Star Trek 3 - Star Trek Beyond

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    • Hat sonst noch jemand den Film gesehen? Neulich habe ich es trotz einiger Bedenken (wegen des Trailers) gewagt - eigentlich bin ich positiv überrascht (die eigentlich völlig unpassende Musik hatte sogar einen tieferen Sinn, ich bin erstaunt), denn letztlich kam doch wieder "Star Trek"-Gefühl auf, allerdings ist der Film, besonders die erste Hälfte schon arg actionlastig.
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      Frei nach dem Motto, wenn uns keine bessere Handlung einfällt, schrotten wir mal wieder die Enterprise, und diesmal gründlich. :pinch:

      Aber ich mochte das Geplänkel zwischen Spock und McCoy (gut, ich gebe zu, ich bin Karl Urban Fan *;)* ), und wenigstens bekam man ein bisschen Charakterentwicklung zu sehen. Ich wünschte nur, Idris Elba hätte nicht so genuschelt (das als Warnung an alle, die sich die OV anschauen wollen).
    • "Beyond" hat mir sehr gut gefallen, die Crew ist in ihren Rollen angekommen, und ich habe mit diesem Film endlich meinen Frieden mit der "Kelvin-Timeline" gemacht.
      Ich finde den Film sowohl als Teil 3 dieser Timeline gelungen als auch als Homage an die 50 Jahre STar Trek die damit gefeiert werden.

      Es sind zig Anspielungen und Szenen die an TOS und die Spielfilme der ersten Crew drin *superhappy* , da merkt man das mit Pegg ein Trekkie am Drehbuch beteiligt war.

      Der Tod von Leonard Nimoy wurde mit dem Tod von Botschafter Spock eingebaut, als man dann das Bild der alten Crew gesehen hat gab es von mir um dem Rest des Kinos schon ein paar Schniefer, aber war schön meine alten Helden nocheinmal gewürdigt zu sehen.

      Der Tod von Anton Yelchin, wird wohl in Teil 4 mit dem Tod oder der Versetzung von Checkov erklärt werden. In "Beyond" hat er jedenfalls sehr viel mehr Screentime als in den beiden vorherigen Filmen zusammen, und die Widmung im Abspann...... *cry*

      Die Storyline ist nicht die originellste, aber nach 703 Folgen und 12 Spielfilmen geht es schon. Dem Film kann eine gewisse actionlastigkeit vorgeworfen werden, wenn man mit schön anzusehenden Special Effects nichts anzufangen weiß.

      Anderseits, ich kann mich noch gut erinnern, wie neidisch auf die ersten 3 Star Wars Filme geschielt wurde, weil diese für die damalige Zeit bahnbrechend waren, und man bei Star Trek das was die Special Effects betraf nicht so hinkriegte.
      Nun haben wir die Pixelschlachten......und jetzt ist es auch wieder nicht recht?? TSK, tsk....wie man es macht......

      Ich kann auch dem Vorwurf nicht teilen, das die Ideale von Star Trek verraten wurden, es nur noch um Ballerei geht, und nichts mehr mit dem friedlichen Forschen ist.
      Eh, es ging und geht beides Hand in Hand, und ich finde "Beyond" sogar ehrlicher weil gezeigt wird, das der Job im All auf der 5jahres Misson meistens das ist, was wir alle selbst gut von unseren erdgebundenen Jobs kennen: Routine, Routine, Routine....und Routine....und der ewige Verwaltungskram. *rofl*
      Da wird die Routine und die Neuorientierungsabsichten vom Captain und Commander zum Glück einer Bedrohung unterbrochen, und letztlich bleibt jeder der Crew auf seinem Posten und dem Bösewicht geht es an den Kragen, dafür ist die Enterprise neben dem Forschungsauftrag nun mal auch da.

      Schön fand ich auch, das der TOS Eingangstext von der gesamten Brückencrew gesprochen wurde, nicht nur vom Captain.

      4 Photonentorpedos von 5 und ich freue mich schon auf Teil 4, besonders auf den schon feststehenden Gaststar und wie Kirk reagieren wird. :D
      "A life is like a garden. Perfect moments can be had, but not preserved, except in memory.LLAP"
      “Don’t you dare think there is anything, past or present, that I would put in front of you.”


      *rose* Sig by angelinchains
    • Huntress schrieb:

      Ich kann auch dem Vorwurf nicht teilen, das die Ideale von Star Trek verraten wurden, es nur noch um Ballerei geht, und nichts mehr mit dem friedlichen Forschen ist.
      Eh, es ging und geht beides Hand in Hand, und ich finde "Beyond" sogar ehrlicher weil gezeigt wird, das der Job im All auf der 5jahres Misson meistens das ist, was wir alle selbst gut von unseren erdgebundenen Jobs kennen: Routine, Routine, Routine....und Routine....und der ewige Verwaltungskram.
      Da wird die Routine und die Neuorientierungsabsichten vom Captain und Commander zum Glück einer Bedrohung unterbrochen, und letztlich bleibt jeder der Crew auf seinem Posten und dem Bösewicht geht es an den Kragen, dafür ist die Enterprise neben dem Forschungsauftrag nun mal auch da.
      Ja, dem stimme ich vollauf zu, eigentlich allem, was du sagst *:)* . Dass ich die Actionlastigkeit kritisiere, ist für mich typisch *;)* , ich mag einfach lieber die ruhigeren Szenen mit mehr Dialogen als Materialschlacht, und das auch in "Star Wars" oder sonstigen Filmen und auch Serien, das ist bei mir generell so. Insofern: Eine Viertelstunde weniger Zerstörungswut und mehr Screentime für die Figurenentwicklung hätte mir besser gefallen - aber dass "die Ideale von Star Trek verraten wurden" o.ä. kann man wirklich nicht behaupten, trotz Modernisierung ist die alte Philosophie etc. erhalten geblieben, was ich ganz wunderbar finde. Und gerade die netten Anspielungen und die Momente, in denen an Nimoys Spock und die alte Crew erinnert wurde, fand ich wunderschön.

      Also ja, ich schließe mich an, der Film ist durchaus gelungen und ich freue mich auf mehr. Das bringt mich zu der Frage: Welcher Gaststar denn? Ich habe noch gar nichts mitbekommen. Etwa Shatner?
    • Naja die Actionlastigkeit von "Beyond" wird allgemein stark kritisiert, besonders von vielen sogenannten Fans der ersten Stunde, und gerade die verstehe ich nicht.
      Die haben Star Trek auf ein Podest gestellt, und beharren auf dem Standpunkt das ST mehr sein soll als bloße Unterhaltung.
      Schönes Anliegen, aber das trifft auch nicht auf jede Folge und jeden Film zu. Welches Publikum lässt sich schon gerne permanent belehren, und das gerade in der Jetztzeit?

      Man darf halt auch nicht vergessen, was das Nicht-Trekkie-Publikum heutzutage von einem Film wie "Beyond" erwartet, viele zahlen den Eintritt nur um die Materialschlacht auf der großen Leinwand zu sehen. Auch Star Trek muß sich den Wünschen des Marktes irgendwo beugen, sonst war es das, am Ende geht es dann nur um den schnöden Mammon, immer noch.

      Ja, das ist oberflächlich und so gar nicht im Sinne der "Ideale" von Star Trek. Aber sind wir mal schonnungslos ehrlich: Für Gene Roddenberry war Star Trek mit seinem Idealbild einer zukünftigen Gesellschaft auch nur ein Konzept von vielen, das CBS kaum aufgegriffen, auch schon wieder loswerden wollte. Die Fanaktionen haben Star Trek letztlich gerettet, aber nach Staffel 3 war es das dann. Wären nicht die damals kommerziel erfolgreichsten Filme wie Star Wars und Kubrick's 2001 dahergekommen, es hätte die ST Filme und weitere ST Serien nie gegeben.

      @Láris
      Auf die eine oder andere Art wird James T. Kirk in Teil 4 auf
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      seinen Vater George (Chris Hemsworth) Kirk
      treffen. Mal sehen wie das im Drehbuch gelöst wird. *superhappy*
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      *rose* Sig by angelinchains
    • @Huntress
      Danke für die Info, das klingt ja interessant - und ich bin gespannt, wie sie diese Idee umsetzen wollen *;)* , noch ist mir ein Rätsel, wie das gehen soll (hm, mal wieder Zeitsprünge *:D* ?).

      Nun ja, ich bin auch eine von den Fans, denen es lieber wäre, die neuen Adaptionen würden weniger Rücksicht auf kommerzielle Interessen und deshalb Actionspektakel nehmen und etwas mehr in Richtung von Roddenberrys alten Folgen tendieren. Denn langweilig waren die ja auch nicht. Dieses "Problem", dass die Schauwerte bedeutsamer werden als der transportierte Inhalt, hatten aber auch schon die anderen Kinofilme, alte wie neue, und der erste Teil, der ja auch gern liebevoll "Slow Motion Picture" genannt wurde, war vermutlich das abschreckende Beispiel fürs Gegenteil. Insofern fände ich eine ausgewogene Mischung ganz nett, mehr Entdeckerabenteuer, weniger Zerstörung, nicht nochmal eine geschrottete Enterprise (ich weiß nicht, mir tut das immer ein bisschen weh *cry* ), dafür mehr "neues Leben und neue Zivilisationen". Wie soll ich sagen, mehr Lust am Abenteuer (das ja witzigerweise bei Kirk ständig anklingt), aber weniger Kampfhandlungen (übrigens bot "Into Darkness" in meinem Empfinden tatsächlich sogar etwas mehr Tiefgang und Charakterentwicklung, obwohl der ja teils sehr gescholten wurde und nicht weniger Action bringt; ich selber finde inzwischen, dass es vielleicht keine so tolle Idee war, einen zweiten Khan-Film zu drehen, aber umgesetzt haben sie das wiederum recht gut und das Potential ordentlich genutzt, meine ich).

      Allerdings, ja, da stimme ich @angelinchains zu, eine neue Version der Borg wäre schon verflixt spannend. Aber wahrscheinlich sind erst einmal Klingonen dran *;)* .

      Und sowieso möchte ich jede meine Kritik an dem neuen Film als "Jammern auf hohem Niveau" verstanden wissen, denn er hat mir definitiv Spaß gemacht und Lust auf mehr, allein schon, weil die Schauspieler richtig schön in ihre Rollen hineingewachsen sind!
    • @Láris Naja, wegen tiefgründigen Gesprächen gehen vielleicht noch die richtigen Cineasten ins Kino. Aber sicher nicht die breite Masse, die will viel Tschin-Bumm und Krach und Materialschlachten. Liegt wohl an der allgemeinen Verblödung der Menschheit. Heutzutage hab ich schon Probleme wenn ich komplexe Storylines bei FFs schreibe, da krieg ich immer wieder Rückfragen oder Kommis, die nicht passen. Weil die Leute einfach nicht mitdenken wollen oder schlampig lesen. Alles wollen sich nur berieseln lassen, mitdenken und das muss man bei viel Dialog, will niemand mehr.
    • @angelinchains
      Ja, stimmt, du hast völlig Recht. Nur ist halt die Frage, ob man der allgemeinen Verdummung auch noch Vorschub leisten muss, und ein wenig sehe ich das Unterhaltungsprogramm da schon in der Pflicht. So ein klitzekleines Bisschen an Denkanregungen sollte hin und wieder schon sein, um die kleinen grauen Zellen am Leben zu erhalten *bäh* . Es gibt ja tatsächlich auch noch die klassischen Spielfilme, die sich durch mehr Dialog als Action auszeichnen. Nun ja, aber wie gesagt, "Star Trek" und viele 'unserer' Serien bilden da ja noch eine schöne Ausnahme, weil sie eben nicht nur auf Spektakel bauen, auch wenn einige davon dem Verfall erliegen ...
    • Kono schrieb:

      also die alten ST sind halt die alten, damals super, heute würde das keiner so gucken.
      Ja, und das ist es, wo ich mir nicht so sicher wäre. Klar, die Optik müsste man modernisieren, aber einige der Folgen hatten schon hochwertige Handlungen, die heute immer noch aktuell wären und funktionieren müssten, ohne dass man sie mit Krachbumm aufpeppt, und die Figurenkombination ist eh unschlagbar. Ich persönlich finde, dass nicht viel Besseres nachkam an "Star Trek", höchstens TNG.