9.13 The Purge (Let The Fat One In)

    • ich habe nichts gegen eine gute Disskussion einzuwenden und habe auch niemanden als schlechten Fan bezeichnet.Aber was auf manchen Seiten im Internet abgeht hat nichts mehr mit einer vernünftigen Diskussion zu tun sondern ist nur noch Basherei. Man sollte alle Meinungen mit Respekt behandeln egal wie unpopulär sie ist.

      Ich stimme zu das wir Sams Gefühlsleben nicht so oft zu sehen oder zu hören bekommen, leider. Aber ich hatte noch nie Probleme ihn zu verstehen. Bei Sam bekommt man nicht immer alles auf einem silber Tablett präsentiert wie bei Dean. Da muss man auch viel auf Gestik, Mimik und Betonung von Jared achten. Auf das was er sagt und was er nicht sagt und auf sein Handeln. Deshalb mag ich Sam auch so man muss sich intenaiv mit ihm beschäftigten aber ich finde es lohnt sich.
      Und ich finde nicht das das alles aus dem nichts kommt. Sam hatte schon immer Minderwertigkeitskomplexe und hatte Dean immer wieder darauf hingewiesen, dass er ihn endlich als gleichwertigen Partner behandeln soll.

      Sorry für eventuelle Schreibfehler über Handy ist das nicht so einfach mit dem Tippen.
    • Da muss man auch viel auf Gestik, Mimik und Betonung von Jared achten.

      Hm... sorry, wenn ich bei ihm Körpersprache usw. interpretieren will, könnte ich total daneben liegen. Ich hab nix gegen Jared und finde, er hat sich echt gemausert, aber in Sachen Emotionen ist er m. E. noch immer nicht richtig überzeugend...

      Ich finde unsere Diskussion hier extrem sachlich und gesittet, keiner der Brüder wird gebasht, kein user persönlich angegriffen - was auf anderen Seiten nicht so selbstverständlich ist.
      Aber wir haben hier auch keine Extremisten, wie ich sie immer gern nenne, keine Hater oder Fanatiker.

      Ich persönlich möchte nochmal klar sagen, dass ich Sam's Botschaft verstehe und absolut als gerechtfertigt ansehe - nur die Art und Weise, wie er sie Dean vor den Latz knallt, ohne Rücksicht auf Verluste - die geht mir gegen den Strich. Aber vermutlich wird das seine Gründe haben und in den folgenden Epis Deans Verhalten bestimmen, möglicherweise den arc für den Rest der Staffel...


      What the hell?! I mean, normal people, they see a monster, and they run. But not us, no, no, no, we -- we search out things that want to kill us. Yeah? Huh?
      Or eat us! You know who does that? Crazy people! We...are insane!
    • Ich stimme dir zu, dass es hier wirklich gesittet zu geht und deshalb habe ich ja auch von anderen Seiten im Internet gesprochen. *;)*

      Deshalb habe ich mich ja auch hier zu Wort gemeldet und mich an der Diskussion beteiligt.

      Für mich trifft Jared mit seinen Emotionen den richtigen Ton und ich kann für mich daraus immer erkennen was Sam gerade fühlt oder was in ihm vor sich geht.
      Agree to disagree?

      Auf alle Fälle geht ich jetzt ins Bett und wünsche allen eine angenehme Nachtruhe.
    • Ich finde wie Sam mit Dean umgeht, das ist der springende Punkt. Wie heißt es so schön: Der Ton macht die Musik. Und der Ton den Sam anschlägt, der ist einfach ungerechtfertigt, und einige "Fakten", so wie wir sie gesehen haben, gibt Sam auch ganz anders wieder.

      Die Botschaft, dass Sam sich von Deans Fürsorge erdrückt fühlt, ist ja nicht neu, und er bringt das nicht zum ersten Mal an. Deans Reaktion darauf ist auch nicht neu, er sagt klar und deutlich, dass er nicht anders kann als seinen Bruder zu beschützen, die Reaktion ist Sam also vertraut.
      Was neu ist, dass Sam es darauf anlegt Dean mit seinen Formulierungen zu verletzen, und das weiß er auch, das ist ihm aber augenscheinlich absolut egal. Und das ist das was für mich absolut "out of character" und "out of context" ist.
      Und dafür erwarte ich eine Erklärung,
      - von mir aus Besessenheit von was auch immer, (Dämon, Abbadon etc.),
      oder
      - eine verschobene Wahrnehmung von Dean, als beginnende "Nebenwirkung" des Cains Mals
      oder
      - sonst eine plausible Erklärung was the holy hell Sam dazu bringt gegenteilig zu dem zu reagieren was noch 6 Monate vorher in der Kirche ganz anders klang.

      *seufz*
      "A life is like a garden. Perfect moments can be had, but not preserved, except in memory.LLAP"
      “Don’t you dare think there is anything, past or present, that I would put in front of you.”


      *rose* Sig by angelinchains
    • Ich knabber jetzt seit 3 Tagen ständig an dieser Folge, genauer gesagt an Sam und Deans Gespräch und heute hab ich einfach mal überlegt, wie Sam seine Gedanken anders hätte mitteilen können, verträglicher für Dean, und nicht so kalt und verletzend. Ich bin ein wenig unentschlossen, weil sich mir einfach nichts Eindeutiges aufdrängte.
      Mal ehrlich - auf WAS reagiert Dean? Auf Subtilität? Auf sanfte Ehrlichkeit? Auf Körper- oder Zeichensprache? Sorry, aber Dean ist in seiner seit dem 4. Lebensjahr geprägten Attitude so eingefahren, dass vermutlich nichts anderes als die Holzhammermethode Wirkung zeigt. Alles andere würde er wegwitzeln, verdrängen oder schlicht und ergreifend überhören!
      Möglicherweise, nur möglicherweise, ist brutale Offenheit das Einzige, was zu seinem Kern durchdringt und ihm in aller Deutlichkeit zeigt, dass Sam einen point of no return erreicht hat und Dean ihn entweder endlich voll und ganz als Erwachsener mit dem Recht, über sein Leben selbst zu entscheiden (auch in allerletzter Konsequenz), akzeptiert und respektiert, oder ihn (und damit alles, was ihn selbst definiert) für immer zu verlieren. Ist das die Sprache, die Dean versteht?
      Könnte sein...
      Man kommt auf die seltsamsten Ideen, wenn man sich zu lange über ein paar Sätze den Kopf zerbricht *gg*


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    • *kratz* *kratz* Mein Problem mit dem wie Sam Dean das alles hingeknallt hat, ist dass das wie bei Dean Konsequenzen hat, und Sam das auch genau weiß. Dean wird sich wieder wertlos fühlen und Johnn W. und Jim B. in die Arme fallen.

      Wie war das damals als Sam Dean sagte, er müsste ihn in den Käfig springen lassen und dürfte ihn nicht retten, das ging auch in normalen Ton, und ohne diese, ja ich würde es schon fast Hähme nennen. Das ganze" wir sind nur Kollegen usw." hatte für mich nichts mehr mit auf den Punkt bringen zu tun, das war dazu angedacht Dean zu verletzten.
      Es ist ja nun nicht so, dass Dean ein gefühlloser Idiot ist, dem man nur was mit dem Holzhammer einhämmern kann, weil er ja nicht in der Lage ist, zuzuhören. Er versteckt sich nur hinter einer sarkastischen Maske, und tut so, als wäre ihm alle sch....egal. Und sorry, aber das sollte Sam alles sehr genau wissen, von dem Menschen, mit der fast sein ganzes Leben verbracht hat. *seufz*

      Edit: Nicht mal ohne Seele war Sam Dean gegenüber so drauf wie jetzt mit, deswegen denke ich ja, dass er schlicht nicht er selbst ist.
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      *rose* Sig by angelinchains

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Huntress ()

    • Oh Mann, ich grübel und grübel und ich bin ja grundsätzlich auch der Meinung, dass Sam's Methode die Falsche ist. Aber ich bin nicht sicher, ob Dean für sanftere, weniger direkte Worte empfänglich wäre *kratz*
      Ich glaube, ich hak's jetzt besser ab, sonst komme ich noch auf die absonderlichsten Ideen und finde Sam's Holzhammermethode am Ende noch gut! *ka*


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    • SydneyB schrieb:

      Ich knabber jetzt seit 3 Tagen ständig an dieser Folge, genauer gesagt an Sam und Deans Gespräch und heute hab ich einfach mal überlegt, wie Sam seine Gedanken anders hätte mitteilen können, verträglicher für Dean, und nicht so kalt und verletzend. Ich bin ein wenig unentschlossen, weil sich mir einfach nichts Eindeutiges aufdrängte.
      Mal ehrlich - auf WAS reagiert Dean? Auf Subtilität? Auf sanfte Ehrlichkeit? Auf Körper- oder Zeichensprache? Sorry, aber Dean ist in seiner seit dem 4. Lebensjahr geprägten Attitude so eingefahren, dass vermutlich nichts anderes als die Holzhammermethode Wirkung zeigt. Alles andere würde er wegwitzeln, verdrängen oder schlicht und ergreifend überhören!
      Möglicherweise, nur möglicherweise, ist brutale Offenheit das Einzige, was zu seinem Kern durchdringt und ihm in aller Deutlichkeit zeigt, dass Sam einen point of no return erreicht hat und Dean ihn entweder endlich voll und ganz als Erwachsener mit dem Recht, über sein Leben selbst zu entscheiden (auch in allerletzter Konsequenz), akzeptiert und respektiert, oder ihn (und damit alles, was ihn selbst definiert) für immer zu verlieren. Ist das die Sprache, die Dean versteht?
      Könnte sein...
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      Ich hätte es nicht besser sagen bzw. schreiben können. Sam hat es ihm schon so oft in gutem ruhigem Ton gesagt.
      In Staffel 5 nach dem Ruby Desaster -- you need to let me grow up for starters
      ist jetzt leider das einzige Beispiel was mir spontan einfällt aber ich weiß dass es noch öfter der Fall war. Aber Dean hat es zwar zur Kenntnis genommen aber wirklich was geändert hat er nicht.
      Und nachdem was Dean ihm nun angetan hat mit der Possession- was wirklich das schlimmste für Sam ist nach dem wer und was schon alles in ihm drin war - kann er es nicht noch einmal riskieren, dass Dean diesen Punkt wieder einfach so abtut und zur Tagesordnung übergeht.

    • ʏᴏᴜ ᴅɪᴅɴ’ᴛ ᴡᴀɴᴛ ᴛᴏ ʙᴇ ᴀʟᴏɴᴇ.

      No Sam, he didn’t want to be without you.


      Sehr schön auf den Punkt gebracht von Sweetondean... *thumps*


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    • Der Artikel auf SpoilerTv ist nicht schlecht, aber ich bin nicht sicher, ob sich die SPN Autoren überhaupt soviel Gedanken in der Sache gemacht haben. *seufz*
      Die Autorin des Artikels beschreibt Sams point of view durchaus einleuchtend, aber und das ist mein Problem, wenn ich mir Sam in den 9 1/2 Staffeln anschaue, dann zeigt mir die Serie fast nie was Sam fühlt oder denkt.
      Da ist man als Zuschauer immer auf sich selbst gestellt, was kein Problem ist, nur wenn es dann um solche "game changing" Szenen geht, die Konsequenzen für den weiteren Verlauf haben, also dann hätte ich schon gerne eindeutige Positionen, sprich die Autoren sollen gefälligst den Job machen für den sie bezahlt werden. Alles dem Zuschauer selbst zu über lassen ist für mich schlicht Faulheit der Autoren, sonst nichts.
      Schließlich geht es hier um ein Fernsehserie, also audiovisuelle Unterhaltung, um Werbezeiten zu verkaufen, nicht mehr und nicht weniger.
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      *rose* Sig by angelinchains
    • Vielleicht machen sich auch alle zu viele Gedanken und des Rätsels Lösung folgt demnächst - oder auch nicht. *seufz* Find's sowieso ein bisschen BLUNA, dass Fans sich jetzt SPN erklären müssen, um was nachzuvollziehen, was ein fiktiver Chara gesagt oder getan hat. Bisschen spekulieren ja, aber dieses Mal sprengt das schon jedweden Rahmen. *seufz*
      LG angelinchains

    • Stimmt, es sprengt für SPN Verhältnisse jeden Rahmen, aber Fans können halt so sein, dass sie etwas was ihnen in ihrer Lieblingsserie um die Ohren gehauen wird, nicht so einfach schlucken sondern darüber reden wollen. Das das eine Show auf einem Mini-Sender in der 9. Staffel schafft, finde ich beachtlich.

      Kommt halt immer darauf an, wie man sein Fansein auslebt, manche brauchen halt längere Diskussionen, da ist ja nichts verwerfliches daran....und wie immer zum lesen wird niemand gezwungen.
      Verglichen mit Diskussionen um eine Szene oder einen Satz im Star Wars oder Star Trek Fandom, ist das hier nichts. *seufz*
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      *rose* Sig by angelinchains
    • Auf jeden Fall hat diese Folge ihren Zweck als Gesprächsthema für den Mini-Hiatus voll erfüllt - soviel wurde lange nicht diskutiert. Entspricht dem Slogan des CW vom letzten Jahr: TV to talk about... *;)*
      Ich glaube nicht, dass viele Serien solche ausgiebigen Dialoge und Diskussionen triggern können. Da gehört schon eine verdammt hingebungsvolle Fangemeinde dazu, die sich um ihre Charas echt Gedanken macht.


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    • Ich weiß, ich bin ein bisschen spät dran, aber hier noch meine 2 Cent.

      Wenn ich ehrlich bin, hab ich, nachdem was ich im Netz am Rande mitbekommen habe, viel Heftigeres erwartet, als das, was ich dann zu sehen bekommen habe.

      Sam ist wegen Dean angepisst – aus seiner Sicht auch zurecht. Er fühlt sich mal wieder von Dean bevormundet und zweifelt zudem an sich selbst… nicht umsonst stellt er die Frage, was es denn Gutes gebracht hat, dass Sam bei den Trials nicht gestorben ist und demnach sie nicht beenden konnte. Aus seiner Sicht wollte er einmal alles richtig machen und hat sich durch Dean anders entschieden. Das wirft er Dean ja auch nicht vor, er wirft Dean die Sache mit Gadriel vor. Und nichts für Ungut, dass das nicht ganz okay war, dass wusste Dean selber, ansonsten hätte er nicht die ganze Zeit über ein schlechtes Gewissen Sam gegenüber gehabt.

      Dean fühlt sich aus seiner Sicht aber natürlich ebenfalls im Recht, immerhin geht es um seinen Bruder und er war fest davon überzeugt trotz allem das Richtige zu tun, und er würde es auch immer wieder genauso machen, so ist er nunmal, das macht ihn aus, auch gut. Das hatten wir schon öfter, also nichts Neues.

      Was neu ist, ist die Tatsache, dass Sam auf eine sehr rüde Art und Weise Tacheles redet. Und damit sind wir auch schon bei dem Knackpunkt. Sam macht sich was vor, wenn er Dean nur noch als seinen Business-Partner sieht. Seien wir mal ehrlich, warum lässt er sich überhaupt auf diese Hunter-Business-Partner Sache ein, obwohl er so wütend und enttäuscht ist… weil Dean sein Bruder ist, und er eigentlich auch nicht ohne ihn will. Wäre Dean ihm wirklich so egal, oder einfach nur ein Freund, der ihn schwer enttäuscht hätte, wäre Sam in sein Auto gestiegen und weggefahren – fertig.

      Warum verletzt er Dean so mit seinen Worten? Weil er es kann… Weil er selber verletzt ist… Weil wir Menschen leider die Angewohnheit haben, gerade diejenigen am meisten zu verletzten, die uns am nächsten stehen…. Da ist es am einfachsten,

      1. Weil wir die Schwachpunkte kennen und richtig in den Wunden bohren können und

      2. Weil dort die Chance am größten ist, dass man uns verzeiht…

      Außerdem regt man sich nun Mal am meisten über die Leute und Dinge auf, die einem etwas bedeuten, bei allen anderen stehen wir doch sehr schnell über den Dingen.

      Allerdings denke ich nicht, dass es Sam darum geht, Dean „einen rein zu würgen“, oder ihm absichtlich weh zu tun, sondern nur darum, ihm seinen Standpunkt klar zu machen. Und ich denke auch, dass Dean ihm weder egal ist, noch dass er ihn im Stich lassen, noch dass er wirklich auf seinen Bruder verzichten will. Er grenzt sich ab, aber hält sich die Hintertür offen, eben, wie ich oben schon mal sagte, weil er eigentlich auch nicht ohne Dean will- er weiß es gerade nur nicht.

      … na prima, und jetzt habe ich den Faden verloren…

      "We keep each other human"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von anna ()