3.07 Frisches Blut (Fresh Blood)

    • 3.07 Frisches Blut (Fresh Blood)

      Sam und Dean fangen einen weiblichen Vampir. Sie behauptet nicht zu wissen, wie sie ein Vampir wurde. Die Brüder finden heraus, dass der Vampir Dixon ahnungslosen Frauen in Bars menschliches Blut als neueste Droge anbietet und sie damit in Vampire verwandelt. Unterdessen bricht Gordon aus dem Gefängnis aus. Er will sich an Sam rächen.

      Englischer Titel: Fresh Blood
      Erstausstrahlung USA: 15.11.2007
      Erstausstrahlung D: 23.02.2009


      (Quelle: tvsi.de/mysteryserien/supernatural.php)

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    • JAAA! So muss das sein! Spannende Story und schön blutig :D Gordon sieht richtig cool aus, nachdem er verwandelt wurde (hat was von Big Daddy in Land of the Dead) Ich mag eh Vampirstorys, wenn sie gut sind (also nicht die Bis(s)-Filme, die sind zu schnulzig) und die Idee Vampire zu verbreiten wie Ekstasy ist richtig gut.

      Jetzt bin ich vorerst Staffel 3 - beruhigt :)
      Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kehren die Toten auf die Erde zurück.

    • Also ich fand diese Folge im Gegensatz zu den letzten 6 der Staffel etwas mau. Gordon find ich langsam etwas nervig, aber na ja...

      Dass Gordon ein Vampir geworden ist und dennoch seinem Ziel nachgejagt ist, ohne seinem "Instinkt" zu folgen hatte dennoch etwas. Doch im allgemeinen war die Story lasch. Na ja... aber fand es interessant etwas über den Vampirmythus zu erfahren.
      Auf jedenfall war Bella in dieser Folge genial. Erst verkauft sie Dean und Sam an Gordon und dann hilft sie. Die Frau ist genial^^
      Oh und der kampf zwischen Sam und Gordon! Hrrrrr... sehr schön!
      Und Gordon ist endlich wutsch *g*
    • … Tränen und Blut

      … ein todessehnsüchtiger Dean, ein sich verzweifelt nach seinem „alten Bruder“ sehnender Sam, ein völlig außer Kontrolle geratener Gordon, eine wirklich skrupellose Bela und ein familiensuchender Vampir – das waren die Zutaten für <Fresh Blood>. Eine der besten Episoden aus Staffel 3.

      Kleiner Wehrmutstropfen: die Vampire waren wie so oft nicht unbedingt mein Geschmack. Mag ja sein dass ich da ein wenig altmodisch bin, aber ich kann mich einfach nicht an diese rumlungernden, Schnaps saufenden und rumpöbelnden Truppenteile gewöhnen. Diese Dinger, die mit ausgefahren Zähnen aussehen als hätten sie ne Rolle Stacheldraht im Mund, haben meiner Meinung nach wenig mit einem Vampir gemeinsam. (Bela Lugosi, Christopher Lee, Jack Palance … :love: mhhhhh – das waren noch Zeiten …)

      Gleich zu Beginn versetzte mich die selbstmörderische Vampir-Jagt von Dean in Angst und Schrecken. Indem er sich selbst mit einem Messer in den Arm schlitzt, lockt er einen Vampir zu sich um das Blut eines Toten zu injizieren. Gotteswillen wie weit will der Mann denn noch gehen? Sie zu töten wäre ja auch zu einfach gewesen. Zu diesem Zeitpunk, so scheint es, hat Dean mit seinem Leben abgeschlossen und versucht mit einer Art Amoklauf so viel Spukgestalten wie möglich mit in den Tod zu reißen. ABER – es kommt noch deftiger: als sich nämlich herausstellt dass Vampir Lucy im Grunde genommen ja unschuldig ist, erschüttert es, wie schnell unsere beiden Jäger sich einig sind das Mädchen zu töten. Es existiert kein rebellierender Sam – kein laut artikulierender Dean – einfach Rübe ab! Fertig!
      Im Grunde genommen war Lucy ja nichts anderes als eine Maddison < Heart >. Wie weit unsere beiden Lieblingsjäger bereits im Innersten vereist sind, sollten wir noch im Verlauf der Geschichte noch erfahren.

      Gordon hat sich dank Belas skrupelloser Machenschaften sowie einem plötzlichen Anfall von geistiger Umnachtung Deans, an die Fährten der Jungs geheftet. Glücklicherweise gelingt es ihnen zunächst dem Sammy-Hasser durch eine erneute „Kill–me-Aktion“ zu entkommen. Dabei wird Gordon vom Vampir gefangen genommen. Nach einem „philosophischen Gespräch“ zwischen Vampir und Vampirjäger wird Gordon aus Rache verwandelt. Gott habe ich mir die Hände gerieben – so eine Schadenfreude hatte ich schon lange nicht mehr. Das geschieht diesem A*sch aber recht – den konnte ich ja schon nach seinem ersten Auftritt nicht leiden. Super … JAAA – bis mir die Tragweite dieses Ereignisses klar wurde. Supervampirjäger wird zum Supervampir – mit Fähigkeiten ausgestattet, denen unsere Jäger insbesondere Sam, wahrscheinlich nichts entgegnen stellen können. Das kann ja heiter werden!

      Das sich die Lage drastisch verändert hat, wird Sam und Dean natürlich recht schnell klar als sie im Vampirlager zwei Opfer finden denen die Köpfe abgerissen wurden. Also verschanzen sie sich zunächst – bist Dean einmal mehr, die Luft zu dick wird und er auf eigene Faust jagen will. Das reicht! Die Brüder geraten aneinander!
      Dass Dean sich hinter einer Maske versteckt hat Sam längst durchschaut und öffnet ihm die Augen. Er, immer an der Seite seines großen Bruders, immer zu ihm heraufschauend, weiß natürlich wie Dean agiert wenn er Angst hat. Klar: denn durch die lange gemeinsame Zeit kennt Sam Dean besser als jeder andere Mensch und lässt sich so schnell nichts vormachen. Sam wünscht seinen Bruder zurück und zwar so wie er war. Er hat die Kamikaze–Aktionen und die übertriebene Ironie satt. Mit anzusehen wie Dean sich Stück für Stück aufgibt kann er nicht mehr ertragen.
      Auf der anderen Seite ist auch Dean von Sams ungewohnter Kälte verunsichert. Er vermisst die Diskussionen um Recht oder Unrecht bei ihren Handlungen. Jetzt muss Dean aber erkennen dass Sam kein anderer Weg bleibt als sich zu verändern um zu überleben – da draußen – ohne seinen geliebten Bruder. Vielleicht ist DAS der ausschlaggebende Punkt an dem Dean erkennt wie sehr er eigentlich gebraucht wird! Wie wichtig es ist Sammy vorzubreiten auf die Finale Schlacht die er, so wie es zu diesem Zeitpunkt aussieht ALLEIN führen muss. Dean hat wieder eine Aufgabe und weiß dass er seine verbleibende Zeit nicht verschenken darf!

      Die Hölle kann warten!

      Trotz aller Vorsorge unserer Lieblingsjäger, aber zu meinem größten Vergnügen, kommt es am Schluss zum Kampf zwischen Sam und Gordon. In eine Falle gelockt gelingt es Gordon die Brüder zu trennen und nur Sam gegenüber zu treten. Ziemlich ungleiche Vorraussetzungen, wie ich denke. Die übernatürlichen Vampireigenschaften die Gordon zwischenzeitlich besitzt nützen dann doch nichts - er wird getötet – und ich war froh – eine Nervensäge weniger! Trotz der Diskussionen zwischen den Brüdern um übertriebene Risikobereitschaft, stürzt sich NUN Sam so gut wie unbewaffnet auf Gordon und würgt ihn schließlich mit ein paar Metern Stacheldraht so lang bis der Kopf zu Boden fällt. Bilder die mein Splatter-Herz Purzelbäume schlagen ließ! That´s my Boy. Sammy ... :]

      Ein Bonbon mit Lichtblick war dann auch das Ende, als Sammy den Impala reparieren durfte. Ein Schritt in die richtige Richtung ... DEAN!

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      Fazit: eine geniale Folge mit viel Emotionen und lang erwarteten Erklärungen, zwei fantastischen Brüdern, einen richtigen fiesen Mistkerl (und abgerissenen Köpfen sowie ordentlich Blut für ….shadow! *luzi )