Outlander

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    • Antikerin schrieb:

      Mir geht es hauptsächlich um diese eine Szene vom letzten Mittwoch, die ich am Samstag Online geschaut habe. Als Black Jack ihr in den Magen geschlagen hat u. sie getreten wurde. Ein déjà-vu dieser Art wünsche ich keinem, egal ob Frau oder Mann. Erst behandelt er sie so zuvorkommend und dann ... Für mich ist dieses Thema hiermit beendet.

      Ich will dir bestimmt nicht zu nahe treten, aber wenn dich das schon so mitgenommen hat, dann lass die Serie sein! Denn das Finale willst du dann bestimmt nicht sehen.
      *tea*
    • Von den gestrigen beiden Folgen weiss ich nicht recht, was ich halten soll.

      Die Story, wie Jamie Claire befreit, war toll und spannend und alles. Die Szene, wo Jamie Claire bestraft, fand ich weniger schlimm als im Buch, denn dort überblätter ich dieses Kapitel eigentlich immer. In der Serie war es nicht so schlimm, vielleicht, weil der Zuschauer auch zu Jamies Sichtweise wechseln kann.

      Was mich dann aber störte, war der viele Sex. Minutenlang Sex am Ende der Folge, wieder minutenlang am Anfang der nächsten Folge...(mal abgesehen von Claires nackten Brüsten bei Randall und ihrem nackten Po bei der Strafe) es stört mich nicht grundsätzlich, es waren schöne Szenen und ich fand die durchaus lecker; aber mich stört, dass dieses Buch sooo viel zu bieten hat, dass es eigentlich unnötig ist, es auf die Sex-und Voyeurs-Schiene zu reduzieren. So werden viele Leute, die das Buch nicht kennen, es nun mehr als Softporno schätzen, als Liebesschnulze und was weiss ich. Ich finde, das wird dem Buch nicht gerecht.

      Die zweite Folge gefiel mir eh nicht sehr, da war mir zu vieles anders als im Buch, und die eingefügten Sachen waren auch noch anders, teils das Gegenteil und zum grossen Teil auch noch völlig unnötig, wie das mit dem Duell und so. Da haben sie aus meiner Sicht Sendezeit verschwendet für vielerlei unnütze, hinzuerfundene Szenen. Bei einigen hab ich mich sogar gefragt, wie sie die dadurch entstehende Wendung dann in Staffel 3 wieder ausbügeln. Wenn sie nun Sachen ändern, hat das dort ja wieder Einfluss. Das einzig Gute daran fand ich, dass mehr herausgearbeitet wurde, wie es um Laoghaire steht; ihre Gefühle für Jamie. So versteht man dann auch eher, was sie tut.
    • Für mich ist das eindeutig nicht schlicht Sex, sondern wie man in Englisch so schön sagt - Liebe machen. Und DAS ist der Kern der Beziehung von Claire und Jamie - Leidenschaft. Die zweite Basis ist m. E. Freundschaft, und beides wird wunderbar zusammen gebracht. Wir wollen, dass eine Verfilmung sich möglichst nah an der Vorlage bewegt - here it is. Die Vorlage beinhaltet Abenteuer, Historie, Freundschaft und Leidenschaft, und in der Show findet kein sexueller Akt statt, der nicht seinen Platz im Buch hat...


      What the hell?! I mean, normal people, they see a monster, and they run. But not us, no, no, no, we -- we search out things that want to kill us. Yeah? Huh?
      Or eat us! You know who does that? Crazy people! We...are insane!
    • SydneyB schrieb:

      Für mich ist das eindeutig nicht schlicht Sex, sondern wie man in Englisch so schön sagt - Liebe machen. Und DAS ist der Kern der Beziehung von Claire und Jamie - Leidenschaft. Die zweite Basis ist m. E. Freundschaft, und beides wird wunderbar zusammen gebracht.
      Besser kann man es nicht zusammenfassen! *thumps* Und wenn man noch bedenkt, dass es für Jamie das erste Mal war, wenn man seine Erlebnisse im Pferdestall mal außer Acht lässt, hat er das schon richtig gut gemacht! Ich fand an den Liebesszenen überhaupt nichts störend oder abstoßend, ganz im Gegenteil! Da sind zwei Menschen, die sich innig lieben und ihre Körper erkunden. Und wie ich hier schon einmal schrieb, in anderen Serien, z.B. True Blood, hab ich wesentlich Deftigeres gesehen.
      Also packen wir die Moralkeule schnell wieder ein und genießen diese wunderschöne Serie. *;)*
      *tea*
    • @Melinda
      Seh' ich ebenso. Wenn wir wollen, dass alles nah am Buch bleibt, fände ich es bigott, die Sex-Szenen auszusparen.
      Die gehören ebenso ins Buch, wie die Gewalt-Szenen. Wobei ich mir bei diesen intimen Szenen von Claire und Jamie immer wie ein Spanner vorkomme, weil die so unglaublich gefühlvoll und realistisch sind. Für mich können sie sogar vorbildhafte Funktion übernehmen, weil hier kein sinn- und gefühlloses Rammeln gezeigt wird, wie in einigen anderen Serien, sondern Gefühl, Zärtlichkeit und Leidenschaft, also das, was Sex besonders machen kann.

      Melinda schrieb:

      Da sind zwei Menschen, die sich innig lieben und ihre Körper erkunden.
      Genau das, und daran ist überhaupt nichts Schmutziges oder Verwerfliches... *;)*


      What the hell?! I mean, normal people, they see a monster, and they run. But not us, no, no, no, we -- we search out things that want to kill us. Yeah? Huh?
      Or eat us! You know who does that? Crazy people! We...are insane!
    • Kimba schrieb:

      Von den gestrigen beiden Folgen weiss ich nicht recht, was ich halten soll.

      Die Story, wie Jamie Claire befreit, war toll und spannend und alles. Die Szene, wo Jamie Claire bestraft, fand ich weniger schlimm als im Buch, denn dort überblätter ich dieses Kapitel eigentlich immer. In der Serie war es nicht so schlimm, vielleicht, weil der Zuschauer auch zu Jamies Sichtweise wechseln kann.

      Was mich dann aber störte, war der viele Sex. Minutenlang Sex am Ende der Folge, wieder minutenlang am Anfang der nächsten Folge...(mal abgesehen von Claires nackten Brüsten bei Randall und ihrem nackten Po bei der Strafe) es stört mich nicht grundsätzlich, es waren schöne Szenen und ich fand die durchaus lecker; aber mich stört, dass dieses Buch sooo viel zu bieten hat, dass es eigentlich unnötig ist, es auf die Sex-und Voyeurs-Schiene zu reduzieren. So werden viele Leute, die das Buch nicht kennen, es nun mehr als Softporno schätzen, als Liebesschnulze und was weiss ich. Ich finde, das wird dem Buch nicht gerecht.

      Die zweite Folge gefiel mir eh nicht sehr, da war mir zu vieles anders als im Buch, und die eingefügten Sachen waren auch noch anders, teils das Gegenteil und zum grossen Teil auch noch völlig unnötig, wie das mit dem Duell und so. Da haben sie aus meiner Sicht Sendezeit verschwendet für vielerlei unnütze, hinzuerfundene Szenen. Bei einigen hab ich mich sogar gefragt, wie sie die dadurch entstehende Wendung dann in Staffel 3 wieder ausbügeln. Wenn sie nun Sachen ändern, hat das dort ja wieder Einfluss. Das einzig Gute daran fand ich, dass mehr herausgearbeitet wurde, wie es um Laoghaire steht; ihre Gefühle für Jamie. So versteht man dann auch eher, was sie tut.

      Ich werde mit der Serie gar nicht warm und gebe nun auf, weil sie mich gar nicht fesselt. Verstehe den Hype auch nicht, sorry.
      Auch ich finde, dass es viel zu viel Sex gibt, obwohl ich nicht verklemmt bin, aber hier zündet es nicht für mich, wirkt übertrieben.
      Ich werde auch nicht mit dem Großteil der Darsteller warm, auch wenn ich Jamie interessant finde, aber das allein reicht mir nicht, um etwas weiterzuverfolgen.
      Ferner finde ich die weibliche Hauptdarstellerin mehr als farblos.

      Man kann nicht von allen Serien ein Fan werden und so wünsche ich allen Outlander-Liebhabern noch viel Freude mit der Serie.
      Ich werde aber trotzdem mal in das erste Buch lesen, um zu sehen, ob ich mich lesend der Geschichte nähern kann.
    • Ich schwinge nicht die Moralkeule, ich finde an den Szenen auch nichts verwerflich oder schmutzig, ich finde nur, dass es relativ offensichtlich ist, dass sie diese Szenen zum Quote machen benutzen (boh, hast du diese Serie gesehen? Musst du unbedingt reinsehen, da kommen Sexszenen vor...). Natürlich ist Leidenschaft ein grosser Teil ihrer Beziehung, aber wenn wir mal so rechnen wollen, was alles gestrichen wurde aus dem Buch, dann könnte man durchaus feststellen, dass es interessant ist, dass dann genau die Liebesszenen nicht der Kürzung zum Opfer fielen. Wie Lucy schreibt, es ist übertrieben. Und im Gesamten wird für mich da zuviel Fokus draufgelegt.

      Ich weiss nicht, wie ich die Serie empfinden würde, wenn ich das Buch nicht kennen würde. So aber, im Vergleich zum Buch, hab ich total Mühe, mitzugehen. Es bleibt mir vieles zu flach, der Fokus oft auf Nebensächlichkeiten, dafür viele recht relevante Dinge weggelassen. Für mich fühlt es sich so an: Bin ich nicht imstande, wirklich Gefühl rüberzubringen und die Zuschauer zu fesseln, streu ich Sex ein, der hebt das Unvermögen dann wieder auf. Die Serie packt mich nicht wirklich, mir fehlt da oft das Gefühl. Daher gucke ich sie mehr nur "mit einem Auge" nebenbei beim Lesen.

      Lucy: Tu das, das Buch ist wirklich superspitze. Gibt ja nun ne neue Übersetzung, die ungekürzt ist (wusste gar nicht, dass meine alte gekürzt war). Sprachlich gefällt mir die allerdings weniger als die alte.
    • Kimba schrieb:

      Lucy: Tu das, das Buch ist wirklich superspitze. Gibt ja nun ne neue Übersetzung, die ungekürzt ist (wusste gar nicht, dass meine alte gekürzt war). Sprachlich gefällt mir die allerdings weniger als die alte.

      Ich versuche es einfach mal, habe aber die "alte" Version des Buches, das gab es als E-Book in einer Aktion vom Verlag vor einiger Zeit umsonst.
    • Kimba schrieb:

      Ich schwinge nicht die Moralkeule, ich finde an den Szenen auch nichts verwerflich oder schmutzig, ich finde nur, dass es relativ offensichtlich ist, dass sie diese Szenen zum Quote machen benutzen (boh, hast du diese Serie gesehen? Musst du unbedingt reinsehen, da kommen Sexszenen vor...). Natürlich ist Leidenschaft ein grosser Teil ihrer Beziehung, aber wenn wir mal so rechnen wollen, was alles gestrichen wurde aus dem Buch, dann könnte man durchaus feststellen, dass es interessant ist, dass dann genau die Liebesszenen nicht der Kürzung zum Opfer fielen. Wie Lucy schreibt, es ist übertrieben. Und im Gesamten wird für mich da zuviel Fokus draufgelegt.
      Ich muss nach der Folge neulich sagen, dass es mir ähnlich geht, hautsächlich aber eben in der einen Folge. Ich finde die Sex-Szenen nicht schlecht gemacht, sie transportieren auch eindeutig die richtigen Emotionen und sind schön anzusehen ... aber mir persönlich war es diesmal zu viel, weil sie einfach so verflixt viel Sendezeit verbraucht haben, die man mit mehr Stoff aus dem Buch hätte füllen können. Klar, auch im Buch kommen viele Sex- oder nennen wir sie besser einmal im besten Sinne Liebesszenen vor, und freilich gehören auch die in die Serie - aber eben nicht in größerem Maße als andere Teile der Handlung und Figurencharakterisierung. Insofern würde ich mir wünschen, dass der Fokus nun wieder mehr auf der Geschichte und nicht nur auf der Liebesbeziehung läge, einfach weil so viel verloren geht. Naja, optimal wäre wahrscheinlich, wenn es einfach mehr Folgen gäbe *seufz* , denn ich mag die Serie ausgesprochen gern, trotz dieser Detailkritik.

      Mit den Änderungen habe ich momentan noch keine großen 'Probleme', wahrscheinlich, weil ich mich nicht ganz genau ans Buch erinnere (und bisher auch nur die gekürzte Fassung kenne, als das herauskam, bin ich auch ordentlich ausgeflippt), aber interessant wird es dann, wenn die Änderungen sich später noch auswirken.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Láris ()

    • Láris schrieb:

      Mit den Änderungen habe ich momentan noch keine großen 'Probleme', wahrscheinlich, weil ich mich nicht ganz genau ans Buch erinnere (und bisher auch nur die gekürzte Fassung kenne, als das herauskam, bin ich auch ordentlich ausgeflippt), aber interessant wird es dann, wenn die Änderungen sich später noch auswirken.
      Geht mir ähnlich, da ich die Bücher kurz nach US Erscheinungsdatum gelesen habe, habe nicht mehr alle Details parat.
      Was die angeblich gekürzte Übersetzung der Auflage bei Blanvalet im Vergleich zu der Neuauflage bei Knauer angeht wäre ich vorsichtig, ob es sich wirklich lohnt nochmal Geld auszugeben.


      Es geht vermutlich darum, das bei Knauer die ganze Reihe von Barbara Schnell übersetzt wird, die die Reihe seit Band 4 übersetzt, nicht von wechselnden Übersetzern, wie bei Blanvalet.


      Hier
      amazon.de/Outlander-Feuer-Stein-Roman-Knaur/dp/3426518023
      Scheint die neue Übersetzung des ersten Bandes nicht auf ungeteilte Zustimmung zu stoßen.


      Ob das jetzt gleich wie bei "Herr der Ringe" mit der klassischen Margaret Carroux Übersetzung vs. die vielgeschmähte Neuübersetzung von Wolfgang Krege einen ewigen Wettstreit auslöst, denke ich mal nicht.
      *;)*
      "A life is like a garden. Perfect moments can be had, but not preserved, except in memory.LLAP"
      “Don’t you dare think there is anything, past or present, that I would put in front of you.”


      *rose* Sig by angelinchains

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Huntress () aus folgendem Grund: Typos

    • Huntress schrieb:

      Es geht vermutlich darum, das bei Knauer die ganze Reihe von Barbara Schnell übersetzt wird, die die Reihe seit Band 4 übersetzt, nicht von wechselnden Übersetzern, wie bei Blanvalet.


      Hier
      amazon.de/Outlander-Feuer-Stein-Roman-Knaur/dp/3426518023
      Scheint die neue Übersetzung des ersten Bandes nicht auf ungeteilte Zustimmung zu stoßen.
      Danke für den Hinweis! Nun ja, nach dem, was ich bisher gesehen habe, würde ich auch sagen, dass Schnell zwar eine gute Übersetzerin ist, man die Neuübersetzung aber (im Gegensatz zu Schnells Übersetzungen der alten Bände ab 4; oder aber, es ist mir damals einfach nicht aufgefallen) auf zu modern gebürstet hat und damit einiges von der schönen Erstübersetzung verloren geht. Da ich die neue Version nicht komplett kenne, kann ich nicht sagen, ob sich ein Kauf wirklich lohnt, aber ich habe beim Verlag nachgefragt, und dort hieß es, die alte Übersetzung sei zu 25%, also ca. 200 Seiten, gekürzt worden, und das ist natürlich schon heftig.
    • Oh, interessant zu sehen, dass es durchaus auch noch andere gibt, die mit der neuen Übersetzung ihre liebe Not haben. Danke für den Link! Hab am WE nochmal in eine Leseprobe geguckt und es ist wirklich unschön. Ich habe teilweise echt den Eindruck, Frau Schnell habe unbedingt versucht, so viel wie möglich zu ändern und anders auszudrücken, teils mit unnötigen Fremdwörtern und dergleichen, damit sich eine Neu-Übersetzung überhaupt lohnt bzw. damit sie sich deutlich abhebt von der alten. Leider ist durch diese Bemühtheit aber der Charme der alten Fassung verlorengegangen. Im direkten Vergleich (und leider kenne ich nach ca. 15mal lesen sehr vieles auswendig) ist die neue Version kalt, flach, emotionslos und grob. Also genau das Gegenteil, was Diana eigentlich bezweckt hat. Aber ohne Vergleich ist sicher auch die neue Version toll.

      Was mich ja nun ärgert, ist, dass man nun die alte Fassung nicht mehr als Ebook erhält. Ich war ja lange Ebook-Gegner, ich will Bücher sammeln, ins Regal stellen, immer wieder lesen, mit dem Finger über die Rücken fahren und mir überlegen, welches ich zur Hand nehmen soll. Ich will es in der Hand halten und spüren. Nur, wenn die Augen nachlassen und die Schrift mehr und mehr zum Fliegendreck wird, ist ein E-Reader halt schon eine geniale Sache. Nun les ich halt nur noch Ebooks. Und natürlich hätt ich Feuer und Stein auch gern als Ebook. Aber eben die alte, schöne Fassung. Klar interessiert mich auch, was alles gekürzt wurde. Sind es nur einzelne Satzteile, kleine Beschreibungen, Nebensächlichkeiten? Oder doch ganze Nebenhandlungen? Aber das mehr interessehalber und der Vollständigkeit halber (ärgerlich, nach 20 Jahren zu erfahren, dass man ne gekürzte Version hat). Da mir die neue aber ansonsten nicht gefällt (und gemäss amazon-Kommis ja gar nicht auffällt, dass da mehr ist), wär die alte meine Wahl. Dann könnt ich die endlich wieder genussvoll lesen. Mist, wenn ich das so sagen darf.
    • Das müsste doch eigentlich über diverse "Feuer und Stein" Forenbereiche in deutschen Gabaldon Boards zu klären sein, ob die Blanvalet Übersetzung tatsächlich Szenen weggelassen hat, oder ob die angeblichen 20% eher durch Übersetzungsvorgaben "erreicht" wurde?

      Will heißen: Hat der Verlag die Übersetzer auf eine gewissen Wortanzahl / Zeilenanzahl beschränkt, und deswegen mußte mache Beschreibung kürzer aber deswegen noch lange nicht sinnentstellend ausfallen?
      Übersetzer werdern ja meistens nach Wörtern odern Zeilen bezahlt da machen 20% für den Verlag sicher was aus.

      @Kimba Ärgerlich das es das Ebook von Blanvalet offziell nicht mehr gibt. Ich sehe Ebooks immer noch mit gemischten Gefühlen. Klar ist es praktisch den halben Bücherschrank quasi in der Handtasche zu haben, aber man macht sich halt auch abhänig von den Verlagen, wie man nun sieht. Die alte Übersetzung ist nicht mehr erhältlich.
      Wenn das konsequent zu Ende denkt, finde ich das erschreckend.

      Was wenn es nur noch Ebooks gibt, keine Taschenbücher und Hardcover? Der Verlag nimmt eines, aus welchen Gründen auch immer vom Markt, und man hat keine Möglichkeit mehr es zu lesen, weil Ebooks ja auch nicht dazu angedacht sind sie weiterzuverkaufen, oder zu verleihen. *seufz* *seufz*
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      *rose* Sig by angelinchains
    • Kimba schrieb:

      Hab am WE nochmal in eine Leseprobe geguckt und es ist wirklich unschön. Ich habe teilweise echt den Eindruck, Frau Schnell habe unbedingt versucht, so viel wie möglich zu ändern und anders auszudrücken, teils mit unnötigen Fremdwörtern und dergleichen, damit sich eine Neu-Übersetzung überhaupt lohnt bzw. damit sie sich deutlich abhebt von der alten. Leider ist durch diese Bemühtheit aber der Charme der alten Fassung verlorengegangen.
      Bei einem Verlag direkt bin ich ja nicht, aber da ich schon öfters für solche Korrektur gelesen habe und einige Übersetzer(innen) kenne, muss ich aber dazu sagen, dass das Ganze nicht zwingend (allein) auf dem Mist der Übersetzerin gewachsen sein muss. Mich irritiert es vor allem, weil ich ja auch die anderen Schnell-Übersetzungen kenne, und die sind ja schön zu lesen, also fürchte ich, es gab da unvorteilhafte Verlagsvorgaben *?(* . Vor allem, wenn das mit den falschen und sinnentfremdenden Übersetzungen stimmt, die auf Amazon zitiert sind, ist das schon übel (von wegen aus "one of us" wird "wir beide", da fragt man sich schon ...).

      @Huntress
      Soweit ich weiß, sind es echte Kürzungen, die der Autorin verschwiegen wurden, und die war entsprechend sauer ... aber wie gesagt, selber verglichen habe ich noch nicht.

      Hm, eBooks ... da bin ich bekennendermaßen unmodern. Ich habe mich schon aus Paranoia - alles, was kaputt gehen kann, geht auch kaputt, und wenn der Reader runterfällt, ist womöglich sehr viel hinüber und fort, beim Buch schlimmstenfalls das Cover hin - und reiner Buchliebe entschieden, alles, was ich gedruckt bekommen kann, auch als leibhaftiges Buch zu kaufen, und nur das, was es nicht anders gibt (und die Anzahl "exklusiver" eBooks wächst erschreckenderweise sehr schnell), elektronisch zu kaufen. Ich lieb einfach Bücher, nicht nur den blanken Text auf einem Bildschirm. Und he, jetzt passt der endlich einmal: *toiletread* ;)
    • Láris schrieb:



      Hm, eBooks ... da bin ich bekennendermaßen unmodern. Ich habe mich schon aus Paranoia - alles, was kaputt gehen kann, geht auch kaputt, und wenn der Reader runterfällt, ist womöglich sehr viel hinüber und fort, beim Buch schlimmstenfalls das Cover hin - und reiner Buchliebe entschieden, alles, was ich gedruckt bekommen kann, auch als leibhaftiges Buch zu kaufen, und nur das, was es nicht anders gibt (und die Anzahl "exklusiver" eBooks wächst erschreckenderweise sehr schnell), elektronisch zu kaufen. Ich lieb einfach Bücher, nicht nur den blanken Text auf einem Bildschirm. Und he, jetzt passt der endlich einmal: *toiletread* ;)

      Kann ich sehr gut verstehen, Laris.
      Ich war mir auch lange unsicher ob E-book oder nicht. Dann kriegte ich einen Kindle und einen Kobo Reader (da hatten 2 Familienmitglieder die gleiche Idee, aber mit der Absprache haperte es....again) vollgepackt mit diversen meiner deutschen und englischen Lieblingsbüchern.
      Praktisch auf Reisen, und auch gerne genutzt ja, aber ich konnte mich von meinen Büchern nicht trennen, und habe das auch nicht vor.

      Es mag damit zusammenhängen, das ich das von meinen Großeltern und auch von meiner Mutter so mitbekommen habe, das man nicht nur gründlich darüber nachdenkt bevor man ein (gebundenes) Buch kauft, sondern es nicht einfach wie Wegwerfware behandelt.
      So ist das Haus mit Bücherregalen vollgestopft, okay ein paar gehören auch meinem Mann.....etwa 100 von 1.000 Büchern, er hat einen externe Festplatte voll E-books. Ttz, tzt.

      Die meisten meiner Bücher haben halt auch eine "Anschaffungsgeschichte": entweder hat man das von einem lieben Menschen geschenkt bekommen, oder eine Erstausgabe mit Autorenautogramm und kurzem talk mit dem Autoren nach einer Lesung erstanden, mit Freunden im Star Wars Kostüm am Erstverkaufstag eines Buches nicht nur in der U-Bahn aufgefallen, sondern auch bei Barnes & Noble in Lower Manhatten, es auf einem Buchflohmarkt oder Garagenverkauf "erbeutet", geerbt, oder ganz einfach nach einem beschissenen Tag gekauft, mich damit auf die Couch gehauen, und nach ein paar Kapiteln war der Tag besser zu verkraften.

      Mit einem E-book das ich mir herunterlade, ist das halt nur etwas was ich mache während ich im Netz surfe......das ist jetzt nichts besonderes, auch wenn sie exklusiv sind......ein gedrucktes Buch ist immer noch was ganz anderes.

      Wobei ich denke Bildbände werden leichter überleben, was Romane, weil auf Bildschirm oder Reader wirkt ein Buch im A1 Format (Zeichenblockgröße) nun mal absolut nicht.

      He, was erwartet ihr von einem Buchjunkie, außer das sie ihre Süchtelei rechtfertigt? *;)* *;)*
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      *rose* Sig by angelinchains
    • Da brauchst du dich gar nicht rechtfertigen, ich bin da ganz derselben Meinung. Ich liebe meine Bücherregale. Allein der Anblick, die Farben der Buchrücken, die Schriften darauf, die Bilder... sieht doch einfach schön aus. Und man kann stöbern, und eins rauszupfen, und reinblättern und überlegen, welches man nun wieder mal lesen will. Und wegwerfen geht absolut nicht. Nichtmal weggeben geht... Beim ebook hingegen hat man nichts. Daher speicher ich sie mir auch 3fach: PC, Stick und Externe. Sonst sind sie ja alle weg, wenn der PC crasht. Nebenbei hat man auch keinen Überblick mehr, was man hat und was nicht. Klar gibts Calibre, aber ein Regal ist ne ganz andere Sache.

      Und was du sagst von wegen, wenn es mal nur noch ebooks gäbe, das wäre echt schlimm. Keine Chance mehr, ein Buch zu kriegen, wenn es vor einigen Jahren erschienen ist. Kein Abklappern von Antiquariaten, um es irgendwo zu finden. Einfach weg. Das ist unvorstellbar. Was einmal erschienen ist, muss doch immer irgendwie noch erhältlich sein, kann doch nicht einfach weg sein.

      Von daher sind mir ebooks bis heute immer leicht fremd geblieben; ist einfach nicht dasselbe. Aber tja, wenn die Wahl besteht zwischen einem ebook oder es gar nicht mehr lesen zu können, wähle ich halt das ebook und bin sehr froh drum. Auch wenn ich den so nicht gekauften Print-Ausgaben nachtrauere. Ebooks befriedigen die Lesesucht, aber nicht die Büchersucht.
    • Kimba schrieb:

      Ebooks befriedigen die Lesesucht, aber nicht die Büchersucht.
      Wohl wahr! @Huntress und @Kimba, ich kann mich euch nur anschließen und würde am liebsten eure ganzen Beiträge zitieren *;)* . Schätzungsweise ist die bleibende Vorliebe für gedruckte Bücher eine Mischung aus irgendwie ererbter Tradition - ich bin auch in einem bücherliebenden und bücherhortenden Haushalt aufgewachsen, schon meine Großeltern waren Leseratten, und es ist einfach auch schön, ein Buch in die Hand zu nehmen und zu wissen, das haben meine Vorfahren auch schon gelesen - und reiner Gefühlssache. Ein eBook wird für mich deshalb immer nur zweite Wahl sein, auch wenn es noch so praktisch ist (wobei ich sagen muss, dass ich meinen Reader auch im Urlaub nicht gern mitnehme; Elektronik + empfindlicher Bildschirm + Sand weckt bei mir ungute Vorstellungen *:D* ). Genau genommen ist für mich nur die stets drängende Platzfrage ein Argument gegen Bücher.

      So, aber um auch noch etwas zur "Outlander"-Serie zu sagen: Die beiden letzten Folgen auf Vox haben mir wieder ausgesprochen gut gefallen, besonders natürlich die Stelle, in der Claire Jamie endlich die Wahrheit erzählt hat, die Szene fand ich sehr berührend, ebenso wie jene, als er sie zum Steinkreis gebracht hat :love: . Und ich finde Jenny ganz herrlich! Hoffentlich sehen wir noch mehr von ihr (wobei ihr Rückblick auf Jack Randall mir eine ziemliche Gänsehaut verursacht hat, das war richtig schrecklich; toll gespielt, aber ... brr, ich kann mir gar nicht vorstellen, wie die Schauspieler so etwas hinbekommen und dann zur nächsten 'normalen' Szene übergehen) und auch von Ian (im Buch eine meiner Lieblingsfiguren).
    • "A life is like a garden. Perfect moments can be had, but not preserved, except in memory.LLAP"
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      *rose* Sig by angelinchains

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