Jensen/Jared RPS AU - I'll Remember You - completed

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    • Jensen/Jared RPS AU - I'll Remember You - completed


      Autor(en): Bloody Custard
      Rating: [IMG:http://i1024.photobucket.com/albums/y306/StephAckles/fsk16.gif]
      Genre: Romance
      Pairing: steht zum Zeitpunkt der Geschichte noch nicht fest.
      Spoiler: Nein
      Disclaimer: Weder Jensen noch Jared sind mein Eigentum. Ähnlichkeiten von Jade und Hailey mit echten Personen sind gewollt und die, die es betrifft sind darüber informiert und einverstanden.
      Kurzer Inhalt: Jade und Hailey sind Supernatural- Fans und fahren zum ersten Mal an eine Convention. Alles andere wird nicht verraten.
      Anmerkung/Widmung: Die FF spielt im Jahr 2007. Sie ist eine Vorgeschichte und wird in Insomnia - you electrify my life weitergeführt.


      Kapitel 1


      Es war gegen Mittag, als Hailey Hastings und ihre Schwester Jade im Park Central Hotel in New York ankamen. Müde und total erschöpft, hatten die beiden vor, sofort auf ihr Zimmer zu gehen und sich erst einmal hinzulegen. Wieso auch nicht? Die Supernatural Convention würde erst am späten Nachmittag stattfinden. Also noch genug Zeit. Die beiden waren froh, dass sie ausgerechnet das Hotel erwischt hatten, wo die Convention stattfinden würde.

      Müde gingen die zwei zum Empfang und holten den Zimmerschlüssel. Danach gingen sie in Richtung Lift. Hailey, die jüngere der beiden Schwestern blieb jedoch plötzlich stehen. „Was hast du? Irgendwas entdeckt?“, fragte Jade etwas genervt. Sie wollte aufs Zimmer. „Da hinten ist ein Stand. Glaube ich zumindest.“, antwortete Hailey und stellte ihren Koffer neben den Lift.

      „Du hast doch nicht etwa vor, da jetzt hinzugehen oder?“ Jade runzelte die Stirn. Hailey reagierte gar nicht gross. Nein, sie ging einfach auf den Stand zu. Ihre Augen weiteten sich, als sie die vielen Poster, Shirts, Jacken, Käppis und anderen Dinge sah. Jade stellte nun ebenfalls ihren Koffer ab, sah nach, ob dieser auch mit einem Schloss versehen war und ging dann, als sie sah, dass alles in Ordnung war zu ihrer Schwester.

      Zuerst wollte sie ihre Schwester noch anmurren, doch dann sah sie diese Auswahl und machte grosse Augen. „Wow. Alter Schwede.“ Hailey grinste breit und ging noch näher heran. „Hm, die haben echt ne Menge hier. Aber weißt du was fehlt?“, fragte Jade und Hailey sah sie stirnrunzelnd an. „Jensen.“ Nun musste Hailey lachen. „Na war ja klar.“ Sie schüttelte den Kopf und sah sich um. „Ist denn hier keiner, der das alles verkauft?“ „Hailey, die Convention ist erst am Abend, da wird wohl kaum jetzt schon einer die Sachen verkaufen.“, sagte Jade und verdrehte die Augen. Hailey beachtete ihre Schwester gar nicht weiter und holte ihre Geldbörse aus der Hosentasche und schaute nach, wie viel sie ausgeben konnte.

      „Wollt ihr was kaufen?“, fragte plötzlich jemand. Hailey bemerkte, dass ihre Schwester einen kleinen Schrecken bekam. Sie hingegen blieb völlig ruhig. „Wie viel kostet diese Jacke da?“, fragte sie, ohne den Mann anzusehen, der vor ihr stand. Da tätschelte Jade ihr plötzlich auf die Schulter. Hailey sah ihre Schwester verwirrt an. „Wasn los?“ Dann sah sie den Blick, den ihr Jade zuwarf und dann zum Verkaufsstand sah. Hailey wandte nun ihren Blick ebenfalls auf den Mann, der vor ihr stand und musterte ihn.

      Sie runzelte die Stirn. Der Mann war circa 1,85 Meter gross, hatte eine muskulöse Figur, trug einen braunen Pulli und dazu Jeans. Dann wanderte ihr Blick weiter hoch. Sie bemerkte, dass er dunkelblonde Haare, grüne Augen und Sommersprossen unterhalb der Augen und auf der Nase hatte. „Jensen? Jensen Ackles? Nee oder?“ Wieder wurde sie von Jade gestupst. „Doch, das ist er.“ Hailey verengte ihre Augen zu Schlitzen. „No way. So viel Glück haben wir nicht. Bestimmt so ein Double.“ „Nein Hailey, das ist der echte.“ Hailey verdrehte die Augen. „Na klar und ich bin der Osterhase.“

      „Hey Osterhase, alter Freund. Schon alle Eier versteckt? Du bist dieses Jahr aber echt früh dran.“, sagte plötzlich jemand, der neben Hailey stand. Sie blickte nach rechts und ihr Blick viel auf einen Oberkörper. Dann sah sie nach oben und bemerkte, wer mit einem breiten Grinsen neben ihr stand. „Jared?“, fragte sie verwirrt und er nickte leicht. „Hm, scheint wohl doch keine Verarsche zu sein. Ich glaube die sind wirklich echt.“, flüsterte sie Jade zu, die nun die Augen verdrehte. Manchmal war ihre Schwester echt schwer von begriff.

      „Was wolltest du denn kaufen?“, wechselte Jensen das Thema, während Jared sich zu ihm begab. Hailey räusperte sich kurz und versuchte darüber hinwegzusehen, dass gerade Jensen und Jared vor ihr standen. „Wieviel kostet denn die Jacke?“ Als sie das sagte, zeigte sie auf eine Jacke, die an der Wand hing und auf der Hinterseite mit dem flammenden Impala bedruckt war. „60 Dollar.“, antwortete Jensen und Hailey schluckte. Sie kratzte sich am Kopf und steckte ihre Geldbörse wieder ein. Sie warf einen Blick auf die Jacke und dachte: „Es wäre schön gewesen aber leider sollte es nicht sein mein Baby.“

      „Naja schade. Man sieht sich.“, sagte sie noch und versuchte zu lächeln. Dann kratzte sie sich erneut am Kopf und ging auf den Fahrstuhl zu. Jade die zuerst verwirrt dagestanden hatte, war hinter ihr hergegangen und hatte sie nach ein paar Metern eingeholt. „Hey, Jensen und Jared stehn da. Wie kannst du da einfach weglaufen?“ „Die seh ich ja noch. Ich wollte diese Jake haben Jade. Leider kann ich sie mir nicht leisten, weil wegen dieser Con mein ganzes Geld futsch ist. Das einzige was ich noch habe sind 20 Dollar. Damit kann ich nicht wirklich was anfangen.“ Jade hatte Mitleid mit ihrer Schwester. „Dann leihe ich dir eben den Rest. Ist doch nicht so schlimm.“ „Ich will das aber nicht. Ach egal. Du kannst ja noch etwas hier bleiben. Ich geh jetzt erst mal hoch.“

      Als Jade ihrer Schwester den Schlüssel in die Hand drückte kam Jared plötzlich um die Ecke. „Hey du da, warte mal!“, rief er und die beiden sahen ihn verwirrt an. „Hast du ein golden Ticket?“ Hailey runzelte die Stirn und schüttelte den Kopf. „Ne silberne?“ Wieder schüttelte sie den Kopf. Ohne Vorwarnung ging Jared daraufhin auf Hailey zu und packte sie am Arm. „Na dann komm mit.“ Hailey sah Jade verwirrt an, die mit den Schultern zuckte. Als Jared Hailey mit sich zog, ergriff diese den Arm ihrer Schwester und zog sie hinter sich her.


      Erst als sie beim Stand angekommen waren und Jared Hailey losgelassen hatte, war auch Jade wieder frei. „Welche Grösse hast du?“, fragte Jared, bevor Hailey fragen konnte, was das sollte. „Ähm, Ich kann nichts kaufen.“ Jared grinste breit. „Ich schenke es dir.“ „Wieso?“, fragte sie verwirrt. „Naja, ich kann’s nun mal nicht sehen, wenn Mädchen traurig sind.“

      Während Hailey ihn misstrauisch ansah, griff Jared in einen Karton unter der Theke und holte zwei Jacken raus. Er hielt beide vor sich hin und schaute Hailey dabei musternd an. Dann gab er ihr eine. „Hier, probier mal.“ Hailey schlüpfte aus ihrer normalen, schwarzen Jacke und klemmte sie sich kurzerhand zwischen die Knie und nahm dann die Jacke, die Jared ihr hinhielt und zog sie an. Sie nickte und wieder lächelte Jared. „Jetzt glücklich?“

      Hailey fuhr sich durch die Haare. „Naja, schon.“ „Aber?“, fragte Jared und sah sie stirnrunzelnd an. „Ich kann einfach nicht so gut damit umgehen, wenn mir Leute was Teures schenken und naja, ich tue dann viel um das wieder Gut zumachen. Soll ich dir einen Kaffee zahlen oder sonst was?“

      Jared schüttelte den Kopf. „Es würde schon reichen, wenn du mir deinen Namen sagst.“ „Hailey.“ „Hailey. Aha und wie weiter?“, hackte Jared nach. „Hastings.“ „Na siehst du? Jetzt kannst du die Jacke annehmen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.“ Jetzt lächelte sie leicht. „Ich denke schon.“

      „Wenn wir schon dabei sind, kannst du dir auch was aussuchen.“, sagte Jensen zu Jade. Sie sah sich kurz um und entschied sich für ein schwarzes T-Shirt mit dem Winchester Bros Logo. Als Jensen es ihr übergab lächelte sie glücklich. „Danke, das ist echt toll.“ Jensen kratzte sich am Kopf. „Kein Problem. Hab ich gerne gemacht.“

      Als Hailey merkte, dass ein peinliches Schweigen im Anmarsch war fragte sie: „Wieso seid ihr eigentlich am Stand? Ich meine, ist ja nicht gerade üblich, dass die Stars dasMerchandising übernehmen.“ „Naja, wir wollten mal sehen, wie die Leute reagieren würden, wenn sie uns hier stehen sehen“, antwortete Jensen und Jade mussten lachen. Auch Hailey schmunzelte. „Hmm, zuerst würden sie fassungslos dastehen und dann über die Theke huschen und euch zu Boden bringen.“, sagte Jade grinsend.

      „Naja, das stimmt. Ich glaube wir sollten das doch lieber lassen Jen.“, sagte Jared und kratzte sich am Kopf. Jensen nickte und ging von der Theke weg. „Also Mädels wir gehen dann mal.“, sagte er und Jared nickte. „Ja genau. Vielleicht sehen wir uns ja noch mal. Kann ja sein.“ Hailey und Jade nickten und sahen den beiden nach, bis sie um die Ecke verschwunden waren. Dann gingen sie zum Lift und drückten auf den Knopf. Als der Lift da war, nahmen sie schliesslich ihre Koffer und gingen hinein. Kaum hatten sie die Türen geschlossen, grinste Hailey Jade breit an.

      „Da war ja voll die Verbindung bei dir und Jensen.“ Jade runzelte die Stirn, „Na komm schon. Ihr habt euch voll in die Augen gesehen.“ „Kann sein.“ Jade hoffte, dass ihre kleine nervige Schwester die Klappe halten würde, doch leider war dem nicht so. „Anscheinend hast du ihm gefallen.“ „Ja klar!“ Jade zuckte mit den Schultern. „Ich sag’s dir, der steht auf dich.“ Dann ging die Lifttür auf und Jade war froh, ihn endlich zu verlassen. „Kleine Nervensäge.“, murmelte die auf dem Weg zum Zimmer, während Hailey hinter ihr herlief.

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    • Kapitel 2


      Nachdem sich die Schwestern etwas ausgeruht hatten, entschlossen sie sich dazu, New York etwas genauer anzusehen. Immerhin mussten die zwei Stunden, die bis zur Convention blieben irgendwie totgeschlagen werden. Bevor sie jedoch gingen, schlüpften sie noch aus den Klamotten die sie nun schon eine Weile anhatten. Hailey zog auch gleich die Jacke wieder an, die sie von Jared bekommen hatte und Jade wusste schon, dass sie ihre Schwester so schnell nicht mehr ohne dieses Teil sehen würde.

      Als die beiden durch die Strassen New Yorks schlenderten, staunten sie immer wieder über die vielen Geschäfte, deren Schaufester einladend dekoriert waren. Vor allem Jade konnte sich kaum daran satt sehen und zog ihre Schwester in alle möglichen Läden rein. Was dann dazu führte, dass zwei volle Taschen zum Hotel gebracht werden mussten.

      Als sie im Hotel ankamen, sahen sie schon die riesige Schlange vor dem Saal. „Das sind ja echt viele.“ „Wirklich? Dachten das wären wenige.“ Hailey kratzte sich am Kopf. „War mal wohl wieder ein total überflüssiger Kommentar.“ Daraufhin nickte Jade heftig. „Allerdings.“

      Die beiden gingen auf den Lift zu und drückten auf den Knopf, der sich rechts neben der Tür befand. Normalerweise leuchtete dieser bei Berührung rot auf, doch das passierte diesmal nicht. Verwirrt sahen sich die beiden an. Da kam auch schon der Hotelangestellte, der sie schon in Empfang genommen hatte, als sie eingecheckt hatten. „Der Fahrstuhl ist leider defekt. Ich bringe Sie zu unserem Ersatz. Wenn Sie mir dann bitte folgen würden.“, bat er freundlich. Jade nickte leicht. „Hör mal Jade, wenn es dir nichts ausmacht, warte ich hier unten auf dich.“ Jade nickte und nahm ihrer Schwester die Tüten aus der Hand. „Kein Problem.“ Während Hailey auf den Sessel in der lobby zusteuerte, folgte Jade dem Hotelangestellten.

      Er führte sie zum Hinterausgang und zeigte auf den Lift, der sich etwas weiter vorne befand. „Bitte, da wären wir.“, sagte er und Jade nickte und bedankte sich dann bei ihm. Dann ging sie auf den Lift zu und stieg bald darauf ein. Im 6 Stockwerk angekommen stieg sie aus und ging schnurstracks ins Zimmer. Dort stellte sie die Taschen neben das Bett. Dabei sah sie das Shirt, welches sie von Jensen bekommen hatte und entschied sich, es anzuziehen.

      Als sie es anhatte stellte sie sich vor den Spiegel und schaute, ob es ihr auch wirklich stehen würde. Jade war an sich eine sehr hübsche junge Frau, dennoch war sie nicht völlig mit sich zufrieden. Sie hatte rehbraune Augen, die schon fast Mandelaugen waren und ihre normalerweise braune Haare waren Schwarz gefärbt, was ihr wie Hailey immer sagte wirklich stand und auch wenn sie schon 26 Jahre alt war, sah sie noch recht Jung aus und wurde auch immer für jünger gehalten, was sie manchmal ziemlich nervte.

      Sie entschied sich, es anzubehalten. Dann griff sie in ihre Handtasche und nahm die beiden Tickets heraus. Sie schaute nochmals kurz nach ob sie alles hatte und dann verliess sie das Zimmer.

      Als sie aus dem Zimmer kam, warf sie einen Blick auf die Uhr. Noch zehn Minuten. Sie war beruhigt, denn die meisten Leute würden jetzt schon im Saal sitzen. Das bedeutete kein langes Rumstehen. Sie atmete tief durch, machte die Tür zu und ging zum Fahrstuhl. Als sie dabei war einzusteigen, rief plötzlich jemand: „Warten Sie! Halten Sie bitte den Lift für mich offen!“ Jade reagierte sofort und blieb mit einem Fuss im Fahrstuhl und dem anderen auf dem Flur stehen, damit er nicht zugehen konnte.

      Erst als die andere Person ihm Fahrstuhl war, bewegte sie sich und betrat ihn ebenfalls. „Phu. Danke. Wenn Sie ihn nicht aufgehalten hätten, hätte ich bestimmt noch mal fünf Minuten warten müssen. Diese Aufzüge brauchen einfach immer so lange.“ Jade sah nun die Person an, die etwas ausser Puste war. Es war Jensen. Er bemerkte nun auch wer neben ihm stand und war auch etwas überrascht. „Oh, du bist doch die vom Stand oder?“ Jade nickte leicht.

      Eine bedrückende Stille kam auf und dann war noch diese dumme Kaufhausmusik. Jade verdrehte die Augen, was Jensen auffiel. „Alles ok?“, fragte er nach. „Diese Musik. Mich wundert`s, dass noch keiner deswegen zum Psychokiller geworden ist.“, antwortete sie und entlockte Jensen damit ein Lächeln.

      Dann gingen die Türen auf und die beiden schritten aus dem Fahrstuhl. „Ich wünsche dir noch einen schönen Abend.“, sagte Jade leicht lächelnd. „Wünsch ich dir auch und viel Spass.“, entgegnete Jensen. Jetzt wurde ihr Lächeln breiter. „Danke, den werde ich ganz bestimmt haben.“ Jensen nickte lächelnd und ging dann nach rechts. Jade hingegen sah ihm nach, bis er um die Ecke verschwunden war und ging dann nach Links um in die Lobby zu gelangen.

      Hailey, die ihre Schwester bemerkt hatte, stand sofort auf, während Jade auf sie zukam. „Mensch, da bist du ja endlich. Hat ja echt lange gedauert.“ Jade verdrehte die Augen. „Jetzt nerv nicht rum.“, murrte sie und drückte ihrer Schwester ein Ticket in die Hand. Hailey sagte nichts weiter und ging zu dem Kontrolleur, der vor dem Saal stand und hielt ihm das Ticket hin. Er nickte und liess sie dann rein. Ebenso wie Jade.

      Wenige Minuten, nach dem die beiden Platz genommen hatten, ging die Convention los. Obwohl sie in der letzten Reihe sassen, schien zumindest Jared die beiden zu bemerken. Ziemlich oft wanderte sein Blick zu Hailey. Er lächelte sie auch oft an, was Hailey nicht so richtig bemerkte, da sie immer dachte, er würde die Menschen vor ihr anlächeln. Dafür fiel es Jade umso mehr auf.

      Als die Convention dann vorbei war, gingen Hailey und Jade erst raus, als die Hälfte der Leute schon draussen war. Jade beobachtete, wie einige am Fanartikelstand warteten und andere vor einer Tür standen. Hailey beachtete den Tumult gar nicht und folgte ihrer Schwester zum Ersatzfahrstuhl.

      Als die Schwestern wenig später müde in ihrem Zimmer angekommen waren, legte Hailey sich aufs Bett, während Jade sich einen Bademantel anzog.

      „Gehst du baden?“, fragte Hailey. „Nein ich geh Golf spielen. Natürlich geh ich baden. Wieso sollte ich sonst einen Bademantel tragen?“ Hailey warf ihr ein Kissen an den Kopf und seufzte dabei leise. Manchmal nerve ihre Schwester sie gewaltig. Aber ohne sie konnte sie dennoch nicht sein. Schliesslich konnte man die Verbindung zwischen den beiden mehr als Freundschaft bezeichnen. Die zwei hatten schon viel zusammen erlebt, daher war das kein Wunder.

      Eine Weile später, als Jade sich gerade die nassen Haare kämmte und Haile sich umziehen wollte, klopfte es an der Tür. Hailey runzelte die Stirn und ging zur Tür. Als sie aufmachte stand ein Page vor ihr. „Entschuldigen Sie bitte die späte Störung. Ich habe eine Nachricht für Sie.“ Sagte er und hielt ihr einen Umschlag hin. „Kein Problem.“, sagte sie und nahm den Umschlag an sich. „Eine gute Nacht wünsche ich Ihnen noch.“ Hailey nickte und machte dann die Tür zu. Sie sah den Umschlag genauer an und entdeckte ihren Namen darauf.

      Jade, die inzwischen schlafbereit auf dem Bett sass, sah ihre Schwester fragend an. Diese setzte sich neben sie und zeigte ihr den Umschlag. „Komisch. Mich kennt doch keiner hier.“, sagte sie und Jade nahm ihr den Umschlag aus der Hand und öffnete ihn. Darin befand sich ein Zettel, den sie herausnahm und das Geschriebene vorlas.

      „Hallo Hailey. Falls du heute Abend nichts vorhast, würde es mich freuen, wenn wir ihn gemeinsam verbringen könnten. Wenn du willst, komm zu Zimmer 610. Jared.“ Hailey sah ihre Schwester verwirrt an. „Was?“ „Na was wohl. Er will dich sehen. Ich sag dir was. Du wirst hingehen.“ „Ja aber das geht doch nicht.“ Jade verdrehte die Augen. „Wieso denn nicht? Er wird dich schon nicht umbringen.“ „Das weißt du gar nicht. Ich meine, was wenn er was schräges mit mir vorhat.“ „Ach was.“ „Was wenn er was bestimmtes von mir möchte?“ Jade verdrehte die Augen. „Meinst du wirklich ich muss dir sagen was du in dem Fall tun solltest?“ Obwohl Hailey schon 22 Jahre alt war, kam sie ihrer Schwester manchmal vor wie ein Teenager.

      „Hör mal, wann hattest du das letzte mal einen netten Abend? Gönn dir doch mal etwas Spass.“ Hailey überlegte und sah auf die Uhr. Es war gerade mal zehn Uhr Abends, also nicht wirklich so spät, dass sie es als Ausrede hätte nützen können. Vor allem da sie kaum mal vor zwölf ins Bett ging. „Na gut.“ Jade lächelte und tätschelte ihrer Schwester auf die Schulter. „Braves Mädchen.“

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    • *yahoo* sie ist da. Die FF ist da *tanz1*

      BloodyCustard schrieb:

      Der Mann war circa 1,85 Meter gross, hatte eine muskulöse Figur, trug einen braunen Pulli und dazu Jeans. Dann wanderte ihr Blick weiter hoch. Sie bemerkte, dass er dunkelblonde Haare, grüne Augen und Sommersprossen unterhalb der Augen und auf der Nase hatte.


      *hechel* Das reicht schon, ich bin durch... ich muss mal kalt duschen

      BloodyCustard schrieb:

      Ohne Vorwarnung ging Jared daraufhin auf Hailey zu und packte sie am Arm. „Na dann komm mit.“


      Das ist aber nicht nett. Einfach arme Mädchen entführen. Das tut man nicht, Mr. Padalecki *lach*

      BloodyCustard schrieb:

      Ihr habt euch voll in die Augen gesehen.“


      Das tut man aber auch aus Höflichkeit und nicht nur, wenn man verliebt ist ;)

      BloodyCustard schrieb:

      dennoch war sie nicht völlig mit sich zufrieden.


      Wer ist das schon?

      Die ersten Kapitel haben mir echt gut gefallen und ich freue mich auf mehr. *arbeit*
    • oki dann kommt hier noch einer XD
      sind ja zum glück nich soo riesige Teile.

      Kapitel 3

      Hailey stand vor der Tür und drehte den Türknauf. Doch als sie die Tür einen Spalt offen hatte, machte sie sie gleich wieder zu. „Ich kann nicht.“ Jade verdrehte mal wieder die Augen und griff nach dem Zettel. „Hey, das Zimmer ist ja nur zwei Türen weiter. Wie praktisch.“, sagte sie und ging zu ihrer Schwester. Kurzerhand nahm sie Hailey`s Hand und zerrte sie aus dem Zimmer. Damit die Tür nicht zuging, während sie draussen war, stellte sie einen Schuh so hin, dass das nicht passieren konnte. Dann zog sie Hailey mit sich. Zwei Türen weiter blieb sie stehen. „So hier ist es.“ Dann klopfte sie an die Tür und rannte zurück ins Zimmer, während Hailey verwirrt stehen blieb.

      Sie starrte in die Richtung, in die Jade verschwunden war und dachte daran wegzulaufen. Doch noch bevor sie sich verdrücken konnte, ging die Tür auf und Jared stand, nur mit einem Badetuch um die Hüften vor ihr. „Hey, dachte schon du tauchst gar nicht mehr auf.“, sagte er mit einem Grinsen und ging etwas zur Seite. Hailey zögerte etwas, trat dann aber schliesslich ein. Jared machte die Tür hinter ihr zu und ging zum Bett. Von dort nahm er die Kleider, welche er sich bereitgelegt hatte. „Ich komme gleich wieder. Machs dir doch bequem.“, sagte er und ging ins Badezimmer.

      Hailey haderte mit sich selbst. Es wäre ein leichtes gewesen, einfach wieder zu verschwinden. Schliesslich dachte sie daran, was Jade gesagt hatte. Es könnte doch noch ein netter Abend werden. Es könnte ja sein, dass Jared wirklich nicht nur das eine wollte. Ein eindeutiges Zeichen dafür war wohl, dass er sich gerade im Badezimmer anzog. Sie setzte sich also aufs Bett und wartete.

      Keine fünf Minuten später kam Jared, in Jeans und einem grauen Pulli bekleidet ins Zimmer zurück. Er ging zur Minibar und fragte: „Willst du auch was trinken?“ Hailey nickte und so nahm er zwei kleine Flaschen Sprudelwasser aus der Minibar und öffnete sie mit dem Flaschenöffner, der sich auf dem kleinen Kühlschrank befand. Dann reichte er Hailey eine. Sie sagte danke, obwohl sie eigentlich höchst selten Sprudelwasser trank. Aber an diesem Abend machte sie eine Ausnahme.

      Jared setzte sich neben sie und schaltete den Fernseher ein. Irgendwann begannen die beiden sich über ihre Hobbys und andere Dinge zu unterhalten. Jared erfuhr, dass Hailey selbst gerne Schauspielerin werden wollte und dass sie vielleicht schon bald ein Studium in New York beginnen würde. Anfangs war er skeptisch, doch als sie sagte, dass sie wissen würde, dass die Tage manchmal sehr lange werden können und auch dass man kaum Freizeit haben würde, wurde ihm klar, dass sie es keineswegs auf die leichte Schulter nahm. Während sie weiter von ihrem Traum erzählte, lächelte er leicht.

      Hailey hingegen erfuhr, dass Jared in seiner Freizeit sehr gerne mit seinen beiden deutschen Schäferhund Mischlingen Harley und Sadie, spielte, die für ihn einen sehr hohen Stellenwert in seinem Leben hatten. Auch erzählte er ihr, dass er sehr gerne bei seiner Familie war. Sie fand es gut, dass er so normal geblieben war. Er wirkte auf sie wie ein normaler Typ.

      Irgendwann kamen sie schliesslich auf das Thema Beziehungen. „Hm, bisher hatte ich nur eine Beziehung. War auch ziemlich lange. Etwa fünf Jahre.“ Jared runzelte die Stirn. „Was ist denn passiert, dass es in die Brüche gegangen ist?“ Hailey fuhr sich durch die Haare. Sie überlegte ob sie es ihm wirklich erzählen sollte, da sie sich noch nicht wirklich lange kannten. „Gut, ich geb dir die Kurzfassung.“, sagte sie schliesslich. „Er war anfangs sehr sehr lieb. Doch irgendwann hat er angefangen mit seiner Eifersüchtelei. Anfangs gings, dann wurde es schlimmer. Ein anderer Typ durfte mich nicht mal ansehen, schon war er total sauer. Dann fing er auch noch an mir vorzuwerfen, ich würde zu wenig Zeit mit ihm und zu viel mit meinen Freunden verbringen.“

      „Dann war die Eifersucht der Grund für euere Trennung?“, fragte Jared und Hailey schüttelte den Kopf. „Nein. Ich blieb bei ihm, weil ich dachte, es wäre seine Art mir zu zeigen, wie sehr er mich liebt. Ich weiss ganz schön dumm. Wie auch immer. Irgendwann war es so, dass er immer öfters weg ging und es kam auch mal vor, dass er sich eine ganze Woche nicht bei mir meldete. Ich dachte Anfangs, er würde seinen Freiraum brauchen. Dann, irgendwann bin ich ihm mal nachgefahren, als er abends wegfuhr. Tja da hab ich ihn in einem Restaurant mit meiner besten Freundin beim Dinner gesehen. Dabei haben die beiden eher sich aufgefressen als das Essen selbst.“

      „Was für ein Arsch.“, sagte Jared und schüttelte den Kopf. Hailey lächelte leicht. „Naja. Ich hab mich gebührend gerächt. Zumindest bei ihm.“ Jared runzelte die Stirn. „Hast du sein Auto zertrümmert?“ „Nein. Ich hab all seine Sachen, inklusive Playstation und Fernseher aus dem Fenster geschmissen.“ Nun musste Jared lachen. „Mit dir sollte man sich echt nicht anlegen.“

      „Was ist mit dir?“, wollte Hailey schliesslich wissen. „Ich meine, ich weiss, dass du verlobt warst, mehr aber auch nicht.“ „Naja, wir wollten eben beide nicht das gleiche. Es hätte nicht funktioniert.“ „Tut mir leid.“, sagte Hailey leise, woraufhin Jared leicht nickte. „Naja, man kann ja nicht immer Glück haben.“

      Nun wollte Jared einen Schluck von seinem Wasser nehmen und merkte, dass nichts mehr in der Flasche war. Sie war genau so leer, wie die von Hailey, welche sie auf den Nachttisch gestellt hatte. Also ging er zur Minibar und nahm eine Cola und eine Sprite raus. Mit den beiden Dosen in der Hand hopste er aufs Bett. Dabei vergass er völlig, wie gut diese Hotelbetten oft gefedert waren. So passierte es also, dass Hailey, die auf der rechten Seite des Bettes sass, förmlich von Bett geschleudert wurde und sich auf dem Boden wieder fand.

      „Oje, tut mir leid. Das wollte ich nicht. Alles ok bei dir?“, fragte Jared schuldbewusst. Hailey sah ihn an und musste lachen, was Jared zum lächeln brachte. Er war froh, dass sie die Sache mit Humor nahm.
      Wenig später stand sie auf und griff sich an den Po. „Etwas weh tuts schon. Autsch. Naja, Hauptsache alles noch da wo es sein soll.“, sagte sie und musste wieder lachen. Dann setzte sie sich auf Jareds Bett und er hielt ihr die Sprite Dose hin. Hailey sah ihn etwas verwirrt an. „Woher hast du denn gewusst, dass ich das gerne Trinke?“, fragte sie und Jared zuckte mit den Schultern.

      Als Jared die Dose aufmachen wollte, warnte sie ihn vor: „Ich würde das nicht tun. Ausser du willst eine Cola dusche haben.“ Jared sah sie nun verwirrt an, dann fiel ihm ein, dass er beide Dosen bei seinem eleganten Hinsetzen geschüttelt hat und stellte seine Dose auf den Nachttisch und lächelte.

      Da es nach einer Weile fast bedrückend still wurde, fragte Jared: „Was war die dümmste Anmache, die dir je untergekommen ist?“ Hailey runzelte die Stirn und dachte nach. „Ah, jaaa. Ich war bei einer Freundin und dann kam ihr älterer Bruder zu mir und meinte: „Ich bin so schlecht im Bett, das musst du echt mal erlebt haben.“ Das war schon sehr dumm.“, sagte sie mit einem Lächeln um die Lippen. Jared schüttelte den Kopf

      „Was war denn dein dümmster Spruch bisher?“ Jared kratzte sich am Kopf. „Willst du das wirklich wissen?“ Hailey nickte und sah ihn neugierig an. „Na gut, aber der ist wirklich schlecht.“ Er hüstelte kurz dann sagte er: „Ich kenne eine Droge, die du wirklich probiert haben musst. Sie wird J.A.R.E.D genannt.“ Nun musste Hailey einfach laut loslachen, während Jared sich peinlich berührt am Kopf kratzte.

      Als Hailey sich beruhigt hatte, sah sie ihn ernst an, zumindest versuchte sie es. „Immerhin hast du damit Humor bewiesen.“ Wieder lachte sie, was Jared zum lächeln brachte.

      Hailey blickte schliesslich, nach dem sie gegähnt hatte auf die Uhr. Drei Stunden waren vergangen und es war schon nach Mitternacht. „Möchtest du gehen?“, fragte Jared. „Naja, das Bett ruft mich.“, antwortete sie und stand vom Bett auf. Jared tat es ihr gleich und ging auf die Tür zu. „Bist du morgen noch hier?“, wollte er wissen. Hailey nickte. „Ja, noch zwei Tage. Wir wollten uns New York noch etwas ansehen und nicht gleich wieder abreisen.“ Jared lächelte nun wieder.

      „Würdest du dann vielleicht den heutigen Abend mit mir etwas unternehmen?“ Hailey zuckte mit den Schultern. „Wenn ich ehrlich bin, wird das wohl nicht gehen. Ich und Jade sehen uns nicht so oft, wie ich es gerne hätte darum würde ich gerne mit ihr noch die Tage hier geniessen. Und naja wenn ich mich mit dir verabreden würde, wäre sie ja doch wieder alleine. Ich hoffe, das klingt nicht irgendwie dumm.“ Jared schüttelte den Kopf. „Nein tut es nicht. Ich versteh das schon. Ich nehm mir ja auch Zeit für meine Familie, so oft es geht.“ Hailey lächelte leicht. Sie fand es süss, dass er so verständnisvoll war. Aber es war ihr unangenehm, ihn sozusagen abblitzen zu lassen. Und irgendwie kam sie sich doof vor. Da sah sie plötzlich, wie Jared breit grinste und frage nach: „Hey, was grinst du denn so?“ „Na ich hab ne super Idee. Also ich würde wirklich gerne den heutigen Abend mit dir zusammen verbringen und naja. Wenn das heisst, dass ich dich nur sehen kann, wenn deine Schwester mitkommt, dann bitte. Ich nehm dann einfach Jensen mit und wir machen was schönes zu viert.“ Hailey runzelte die Stirn und dachte darüber nach, ob es wirklich so eine gute Idee war. „Wieso nicht? Ja das machen wir.“, antwortete sie schliesslich und lächelte.

      Wieder musste Hailey gähnen. „Ich lass dich dann wohl besser mal laufen.“, sagte Jared und öffnete ihr die Tür. „Oh ja bitte. Ich schlaf schon fast im Stehen ein.“ Jared lächelte und nahm sie in seine Arme um sich von ihr zu verabschieden. „Ich melde mich bei dir.“, gab er von sich und löste sich dann von ihr. „Ja tu das.“, sagte Hailey und ging aus der Tür.

      Als sie gerade vor ihrer Zimmertür stand, kam Jared zu ihr gerannt. „Tschuldige, aber kannst du mir vielleicht deine Handynummer geben?“ Hailey sah ihn fragend an. „Na wegen heute Abend.“ „Oh, ja sicher. Ich bin wohl schon richtig müde.“, sagte sie lächelnd und Jared gab ihr sein Handy. „Tipp einfach deine Nummer ein ich speichere sie dann ab.“ Als sie das erledigt hatte, gab sie ihm sein Handy wieder zurück. Als Jared sie gespeichert hatte, lächelte er sie an. „Also, dann bis morgen Abend.“ Hailey nickte und sah ihm nach, während er ins Zimmer ging und klopfte an die Zimmertür.

      Nachden sie erneut geklopft hatte, ging diese Schliesslich auf. „Sorry. Hab geschlafen.“, gab Jade murmelnd von sich und Hailey nickte nur leicht. Dann liess Jade sie rein und ging zum Bett, während ihre Schwester die Tür hinter sich zumachte. Dann zog Hailey sich ein ärmelloses weisses Shirt und blaue Boxershorts, die mit dem Satz „Back In Action“ beschriftet waren an und legte sich neben ihre Schwester ins Bett.

      „Du warst aber ganz schön lange weg.“, sagte Jade mit einem Augenzwinkern. „Ja und?“ Nun verdrehte Jade mal wieder die Augen, was Hailey nicht mehr sah, da sie ihrer Schwester den Rücken zugedreht hatte. „Was habt ihr denn gemacht?“ „Geredet.“, antwortete Hailey knapp und schloss die Augen. Sie wollte nur noch schlafen. „Und? Magst du ihn?“ „Mann Jade halt die Klappe. Ich will schlafen.“ „Ist mir egal. Du hast mich auch geweckt. Ich wills jetzt wissen also sag.“ „Er ist lustig und sehr nett. Mehr aber auch nicht.“ „Du willst sagen, du findest ihn nicht irgendwie anziehend?“ „Nein. Ich mag ihn. Aber halt mehr auf einer freundschaftlichen Basis.“, antwortete Hailey genervt. „Reicht dir das? Ich bin echt Müde Jade. Von mir aus kannst du mich morgen löchern aber jetzt lass mich schlafen.“ „Na gut. Schlaf gut kleine.“ „Klappe du Esel.“ Jade lächelte und liess ihre Schwester in Ruhe. Zumindest vorerst.

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      Teenage Mutant Ninja Angel
    • Kapitel 4


      Am nächsten Morgen wurde Hailey durch das Vibrieren ihres Handys Wach, welches auf dem Nachttisch lag. Sie griff nach dem Handy und schaute auf den Display. „Was war das denn?“, fragte Jade, die bereits angezogen vor dem Badezimmer stand. „Scheiss SMS. Hat mich geweckt.“ Jetzt schüttelte Jade den Kopf. „Erstens, ist es schon 11Uhr und zweitens wenn du den Vibrationsalarm angelassen hast bist du doch selbst schuld.“ „Haha! Was sind wir wieder lustig heute.“, maulte Hailey und musterte ihre Schwester. „Wieso bist du angezogen?“ Jade ging zum Bett und setzte sich hin. „Ich war um neun frühstücken.“ „Ach so.“

      Dann wanderte Hailey`s Blick wieder auf das Display ihres Handys und öffnete die SMS. „Hey Hay XD, hoffe du hast gut geschlafen. Also ich schon. Aber egal J. Was hältst du davon, wenn wir einen gemütlichen Kino Abend machen und uns einen tollen Film ansehen?“

      „Von Jared vermute ich mal. Bei dem Gegrinse.“, sagte Jade, während sie ihre Schwester beim Lesen beobachtete. Hailey sah sie genervt an, während sie auf Antworten drückte. Da fiel ihr ein, dass sie Jade noch gar nichts von diesem, so zusagen, Doppeldate gesagt hatte. Also holte sie dies schnell nach. „Was hältst du davon, wenn wir heute Abend, zusammen mit Jared und Jensen ins Kino gehen?“ Jade runzelte die Stirn. „Weißt du, es würde bestimmt ein netter Abend werden. Ist doch besser, als hier rumzusitzen oder?“ Hailey sah ihre Schwester beinahe flehend an. „Na komm, wird sicher lustig. Ich meine wann hatten wir zuletzt so einen richtig tollen Kinoabend?“ Jade sah ihrer Schwester in die Augen und erinnerte sich daran, dass sie Hailey gesagt hatte, sie soll zu Jared gehen, weil sie einen netten Abend verdient hätte und dachte, dass auch sie mal so einen Abend verdient hätte. „Also gut.“ Hailey lächelte nun. „Wirst sehen, wird bestimmt lustig.“

      Hailey tippte kurz eine Antwort ein und schickte sie an Jared, der nur wenige Sekunden später antwortete und ihr mitteilte, wann er und Jensen die beiden abholen würden.

      Am frühen Nachmittag, griff Jade nach ihrem Handy und wählte die Nummer ihrer Mutter, während Hailey vor dem Fernseher sass.

      Sie hörte drei Freizeichen, dann nahm jemand ab. „Hey Mum.“, sagte Jade als sie die Stimme der ihr so vertrauten Person hörte. „Hey meine Kleine. Wie geht es euch beiden denn? Hattet ihr schon viel Spass?“ „Ja Mum uns geht’s gut. Spass hatten wir auch, aber ich denke, Hailey hatte mehr als ich.“ Für diesen Satz kassierte Jade prompt einen bösen Blick von ihrer Schwester. Noch dazu fuhr Hailey mit dem Finger über ihre Kehle, woraufhin Jade nur grinste.

      „Hör mal Mum, kannst du mir mal Maddy geben?“ Sie hörte, wie ihre Mutter nach Maddy rief und freute sich schon darauf, ihre Stimme zu hören. „Wer ist denn da?“, fragte eine etwas quietschige Kinderstimme am anderen Ende. „Hey meine Kleine. Ich bin's.“ „Hallo Mommy.“ Jade lächelte. An der Stimmlage der kleinen merkte sie sofort, dass sie sich freute. „Na meine Süsse, wie geht’s dir? Hast du gut geschlafen?“ „Jaaa. Ich hab von einem Pferdchen geträumt, das hat gaaanz grosse Sprünge gemacht. Sooo grosse.“ Auch wenn Jade es nicht sehen konnte, wusste sie schon, wie Ihre Tochter eine Hand in die Höhe hielt. „Und weißt du was? Es hatte so ein Hörnchen. Weißt du, wie in dem Buch, was du mir vorgelesen hast.“ „Oh, das ist ja toll mein Schatz. Das muss ja wirklich ein toller Traum gewesen sein.“ „Mhmm. Sag mal Mommy, krieg ich auch mal so eins? Genau so eins?“ Jade musste lächeln. Ihre kleine war erst Fünf und somit auch noch in so einem Alter, in dem man noch an solche Dinge glaubt. „Weißt du Maddy, die Einhörner sind unsichtbar. Du kannst sie nicht einfach einfangen und dann verschenken.“

      Eine Weile sagte die Kleine nichts, dann hörte Jade ein Seufzen. „Schade. Ich hätte so gerne eins gehabt.“ „Tut mir leid mein Schatz. Aber weißt du was? Ich bringe dir was Schönes aus New York mit. Freust du dich?“ „Jaaaa!“, schrie die kleine ins Telefon weswegen Jade den Hörer etwas von ihrem Ohr weg halten musste. Dann war es Zeit sich zu verabschieden. „Hör mal meine Süsse, ich muss auflegen.“ „Ist gut Mommy, aber sag mal, wann kommst du denn wieder? Ich vermisse dich so.“ Jade tat es ihm Herzen weh, wenn die kleine Madlen so einen traurigen Ton in der Stimme hatte. „Noch zweimal schlafen Schatz. Dann bin ich wieder da.“ „Ist gut. Hab dich lieb.“ Jade lächelte leicht. „Ich dich auch meine Kleine.“ Sie hörte noch, wie Maddy ihr einen Kuss durchs Telefon schickte und legte auf.

      „Na? Wie geht’s dem kleinen Quälgeist?“, fragte Hailey. Sie sagte zwar Quälgeist, aber eigentlich liebte sie die Kleine Tochter ihrer Schwester sehr. Wen Jade sie darum bat, passte sie nur zu gerne auf ihre Kleine Nichte auf. Sie war sozusagen schon mal eine Übungseinheit, mit der sie lernen konnte, wie es sein würde, wenn sie irgendwann einmal eigene Kinder haben würde. Und allzu lange wollte sie damit nicht mehr warten, doch dazu musste erst einmal der richtige kommen und auch ihre Schauspielausbildung wollte sie wenn möglich noch davor zu ende schaffen.

      Den Rest des Tages verbrachten die beiden Schwestern gemeinsam. Sie gingen in den berühmten Central Park und genossen einfach die Zeit, die sie zusammen hatten. Auch wenn sie beide in Los Angeles wohnten, hatten sie nicht wirklich viel Zeit füreinander. Vor allem, weil Jade mit ihrem eigenen Geschäft, in dem sie neben Markenkleidern auch ihre eigenen Kleider anbot, vollkommen ausgelastet war. Das Geschäft lief zum Glück richtig gut und Jade war zwar nicht reich, aber sie kam gut über die Runden und würde sich wahrscheinlich sogar in ein paar Jahren ein eigenes kleines Haus kaufen können.

      Sie war zwar mit ihrem Leben zufrieden, aber dennoch fehlte etwas darin. Der richtige Mann. Doch sie hatte sich schon damit abgefunden, diesen einen Mann fürs Leben nicht zu finden.

      Hailey merkte, dass ihre Schwester wieder mit den Gedanken wo anders war und legte einen Arm um ihre Hüfte. „Alles klar bei dir?“, fragte sie vorsichtig und sah ihre Schwester dabei besorgt an. Jade blickte in Hailey's braun – grüne Augen, welche mit einem dunklen grau umrahmt waren und nickte leicht. „Ja. Ich frage mich nur gerade, wies Maddy geht.“

      Hailey wusste, dass Jade nicht wirklich daran gedacht hatte, wollte aber nicht weiter nachfragen. Sie tat so, als würde sie ihrer Schwester diese Ausrede abnehmen. „Ach, ihr geht`s bestimmt prima. Sie ist ja schliesslich bei Mum und die hat mehr Geduld als wir beide zusammen.“ Jade nickte lächelnd und schlenderte mit ihrer kleinen Schwester durch den Park.

      Als die beiden sich auf eine Parkbank setzten, bemerkte Jade, etwas weiter weg Jensen und Jared, die mit dem Rücken zu ihnen, ebenfalls auf einer Parkbank sassen. Sie wandte ihrer kleinen Schwester den Blick zu und stellte ihr wieder eine neugierige Frage, die Hailey ja so liebte. „Könntest du dir mehr mit Jared vorstellen?“ Hailey runzelte die Stirn. „Was meinst du damit?“ „Sex, Beziehung. So was halt.“ „Zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Ich meine, wir haben gestern viel geredet und er ist mir sehr sympathisch, aber mehr eben nicht. Und wenn da mehr wäre, es würde nichts passieren.“, sagte Hailey und sah Jade ernst an. „Zudem glaube ich nicht, dass ich die Art von Mädchen bin, auf die er steht.“

      Jade schüttelte den Kopf. Mit ihren etwas über schulterlangen braunen Haaren, der schlanken, weiblichen Figur, den leicht rötlichen Wangen, dem kleinen Grübchen auf rechten Wange und dem auch sonst nicht zu verachtenden Gesicht war Hailey alles andere als hässlich. „Ich glaube du unterschätzt dich gewaltig. Er findet dich bestimmt hübsch.“ Hailey zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung. Selbst wenn. Nach diesen zwei drei Tagen werde ich ihn bestimmt nie wieder sehen. Und so was wie ein One Night Stand kommt sowieso nicht in Frage.“

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    • BloodyCustard schrieb:

      Dann klopfte sie an die Tür und rannte zurück ins Zimmer


      Erinnert mich an Klingelmännchen :D

      BloodyCustard schrieb:

      nur mit einem Badetuch um die Hüften vor ihr.


      *hechel*

      BloodyCustard schrieb:

      inklusive Playstation


      *cry* Die schöne Playstation

      BloodyCustard schrieb:

      „Ich kenne eine Droge, die du wirklich probiert haben musst. Sie wird J.A.R.E.D genannt.“


      *lol1* Aber ich würd drauf anspringen ^^

      Tolle zwei Kapitel wieder. Dass ich Maddie liebe, weißt du ja schon. Die Kleine ist der Knaller. Ich freu mich auf mehr.
    • Kapitel 5


      Schliesslich kam der Abend und die Schwestern wurden von Jared und Jensen pünktlich um sieben abgeholt. Jared umarmte Hailey fröhlich und auch Jade schloss er kurz in die Arme. Jensen hingegen reichte den beiden einfach nur die Hand. Er war nicht gleich so aufgeschlossen wie Jared.

      Da die vier nicht gleichzeitig in ein Taxi gepasst hätten, beschlossen sie getrennt zu fahren. Die Schwestern, die früher angekommen waren, mussten zum Glück nur wenige Sekunden auf die anderen beiden warten und so gingen sie auch schon bald ins Kino rein, wo sie sich wieder in zwei Gruppen teilten. Während Hailey und Jared etwas zu essen und zu trinken besorgten, standen Jade und Jensen an der Kinokasse an.

      Jade fühlte sich nicht wohl. Dieses beklemmende Gefühl wie am Vortag, als sie mit Jensen im Fahrstuhl fuhr, war wieder da. Es war genau dieses Gefühl, welches man hatte, wenn man eigentlich etwas sagen wollte, aber nicht wusste was. Bei Jade kam das nur dann vor, wenn vor ihr ein wirklich gut aussehender Mann stand, oder wenn sie… nein eigentlich gab es nur diesen einen Grund. Irgendwie schaffte sie es dann doch irgendwie, dieses Gefühl zu unterdrücken. Jedenfalls etwas. „Das kommt mir alles sehr stark wie ein Verkupplungsversuch vor.“, sagte sie und blickte kopfschüttelnd zu Hailey, die sich gerade noch in ihrem Blickfeld aufhielt.

      „Ist es ja auch.“ Jetzt wandte Jade sich Jensen zu. „Hailey sollte eigentlich wissen, dass ich momentan einfach keine Dates haben will. Ich bin nur wegen ihr mitgekommen und nicht damit sie mich gleich wieder irgendwo abstellen kann.“ Jensen runzelte die Stirn. „Wieso hast du denn was gegen Dates?“ Jade sah ihn kurz an und wandte den Blick von ihm ab. In diesem kurzen Moment, in dem er ihr in die Augen gesehen hatte, glaubte Jensen etwas trauriges entdeckt zu haben. Nachfragen wollte er nicht denn es war ihm klar, dass sie wahrscheinlich gerade mit ihm nicht darüber reden würde. Schliesslich kannte sie ihn nicht.

      Schweigend standen sie nebeneinander, bis Jensen einfiel, dass sie noch gar keinen Film festgelegt hatten. Sie waren aus dem Prinzip reingegangen: „Wir suchen uns irgendwas aus“. Auf der Tafel über der Kasse standen drei Filme, zwischen denen sie wählen konnten, da diese gleichzeitig liefen.

      „Sag mal, auf welchen Film hast du denn Lust?“, fragte er höflich. Jade folgte seinem Blick, als er nach oben zur Tafel sah. Zur Auswahl standen: ein Liebesfilm, ein Actionfilm und eine Comic Verfilmung. Jade hatte keine Lust auf einen Liebesfilm und sie wusste, dass Hailey nicht auf Action Filme stand. Sie hasste dieses sinnlose Geballere. „Hellboy 2“, sagte sie knapp. Jensen lächelte und da sie nun an der Reihe waren, bestellte er vier Tickets in der hintersten Reihe.

      (kleine Anmerkung: als ich die Story geschribn hab, war ich noch im Jahr 2008 dabei ist es in der story gerade 2007 somit ist es nicht möglich, dass sie Hellboy2 Sehen. Ich hoffe ihr seht darüber hinweg und verzeiht mir mein dummes Missgeschick lg bloody)

      Mit den Tickets in den Händen gingen die beiden zum Kinosaal und warteten auf die anderen, die nur wenige Minuten später auf sie zukamen. Während Hailey nur zwei zugedeckte Becker mit Strohhalm, wie man es von McDonalds kennt und einer kleinen Tüte Popcorn in den Händen hielt, hatte Jared zwei Becher zu trinken, eine grosse Tüte Popcorn und zwei M&M Packungen dabei. Es fiel ihm sichtlich schwer, das alles zu halten. Jensen erbarmte sich seiner und nahm ihm die beiden Getränkebecher ab. Jared bedankte sich lächelnd, während Hailey ihrer Schwester ihr Getränkt und die Tüte gab. „Keine Angst ich hab dir Mineralwasser mitgebracht kein Cola.“, sagte sie grinsen und Jade verdrehte nur die Augen.

      „Was sehen wir uns eigentlich an?“, fragte Jared neugierig und blickte abwechselnd Jensen und Jade an. „Hellboy 2.“, antwortete Jade worauf sich Hailey`s Augen weiteten. „Wow! Wie cool. Den wollte ich unbedingt sehen.“ Jade nickte leicht. „Ich weiss und eigentlich hättest du das gar nicht verdient.“ Hailey schluckte leicht. Sie merkte sofort, dass Jade sauer war. „Du stehst wohl auf solche Sachen.“, bemerkte Jared und half Hailey somit aus der etwas unangenehmen Situation raus. „Comicverfilmungen mag ich sowieso. Naja mit ein paar Ausnahmen.“, sagte sie und setzte ein breites Lächeln auf.

      Dann nahm Jared Jensen die Tickets aus der Hand und verteilte sie anschliessend. Jensen dachte sich schon, wie sie dann sitzen würden. Er selbst würde kein Problem damit haben, aber Jade vermutlich schon. Er stellte sich seinem Schicksal und ging als erster in den Saal. Als er sich setzte merkte er, dass er nicht wie er gedacht hatte neben Jade und Jared sitzen würde, sondern nur neben Jade. Er hatte den Platz rechts aussen bekommen. Als sich die anderen setzten, wurde ihm klar wieso. Jared hatte die beiden Schwestern nebeneinander gebracht. Jensen lächelte leicht. Jared musste wie er bemerkt haben, dass Jade sauer war und wollte, dass sie zumindest jemanden neben sich sitzen hatte, den sie kannte.

      Kaum hatten sie sich gesetzt, wurde das Licht auch schon gedämpft, bis nur noch ein minimales, kaum bemerkbares Licht den Raum durchfloss. Dann teilte sich der Vorhang und ging zu beiden Seiten auseinander.

      Hailey rieb sich die Hände und machte es sich, soweit es ging im Sitz bequem, ebenso wie Jade, die dann noch einen Schluck aus ihrem Becher nahm.

      Eine Weile mussten die vier dann noch warten, dann begann der Film endlich und Hailey blickte aufgeregt auf die Leinwand, wie immer, wenn sie auf einen Film gespannt war. Jared öffnete schon mal eine M&M Packung und legte das andere auf das Popcorn rauf.

      Jade bemühte sich höflich zu Jensen zu sein und hielt ihm ihre Popcorntüte hin. „Möchtest du auch was haben?“, fragte sie und lächelte leicht. „Nein. Sonst hast du ja nichts mehr.“, sagte er und sah auf die kleine Tüte. „Ach was. Ist eh zuviel Salz dran und das ist nicht so gut. Vor allem kriegt man davon dicke Lippen.“ Jetzt grinste Jensen breit. „Ja stimmt. Aber dafür muss man sich kein Collagen spritzen lassen.“ Jade lachte und Jensen nahm eine Handvoll raus. „Danke.“, sagte er noch und Jade nickte leicht. Dann wandte sie sich wieder der Leinwand zu.

      Während des Filmes war es ziemlich still. Jade wandte sich nur kurz zu Hailey um ihr zu sagen, dass sie den Prinzen mit der gelben Haut irgendwie toll fand. Hailey runzelte nur die Stirn und zuckte mit den Schultern.

      Da sie so in den Film vertieft war, bemerkte Hailey nicht, dass sie von Jared etwas beobachtet wurde. Ansonsten fiel ihr so was ziemlich schnell auf. Jared fragte sich, ob sie auch so gebannt in den Bildschirm starrte, wenn sie sich Supernatural ansah. Erst als sie lachte wandte er den Blick wieder von ihr ab und sah auf die Leinwand.

      Als eine Traurige Stele kam, schluckte Hailey. Sie hasste solche Szenen. Vor allem, wenn sie nicht allein war. Denn wenn sie allein war, konnte ja niemand sehen, dass ihr ein Paar Tränen über die Wangen flossen. Sie riss sich zusammen wie immer, aber dass ihr dann eine Träne über die Wange rollte, konnte sie nicht verhindern. So unauffällig wie möglich wischte sie sie schnell weg und hoffte, dass es niemand bemerkt hatte. Doch jemandem fiel es auf. Jared sah, wie sie sich über die Wange streifte. Er lächelte leicht und sah wieder nach vorne.

      Als der Film schliesslich zu ende war, griffen sich die vier ihre Jacken und verliessen den Saal. Als Hailey dabei ein paar verwunderte Blicke wahrnahm, wurde ihr wieder bewusst, dass Jared und Jensen ziemlich bekannt waren. Jensen und Jared bemerkten die Blicke ebenfalls, liessen sich aber nichts anmerken und gingen gemütlich aus dem Kino. Die meisten Menschen, die gerade noch verwundert zu den vieren hingesehen hatten, schüttelten den Kopf und drehten sich wieder weg. Nur wenige zeigten mit dem Finger auf sie oder sahen ihnen verblüfft hinterher.

      Draussen angekommen grinste Jared Jensen breit an. „Hat mal wieder geklappt.“ Jensen nickte heftig. „Immer wieder.“ Hailey und Jade sahen die beiden etwas verwirrt an. Jensen und Jared konnten sich schon denken, was sie fragen wollten und gaben, ohne die Frage abzuwarten die Antwort darauf. „Meistens muss man nur so tun als wäre man völlig normal und die Leute nicht ansehen, dann denken sie sich dass sie bestimmt nur gerade falsch hingesehen hätten oder sich eben geirrt hätten.“, sagte Jensen und Jared nickte leicht. „Ja, aber manchmal passiert es auch, dass sie hinterherkommen.“, sagte er und rümpfte die Nase.

      „Ich denke es wäre besser, wenn wir nicht zu lange hier herumstehen. Wollt ihr vielleicht etwas essen gehen?“, fragte Jared mit einem Lächeln auf den Lippen. „Also ich hätte schon Lust dazu.“, entgegnete Hailey und lächelte ebenfalls. „Ich würde lieber ins Hotel fahren.“ Hailey sah ihre Schwester verwirrt an, woraufhin Jared und Jensen einander ansehen, zunickten und etwas von den beiden weggingen.

      „Bist du sauer auf mich?“, fragte Hailey vorsichtig. „Ich war sauer. Jetzt nicht mehr. Ich bin einfach nur müde.“ Hailey runzelte die Stirn. „Stimmt doch gar nicht.“ Jade verdrehte die Augen. „Du hast einfach keine Lust mehr hab ich recht?“ Jade antwortete nicht. „Tut mir leid. Ich wollte eben, dass es ein toller Abend wird. Aber das ging wohl total in die Hose was?“ Jetzt schüttelte Jade den Kopf. „Nein, es war ganz ok. Aber ich mag solche Verkupplungsdinger eben nicht wirklich. Das weißt du aber auch.“

      In diesem Moment stand plötzlich Jensen bei den beiden. „Tschuldigt, wenn ich störe.“, sagte er und lächelte leicht. Dann wandte er sich an Jade. „Ich weiss, du magst Dates nicht. Ich bin mir sicher, du hast da deine Gründe. Aber vielleicht solltest du das ganze hier nicht als Date sehen sondern als ein Abend unter Freunden.“ Jade sah ihn skeptisch an. „Und wenn ein Freund dich zum Essen einlädt, wäre es äusserst unhöflich die Einladung abzuschlagen.“ Hailey grinste über Jensen's Gerissenheit, während Jade die Stirn runzelte. „Tja, und da ich dich einlade musst du wohl oder übel ja sagen.“ „Du willst mich wohl unbedingt überreden was?“, fragte Jade nach. Jensen nickte. „Und? Funktionierts?“ Wollte er wissen. Jetzt musste Hailey lachen und Jade schüttelte lächelnd den Kopf. „Ja es funktioniert.“, lenkte sie schliesslich ein.

      Schliesslich gingen die vier tatsächlich nur um die Ecke und dann stand schon dieses Italienische Restaurant, welches Jared gemeint hatte vor ihnen. Über der einladend, rot gestrichenen Haustür hing ein ovales Schild, auf dem der Name des Restaurants geschrieben stand. Bei dem Anblick runzelte Hailey die Stirn. „Bella Eduardo.“, murmelte sie und schüttelte den Kopf. Irgendwie kam ihr das schon sehr bekannt vor. Ohne ein weiteres Wort darüber zu verlieren folgte sie den anderen dreien schliesslich ins Restaurant.

      Kaum waren sie reingekommen, kam auch schon ein Kellner auf sie zu, lächelte freundlich und schüttelte sogar Jared`s Hand. Dann führte er die vier zu einem Tisch, der etwas abgelegener von den anderen Tischen stand und ging dann mit einem Lächeln weg, nur um ihnen kurz darauf die Speisekarten zu bringen.

      Nachdem sie alle bestellt hatten und auf ihr Essen warteten, fragte Jared: „Wie fandet ihr eigentlich den Film?“ Jared nickte und nippte an seinem Mineralwasser, welches der Kellner kurz zuvor gebracht hatte. Jared warf Jade einen fragenden Blick zu. „Was ist mit dir?“ „Ach, ich fand ihn sehr gut. Hatte eigentlich alles, was ein Film braucht.“ Hailey nickte zustimmend. „Und der Prinz war gar nicht so übel wie man anfangs gedacht hatte. Irgendwie schade.“, bemerkte Hailey und nun war Jade diejenige die zustimmend nickte. Plötzlich redeten die beiden über den Film und Jared blickte mit einem Lächeln auf den Lippen zu Jensen und liess die beiden reden.

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    • Kapitel 6



      Als die Rechnung bezahlt war, gingen die vier gemütlich aus dem Restaurant. Hailey war restlos zufrieden, wie der Abend gelaufen war. Jade hatte sich gut mit Jensen und auch Jared verstanden und viel mit ihnen gelacht. Hailey fand, dass ihre Schwester das erste Mal seit langem wieder so gelöst war.

      „Sollen wir zum Hotel laufen? Ist ja nur eine viertel Stunde zu fuss.“, sagte Jared und sah die anderen drei an. „Ich glaube, ich muss ein Taxi nehmen. Ich bin viel zu müde um noch zu laufen.“, sagte Jade und musste gähnen. „Ich komme gerne mit. Ein kleiner Verdauungsspaziergang wäre bestimmt nicht übel.“, entgegnete Hailey lächelnd und rieb sich über den Bauch. „Ich geh auch mit dem Taxi. Will euch ja nicht stören.“ Als er das sagte, zwinkerte Jensen Jared zu. „Ach was. Du störst doch nicht. Wenn du willst, kannst du mitlaufen.“, sagte Hailey, während Jared, von ihr unbemerkt, Jensen einen ermahnenden Blick zuwarf. „Ach. Schon gut. Ich bin wirklich müde. Ist besser ich fahre zum Hotel.“ Hailey nickte verständnisvoll und sah zu ihrer Schwester, die gerade ein Taxi heranwinkte. „Bis später.“, sagte Jade und lächelte ihr zu. Hailey nickte und sah ihr zu, wie sie ins Taxi stieg und Jensen hinterher.

      Als die Tür zugemacht wurde, liefen Hailey und Jared los. Hailey gähnte schon nach ein paar Metern und hielt sich dabei die Hand vor den Mund. „Vielleicht hättest du doch mitfahren sollen. Ich kann dir ja noch ein Taxi rufen.“, sagte Jared mitfühlend. „Nein schon gut. Wenn ich mit dem Taxi gefahren wäre, wäre ich bestimmt schon da eingeschlafen.“ „Hast wahrscheinlich recht.“ Hailey nickte leicht und steckte die Hände in ihre Jackentaschen.

      „Sag mal, weinst du oft, wenn du traurige Filme oder Szenen siehst?“ Hailey war verwirrt, als Jared sie das plötzlich fragte. Ihr wurde klar, dass er mitbekommen haben musste, dass sie im Kino ein paar Tränen verdrückt hatte. Sie griff sich verlegen an den Kopf. „Naja, also.. ab und zu.“, gab sie mit geröteten Wangen zu. Jared lächelte. „Bei welchem Film hast du denn am meisten geweint?“, wollte er nun wissen. Hailey vergrub ihr Kinn in dem Kragen ihrer Jacke und dachte nach. Nach einer Weile fiel ihr ein, welches der Schlimmste Film war. „Nur mit dir. Das war wirklich eine sehr ergreifende Geschichte. Ich glaube, ich die zweite Hälfte des Filmes nur geweint.“ Jared nickte leicht.

      „Sag mal Hailey, was würdest du eigentlich gerne mal spielen?“, fragte Jared neugierig. „Hmm. Ich würde gerne mal in einer richtig kranken Komödie spielen und etwas herausforderndes.“ „Wie wäre es mit einer Psychokillerin?“ Hailey grinste leicht. „Wieso nicht? Wäre bestimmt lustig.“ Jared nickte. „Du könntest so was doch auch mal spieln. Ich bin mir sicher, das hättest du drauf.“ Jared runzelte die Stirn. „Meinst du wirklich?“ Als Hailey mit einem heftigen Nicken antwortete, lächelte er wie ein Honigkuchenpferd.

      Jensen & Jade

      Als der Taxifahrer den Motor startete fragte Jensen: „Und? War doch noch ganz nett oder?“ Jade nickte zustimmend. „Dieser Tipp von dir, den Abend nicht als Doppeldate zu sehen, hat geholfen.“ Jensen grinste leicht. „Danke.“, sagte Jade und er sah sie verwirrt an. „Wofür?“ „Dafür, dass du mir geholfen hast, lockerer zu sein. Wärst du nicht dagewesen, wäre ich vielleicht wie ein Stein dagesessen oder hätte den tollen Abend verpasst, während ich ins Hotel gefahren wäre.“ Jensen lächelte verlegen. „Ach. Kein Problem.“ Jade nickte und blickte aus dem Fenster.

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      Als Jared und Hailey im Hotel ankamen, sahen sie, dass Jade und Jensen in der Empfangshalle auf einem bequemen Sofa sassen. Anscheinend warteten die beiden auf sie.

      Während Hailey und Jared langsam zu den anderen gingen, fragte Hailey: „Wann fliegt ihr eigentlich zurück?“ „Morgen Abend um sieben. Das heisst, bis halb fünf sind wir noch da.“ Als er das gesagt hatte, blieb er stehen und Hailey sah ihn fragend an. „Ich weiss ja, dass du noch länger hier bist als ich und darum wollte ich dich fragen, ob du vielleicht mit mir den Tag verbringen möchtest. Wir könnten zusammen Mittag essen und dann noch irgendwas anderes unternehmen.“ Er sah Hailey fragend an. „Hast du denn überhaupt Lust dazu?“ Hailey musste lachen, weil er sie schon fast flehend ansah. Dann nickte sie leicht. Jared lächelte fröhlich und dann gingen die beiden zu Jensen und Jade, welche vom Sofa aufstanden, als sie die beiden bemerkten.

      „Jade, du hättest doch nicht auf mich warten müssten. Wieso bist du nicht schon hoch gegangen?“, fragte Hailey ihre Schwester. „Tja erstens, hätte ich sowieso warten müssen. Zweitens.. du hast den Zimmerschlüssel.“, entgegnete Jade und Hailey runzelte die Stirn. Sie griff in ihre Jackentaschen. Nichts. Dann griff sie in ihre Hosentaschen und da merkte sie, dass sich neben ihrem Handy noch etwas in der rechten Hosentasche befand. Sie nahm die Hand raus und blickte auf die Schlüsselkarte. Verlegen lächelte sie und gab den Schlüssel ihrer Schwester. „Tut mir leid.“ „Ich bin`s mir schon gewohnt. Aber du solltest wirklich mal lernen dein Gehirn einzuschalten.“ Jared lachte leise und Jensen runzelte die Stirn. „Passiert das denn oft?“, fragte er. „Ab und zu.“, gab Hailey zu und Jade lachte sich in die Faust und ging langsam zum Fahrstuhl.

      Da der Fahrstuhl sehr gross war, passten sie alle Problemlos rein und fuhren gemeinsam in die 6. Etage. Als die vier dann vor Hailey und Jade`s Zimmer standen, umarmte Jared zuerst Jade und dann Hailey. Jensen gab beiden die Hand, dieses Mal aber herzlicher als davor. „Na dann. Schlaft mal schön.“, sagte Jared und sah Hailey an, die sich die Hand vor den Mund hielt. Die beiden Schwestern nickten kurz und verschwanden schliesslich im Zimmer.

      Als Hailey etwas später Bettfertig aus dem Badezimmer kam, lag Jade schon im Bett. Als Hailey sich auf die linke Bettseite legte, sah sie ihre Schwester nur kurz an. Jade hatte diesen Blick jedoch gesehen und runzelte die Stirn. „Du hast doch was.“, sagte sie ernst. „Du merkst auch alles was?“ Jade grinste fies und nickte. „Je eher du es mir erzählst, desto früher können wir auch schlafen.“, sagte sie und sah ihre Schwester neugierig an. „Naja, Jared hat mich gefragt, ob ich morgen mit ihm den Tag verbringen möchte.“ „Du hast ja gesagt oder?“ Jade sah ihre Schwester ermahnend an. Hailey nickte und sah Jade unsicher an. „Ist das auch ok? Ich meine, ich kann auch absagen.“ „Nein. Wenn ich ehrlich bin, dachte ich, du würdest sauer sein, wenn du hörst, dass Jensen und ich morgen zusammen den Nachmittag verbringen, weil du ja immer sagst, dass wir zu wenig Zeit miteinander hätten.“ Hailey machte grossen Augen. „Du verbringst den Tag zusammen mit Jensen?“ „Ja.“ „Wie kam denn das zu Stande?“ „Er hat mich gefragt, was ich morgen mache und ich habe gesagt, dass ich ein Geschenk kaufen muss und da hat er mich eben gefragt, ob er mich begleiten darf.“ Hailey grinste breit. „Dann hat dieser Abend wohl doch mehr gebracht. Als erwartet.“ Jade verdrehte die Augen und drehte sich auf die andere Seite. Hailey lächelte und drehte sich in ihre Schlafposition dann schaltete sie das Licht aus und bald darauf schliefen beide tief und fest.

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