, etwas aus Deans und Sammys Jugend/Kindheit zu erfahren.

      Ich kann mich an den alten jungen Dean gar nicht mehr so erinnern, ein Vorteil, dass es solange her ist, als ich die Rückblenden-Folge(n) gesehen habe (zu meiner Schande weiß ich nicht mal, ob es eine, oder mehrere waren). Von daher hab ich mich unvoreingenommen auf den neuen Schauspieler einlassen können und ich finde auch, er hat das super hinbekommen.
      Dean, ein auf den ersten Blick rebellischer, frecher, unnahbarer Teenager, der aber auch damals schon das Herz am richtigen Fleck hatte und auch so gerne ein normales Leben gehabt hätte. Und dem damals schon Sammy über alles ging. *heart* Wenn man sich das auf der Zunge zergehen lässt... es waren 2 Monate. Nur 2 Monate. Aber lang für Dean... *:(*

      Hmm, irgendwie hat es mich ein bisschen kalt gelassen, dass Robin sich scheinbar nicht mehr an Dean erinnern konnte.
      Rührend fand ich nur noch den Schluss, eine Unterhaltung ganz typisch für die Winchesters. Mit wenigen Worten und Blicken viel sagen. Und vieles auch nicht... das man Dean auch immer alles aus der Nase ziehen muss. Aber Sam kennt seinen Bruder ja gut genug und kann sich das meiste selbst zusammenreimen.
      Ja, eine schöne Folge!! Tränchen wollten sich bei mir aber keine blicken lassen. *;)*
    • RedDana schrieb:

      Tränchen wollten sich bei mir aber keine blicken lassen.


      Das lag bei mir sicher an den Hormonen.... auch Omas leiden unter der Hormonumstellung der Schwangerschaft, oder? *lol1*

      EDIT
      Fast vergessen - ich hab mich tierisch gefreut, das Amulett um Deans Hals wiederzusehen! Ich vermisse es immer noch... *;)*


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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von SydneyB ()

    • Oh, das hab ich gar nicht gesehen, manchmal übersehe ich solche Details. Muss ich glatt nochmal reinschauen. *;)*

      Ich war mir zuerst nicht sicher ob ich es posten soll, aber es muss raus: Bei Sonny musste ich lachen. Ich habe mir diesmal ja keine Promo/Preview angesehen, wusste also nicht wie Sonny aussieht, aber genauso wie ich ihn mir mit dem Namen vorgestellt hatte. Eine gewisse Ähnlichkeit mit Sonny Bono konnte ich meinem Hirn nicht ausreden. *lol1*
    • Endlich mal wieder eine Folge ohne den riiesigen Ballast den Supernatural mittlerweile vor sich herschiebt, wie Engel, und Welt retten, Gefängniswärter für den King of Hell spielen, diverse Schrifttafeln und was sich nicht noch alles im Laufe der Jahre angesammelt hat.


      Schon bei den Trailern hatte ich auf ein "haunted house" Folge gehofft *;)* , und endlich mal wieder das was man lange nicht mehr gesehen hat: Salt & burn, Geister, Motelübernachtung, Fahrten im Impala über Land, die Brüder Winchester wie sie nun mal sind ...kurz alles was die Basics der Serie sind. Sicher schon unzählige Male gesehen, doch ob man will oder nicht, das Grundkonzept ist das Grundkonzept, und ich finde es macht immer noch Spaß das zu sehen.

      Auch wenn die Folge wenig mit dem Storyarc der Season zu tun hatte, sie hat doch ihre Funktion und passt perfekt als 7. Folge, denn noch vor der Midseason Pause wird Sam von seinem "Untermieter" erfahren, und wie das ausgehen wird, können wir uns wohl alle lebhaft vorstellen.

      Wann bedankt sich Sam schon mal bei seinem Bruder für alles das was dieser für ihn tut seit Dean 4 Jahre alt ist?

      Nicht weil Sam der böse Bruder ist, nein weil Dean für ihn so selbstverständlich da ist, egal was passiert, dass es schon fast nichts mehr besonderes ist, sondern stillschweigende Normalität. Der Rückblick auf die Zeit bei Sonny hat es Sam klar gemacht, dass er für Dean immer an erster Stelle steht, und das ist sie wieder die schon fast ungesunde "co-dependency" der Winchesters.


      "Sometimes you gona have to do whats best for you even if it's gona hurt the ones you love." Typische Winchester Satz, da der wieder auf beide Brüder und dem Verhältnis zueinander passt: Dean der Sam immer noch beschützen will, egal was es ihn auch kosten mag, und was er aufgeben muß. Sam der lieber das Normaloleben hätte seinen Bruder aber nicht alleine auf die Jagd gehen lassen will, und sich mit dem Hunterleben abgefunden hat.

      Hat mich auch gefreut, dass man das Samulett wieder gesehen hat, schön dass man das Detail nicht vergessen hat. Eigentlich hätte ich es gerne zurück, doch da Jensen ja nicht so sehr davon begeistert ist, werden wir es an dem erwachsenen Dean wohl nicht mehr sehen. *seufz*

      Aber vielleicht ist das auch richtig so, im Laufe des Lebens ist man gezwungen vieles hinter sich zu lassen, seien es geliebte Menschen, Dinge oder Angewohnheiten. *neutral*

      Vier Schrotfinten von Fünf.....und kann ich schon mal die schußsichere Weste haben....der Clash wegen Ezekiel kann ja nicht mehr lange auf sich warten lassen.... *cool*
      "A life is like a garden. Perfect moments can be had, but not preserved, except in memory.LLAP"
      “Don’t you dare think there is anything, past or present, that I would put in front of you.”


      *rose* Sig by angelinchains

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Huntress ()

    • Ich fand die Folge auch sehr gut! *:)*
      Ich habe die gute alte Geisterjagd ja echt etwas vermisst. Nach so vielen Staffeln hängen einem die Engel und Dämonen auch langsam raus.
      Dann auch noch etwas aus Deans Jugend zu sehen, das hat mir echt den Rest gegeben. Ich hatte verdammt oft Gänsehaut in der Folge. *cry*
      I don't fight anymore. I watch the bees. :love:
    • Eine schöne Füllerfolge. Ich weiß gar nicht was die meisten haben (ihr seit natürlich nicht gemeint *;)* )
      Eine Geisterfolge habe ich schon lange vermisst. Zwar fand ich die nicht wirklich gut umgesetzt aber gefallen hast mir trotzdem. Überzeugt hat mich aber Jung-Dean. *thumps* Auch war mir die Folge einfach ein wenig zu ruhig. Sprich sehr wenig Hintergrund Musik was ein wenig unheimlich war. Aber trotzdem war es eine entspannte, rührene schöne Folge. *:)*
    • Huntress schrieb:

      "Sometimes you gona have to do whats best for you even if it's gona hurt the ones you love." Typische Winchester Satz, da der wieder auf beide Brüder und dem Verhältnis zueinander passt: Dean der Sam immer noch beschützen will, egal was es ihn auch kosten mag, und was er aufgeben muß. Sam der lieber das Normaloleben hätte seinen Bruder aber nicht alleine auf die Jagd gehen lassen will, und sich mit dem Hunterleben abgefunden hat.


      Hrmm, den Satz verstehe ich ehrlich gesagt ein wenig anders, denn eigentlich sagt er ja aus, dass man manchmal das tun muss, was für einen selbst am Besten ist, selbst wenn man andere damit verletzt. Und eben nicht darum, dass man selber etwas opfert.

      Klar beschützt Dean mit seinen Taten auch Sam und natürlich kostet ihn dies immer viel und auch Sam hat viel aufgegeben, um Dean zu schützen. Doch dieser Satz greift in meinen Augen eigentlich auf, dass Deans Taten durchaus nicht immer selbstlos sind, sondern auch ein guter Schuss Egoismus dahinter steht und ihm dies durchaus auch bewusst ist.

      So wie er Sam aus Stanford rausgeholt hat, weil er nicht alleine jagen wollte, obwohl ihm klar war, dass Sam dieses Leben als Jäger nicht will. Oder wie er eben Sam vom Tod zurückgeholt hat, weil er wieder nicht in der Lage war ohne Sam weiterzumachen und dabei war es ihm egal, dass er Sam im Grunde ein Jahr später vor genau die selbe Situation stellen wird, denn er wusste ja er wird ein Jahr später sterben und Sam wird zurückbleiben.
      Genauso wie jetzt wieder ... er konnte Sam nicht sterben lassen, also hat er dafür gesorgt, dass Sam Ezekiel sein Ja gibt, obwohl er wusste das Sam dies vermutlich nie getan hätte, wenn Dean ihn offen gefragt hätte.

      Und Sam hat sich eben dafür entschieden, aus dem Hunterleben auszusteigen, weil es für ihn das Beste war und sich damit entschieden nicht nach Dean zu suchen, was diesen wieder verletzt hat. Ich denke mittlerweile hat auch Dean verstanden, dass Sam damals nicht anders konnte und dies akzeptiert.

      Immerhin wollte er mit dem Satz ja Timmy klar machen, dass es okay ist wenn er jetzt an sich selber denkt und seine Mutter wegschickt, auch wenn es diese verletzt.

      ~ ~ Avatar & Sig by Jimmy :love:
    • @AngelA.:

      Wären die Winchester Brüder nicht die, die sie nun mal sind, dann wäre die Argumentation mit dem Egoismus der in

      "Sometimes you gona have to do whats best for you, even if it's gona hurt the ones you love."

      steckt, sicher berechtigt.Zum Egoismus gehört aber ein gewisses Maß an Selbstwertgefühl, und damit hapert es bei Dean und Sam immer noch finde ich.


      Dean definiert sich immer noch darüber ob er seinen kleinen Bruder beschützen kann, und wenn das nicht der Fall ist, dann setzen die Schuldgefühle ein, als hätte er sonstwas angestellt.

      Klar in ersten Line geht Dean den „deal“ mit Ezekiel ein weil er will, dass Sam überlebt, aber auch weil er sich nun mal darüber definiert, unbewußt ist das immer noch das was er seit er 4 Jahre alt ist eingetrichtert bekommen hat: „Protect Sammy at all costs.“ Dean hat immer noch dieses Selbstbild, dass sein einziger Wert darin besteht, Sam zu beschützen, und wenn er dabei versagt, dann ist er „wertlos“. Um das eben nicht zu sein, tut er alles um seinen Bruder zu retten, auch wenn er genau weiß, dass Sam das nicht will.

      Es war Dean klar, dass Sam nicht um den Preis gerettet werden wollte, dass Dean zu Hölle fährt, genauso wie es Dean bei dem Deal mit Ezekiel klar ist, dass Sam furchtbar wütend auf ihn sein wird wenn es heraus kommt. Aber Dean kann nicht anders, das ist ja fast schon ein pawlowischer Refelx bei ihm. Das ihm das auch bewußt ist, hat ja das Finale der letzten Staffel gezeigt, als er Sam mit „Don't you dare think there is anything past or present I would put in front of you.“ aufgehalten hat, die Helltrials zu beenden.


      Sam auf der anderen Seite, und hier liegen die Dinge in Sachen Ego und „andere verletzen“ naturgemäß etwas anders, letztlich aber doch ähnlich, äußert es zwar selten, aber natürlich bemerkt er, wie Dean „drauf“ ist, und nichts wäre ihm lieber als wenn er Dean ganz einfach „verbieten“ könnte immer noch den Beschützer zu spielen, aber er hat auch erkannt, dass das ein hoffnungsloses Unterfangen ist.Also bedankt er sich bei Dean, was der alles für ihn getan hat, und akzeptiert damit auch ein Stück weit, dass Dean nun mal so ist wie er ist, und dass Sam damit klar kommen muß.


      Als es Sam (mal wieder) im Sterben lag, wie hat Ezekiel Sam dazu bekommen, ja zu sagen? Er hat Deans Gestalt angenommen und den Satz gesagt, der Sam umgestimmt hat, obwohl der bereit war zu gehen, zu sterben aus seiner Sicht endlich alles hinter sich zu lassen: „There ain't no me, if there ain't no you.“

      Auch hier wie bei Dean wird das Ego, das klein genug ist, aufgegeben, um für den Bruder in den eigentlichen verhassten Leben zu bleiben, was in der Konsequenz zu dem üblichen Winchester Schema führen wird. Sam ist ja nicht blöd, er weiß genau worauf es hinauslaufen wird.

      Klar ist es erst mal gut am Leben zu sein, der Job wird Sam aber wieder, auf die eine oder andere Weise in (Lebens)Gefahr bringen, und Dean wird wieder den „Kugelfang“ spielen. Sam wird sich darüber wieder ärgern, versuchen egoistisch zu sein und zu gehen, und vielleicht werden sich die Wege der Brüder Winchester mal wieder trennen, doch nach allen Konflikt und hin und her wird des sein wie es immer war.

      Wäre Sam nun so super egoistisch, dann hätte er diesen „Teufelskreis“ unterbrochen und gestorben, was Dean natürlich verletzt hätte, um nicht zu sagen umgebracht, aber auch hier schlägt der Winchester sozusagen durch, wenn Dean sagt, dass er ohne Sam nichts ist, ja dann ist Sam quasi verplichtet zu bleiben.


      Wirklichen Egoismus und Rücksichtslosigkeit gegen den Bruder kann man den Winchesters nun wirklich nicht anlasten.


      Was Dean also zu Timmy sagt, hat für Timmy eine andere Bedeutung, für Timmy gilt es wortwörtlich, für die Winchesters deren Ego und Selbsterhaltungstrieb quasi komplett ausgeblendet werden kann um den Bruder zu retten, gilt das leider nicht.
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      *rose* Sig by angelinchains
    • So interpretiert eben jeder die Szene wohl auf seine Weise. ^^

      Ich finde, hier schließt das eine das andere ja nicht zwangsläufig aus. Meine Interpretation von diesem Moment ändert ja nichts an dem Serienkanon und an den Dingen, die die Brüder bereit sind zu tun, um den anderen zu retten. Und natürlich stimmen die Sachen die du aufführst ebenso. Die sehe ich ja genauso.

      Ich finde nur, dass es in dieser einen Szene eben um etwas anderes geht, als die Selbstaufopferung, welche beide immer wieder füreinander zeigen. Das Dean sich schuldig fühlt, weil er so egoistisch war Sam aus Stanford zu holen und ihn später vom Tod zurückzuholen, dass wurde auch in der Serie schon gezeigt. (Siehe S7, Defending your Life) Das hat in meinen Augen nichts mit Selbstwertgefühl zu tun, sondern ist doch eher noch ein Stein der Dean runterzieht, weil er eben mal wieder zu schwach war das richtige zu tun.

      Ich sage ja gar nicht das Dean nur aus Egoismus handelt und dieser seine Hauptantriebsfeder ist. Das ist eindeutig sein übergroßer Beschützerinstinkt Sam gegenüber. Aber die eigennützigen Gedanken sind sehr wohl ebenfalls da und das belegt uns die Serie auch oft genug. So sagt Dean ja selber zu Sam, dass er ihn aus Stanford geholt hat, weil er nicht alleine jagen wollte und nicht, weil er ohne Sams Hilfe nicht hätte jagen können.

      Es gibt eben solche und solche Momente. Ich erinnere mich noch sehr gut an den Aufschrei im Fandom als klar wurde, dass Sam nach Dean nicht weiter gesucht hat, als dieser im Fegefeuer war oder eben auch die Tatsache, dass Sam Ruby mehr vertraut hat als Dean. Oder als Dean seinem Bruder die gefakte SMS von Amelia geschickt hat, um Benny zu helfen. Aber das alles ändert doch nichts an den anderen Momenten, wo sie eben ohne wenn und aber zueinandergestanden haben. Wie zum Beispiel als Dean sich entschlossen hat Sonnys Heim hinter sich zu lassen oder eben als Sam zu Ezekiel ja gesagt hat (im Glauben dies sei Dean) und damit das Leben gewählt hat.

      Es ist doch eben der Reiz bei diesen beiden Charakteren, dass sie nicht immer frei von Fehlern sind und auch manchmal Entscheidungen treffen, die nicht populär sind und mit denen sie später dann wieder richtig hadern können. *;)*

      Deswegen bleibe ich dabei, dass ab und zu auch mal ein Bruder eine egoistische Entscheidung trifft und dabei ignoriert, dass er dem anderen wehtun könnte. Denn letztlich sind sie immer noch menschlich und keine Heiligen.

      Und auch darum geht es doch in der Serie immer wieder, wie sie eben trotz solcher Entscheidungen am Ende immer wieder zueinander halten und nie vollständig miteinander brechen.

      Aber das ist nur meine Interpretation und letztlich zählt doch nur, dass wir alle diese Serie lieben. Jeder auf seine Art. *rose*

      ~ ~ Avatar & Sig by Jimmy :love:
    • AngelA. schrieb:

      Es ist doch eben der Reiz bei diesen beiden Charakteren, dass sie nicht immer frei von Fehlern sind und auch manchmal Entscheidungen treffen, die nicht populär sind und mit denen sie später dann wieder richtig hadern können.


      Exakt aus diesem Grund lieben wir diese Serie - die Helden sind schlicht und ergreifend Menschen und handeln realistisch, weil emotional, und nicht, wie wir uns das im Idealfall wünschen würden.

      Dean meint m.E. nicht Egoismus mit seinen Worten, sondern Selbstschutz - den die Jungs ebenfalls nicht praktizieren *gg*
      Dean definiert sich seit frühester Kindheit als Bruder und Beschützer von Sam, deshalb sehe ich seine Entscheidungen, Sam nicht sterben zu lassen, weniger als Egoismus, denn als Überlebensfrage für sich selbst. Er sieht in sich selbst keine Lebensberechtigung mehr ohne den Schutzbefohlenen. Sein Leben wird sinnlos, eine leere, nutzlose Existenz.
      Sam hat wenigstens einmal absolut egoistisch gehandelt - als er nach Stanford ging. Wobei das für unsereiner einfach normal ist, die Kinder fliegen aus, gehen zur Uni, ziehen weg. Es war eine der wenigen wirklich 'gesunden' Entscheidungen, die einer der Jungs getroffen hat.


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    • Jetzt kommen wir an dem Punkt, wo man im Grunde darüber sprechen muss wie negativ behaftet das Wort Egoismus scheinbar ist. *:D* (Dazu gibt es sehr interessante Artikel im Netz. ;) Einfach mal googeln "Definition Egoismus" )

      Ich persönlich finde "Egoismus" nicht nur als negativ. In meinen Augen braucht jeder Mensch eine gesunde Spur Egoismus in seinen Handlungen, denn wenn man die eigenen Bedürfnisse vollkommen und ganz außer acht lässt, ist das ebensowenig "gesund", wie wenn man nur an sich selber denkt.

      Denn nichts anderes sagt das Wort Egoismus. Das man auch mal an sich selber denkt und das trifft Deans Worte eben genau....Sometimes you have to do whats good for yourself.

      Und in dem Moment wird Egoismus zu dem von Sydney erwähnten Selbstschutz *thumps* . Denn nichts anderes ist das in meinen Augen. Es ist nicht etwas negatives, sondern etwas normales, dass jedem Menschen zu eigen ist und das man keinem Vorwerfen sollte. Denn manchmal ist es notwendig so zu handeln, um mit seinem eigenen Leben weiter machen zu können.

      Fühle mich gerade an das Thema "Fan sein" erinnert, dass mittlerweile ja auch so einen negativen Hauch bekommen hat, weswegen jeder schon meidet sich als Fan von etwas zu bezeichnen. *seufz*

      Vielleicht hätte ich lieber das Wort Selbstschutz statt Egoismus wählen sollen, um nicht den Eindruck aufkommen zu lassen, ich würde hier Dean etwas negatives vorwerfen. Ich finde es einfach nur menschlich und nicht verwerflich. *:)*

      ~ ~ Avatar & Sig by Jimmy :love:
    • Ich glaube niemand würde die Winchesters als Heilige beschreiben, ich würde sie noch nicht mal als Helden bezeichenen, jedenfalls nicht mals die klassischen Heldentypen in Glanz und Glorie. Anti-Helden kommt dem ganzen schon näher oder wenn man Helden eher als Menschen definieren will , die gezwungen sind verzweifelte Entscheidungen zu treffen, weil sonst keiner da ist ,die Situation aber eine Reaktion erfordert. Das ganze "family business" funktioniert doch eigentlich auch nur, weil die Jungs sich selbst immer hinten anstellen.

      In Sachen Egoismus, der ist sehr wohl ans Ego gekoppelt, wobei Ego der Sinn für das Selbst, meiner Meinung nach bei den Winchesters, wie ausgeführt, nicht so funktioniert wie beim Durchschnittsmenschen. Aus dieser "Grundstimmung" heraus, geht es eigentlich immer schief wenn einer der Winchesters eine "normale" egoistische Entscheidung trifft, was beide auch sehr genau wissen also leisten sie sich eher selten ein Luxus eines Egos im klassischen Sinn.

      Was die Situation mit Timmy betrifft, Dean gibt ihm einen Rat der für den Kleinen hart, aber absolut richtig ist. Da solche Füllerfolgen ja meistens dazu da sind der ganzen Winchester "Situation" eine Projektionsfläche zu geben, passiert das auch hier. Für Timmy gibt es nur diesen egoistischen Weg, der in der Konsequenz auch richtig ist, und mit dem er zu leben lernen wird. Sam und Dean schaffen das so nicht, sie können mit einer egoistischen Entscheidung nicht wirklich leben, das Schuldgefühl frisst sie auf. Sam hatte keine Spuren und hat egoistischer Weise die Suche nach Dean eingestellt, Dean weiß genau was Sam sagen wird wenn er erfährt, was Dean Ezekiel erlaubt hat usw. Die Schuld gefühle darüber reichen für eine mitlere Kleinstadt.

      Sollte es ein übersinnliches Wesen geben, das sich von Schuldgefühlen ernährt, das wird sich an die Jungs hängen und sie nie wieder loslassen. *;)*
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      *rose* Sig by angelinchains
    • Huntress schrieb:

      Sollte es ein übersinnliches Wesen geben, das sich von Schuldgefühlen ernährt, das wird sich an die Jungs hängen und sie nie wieder loslassen.


      Wir sollten den Autoren 'nen Tipp geben *;)* DAS wäre eine Gottheit, die allein durch die Winchesters ein ganzes Leben lang gespeist werden könnte!
      Noch 'ne Idee - wie wäre es mit Münchhausen, dem Lügenbaron, als Spukfigur, die sich von den Lügen der Jungs nährt? *:D*

      Nochmal zum Egoismus - eine gesunde Portion Ego hat noch kaum jemandem geschadet und Dean hat im Gegensatz zu meinen anfänglichen Annahmen eigentlich gar keines, er hängt Ego-mäßig quasi am Tropf bei Sam...


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    • Huntress schrieb:

      Sollte es ein übersinnliches Wesen geben, das sich von Schuldgefühlen ernährt, das wird sich an die Jungs hängen und sie nie wieder loslassen.
      war da net mal was mit einen gott, als dean vorm gericht stand und sam ihn als anwalt untertsützt? da hatte dean doch auch schuldgefühle ...

      nun zu der folge .... ich habe auch geheult (ich bin eh total nah am wasser gebaut) .... die folge hat mir wahnsinnig gefallen und ich stimme euch allen zu ... es war herrlich: keine engel, keine dämonen ...einfach nur ein "normaler" job den sie machen mussten, sowie früher ....
      ich war sehr erstaunt über den "neuen" jungen dean , es hat so vieles gestimmt, also super gespielt von ihm !!! ich musste lachen als er robin im restaurant sah, wie er sie anschmachtete und sam verwirrt guckte .... ich wußte gleich das dean die robin von früher kannte und habe net schlecht geguckt als sie so tat als ob sie ihn gar net kennt,das war dean echt peinlich ...
      ich weiß gar net was ich noch schreiben soll, ich bin noch einwenig "benommen" ... wenn ich an die szene denke das timmy seine mama gehen lassen soll, ich habe wie ein schloss hund gehuelt, solche szenen machen mich immer fertig .... (habe meine mutter ja vor 2 jahren auch verloren, ich war fertig mit der welt, also wie schlimm ist dann sowas für ein kind ...... )
    • SydneyB schrieb:

      Huntress schrieb:

      Sollte es ein übersinnliches Wesen geben, das sich von Schuldgefühlen ernährt, das wird sich an die Jungs hängen und sie nie wieder loslassen.
      Wir sollten den Autoren 'nen Tipp geben *;)* DAS wäre eine Gottheit, die allein durch die Winchesters ein ganzes Leben lang gespeist werden könnte!
      Ganz genau!


      Noch 'ne Idee - wie wäre es mit Münchhausen, dem Lügenbaron, als Spukfigur, die sich von den Lügen der Jungs nährt? *:D*
      Yapp, auch der würde nur sehr schwer wieder loszuwerden sein. *thumps*

      Nochmal zum Egoismus - eine gesunde Portion Ego hat noch kaum jemandem geschadet und Dean hat im Gegensatz zu meinen anfänglichen Annahmen eigentlich gar keines, er hängt Ego-mäßig quasi am Tropf bei Sam...


      Genau, das ist exactly that, was ich hier die ganze Zeit schon sage.
      war da net mal was mit einen gott, als dean vorm gericht stand und sam ihn als anwalt untertsützt? da hatte dean doch auch schuldgefühle ...
      @calcifer: Du meinst die Folge mit dem äpyptischen Gott Osiris, also 7.04? Der hat sich nicht von den Schuldgefühlen "ernährt" der konnte nur die richten und bestrafen die sich schuldig fühlten, und Geister als "Handlanger" einspannen.
      "A life is like a garden. Perfect moments can be had, but not preserved, except in memory.LLAP"
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