Sherlock Oneshot - Christmas

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    • Sherlock Oneshot - Christmas

      Autor: Mercy
      Disclaimer: Die Rechte der Figuren liegen ausschließlich bei Sir Arthur Conan Doyle und BBC.
      @Lucy: Dir dürfte etwas bekannt vorkommen *:D*


      Christmas

      Violine spielend blickte er durch das große Fenster auf die Straße, die heute viel zu ruhig zu scheinen wirkte. Auf der gegenüberliegenden Seite der Baker Street putzten sich zwei Spatzen aufgeplustert gegenseitig ihr Gefieder. Unten auf der Straße liefen vereinzelt Leute mit großen schwarzen Regenschirmen die Straße auf und ab und sprangen hastig in Gebäuden, oder verschwanden um die nächste Straßenecke, um den Schneegestöber zu entkommen.
      Ein Regenschirm stach heraus. Ein großer Rosen-roter Schirm brachte etwas Farbe in die weiße Straßenecke der Baker Street. Die Frau hastete über die Straße und umsprang die großen weißen Schneeberge um nach Hause zu gelangen, dabei wippte ihr großer Regenschirm auf und ab. Bei jedem Sprung sprang er mit seiner Besitzerin mit, wie ein treuer Hund. Ihr kleines Köfferchen schaukelte gefährlich von einer zur anderen Seite und lief Gefahr zu kentern, doch unbeirrt lief sie weiter, in der Hoffnung nicht erfroren heimzukommen.
      Als sie aus seinem Blickfeld verschwand bewegte er sich auf seinen alten Sessel zu, platzierte seine Violine auf dem kleinen Tischen davor und ließ sich in die Welt fallen.

      Orangefarbene Funken wirbelten im Kamin herum und es knisterte gewaltig.
      Es war zu ruhig. Zu langweilig.
      Die Funken funkelten um die Wette, als wenn es kein Morgen gäbe. Die einzigen Geräusche die man wahrnehmen konnte war die losgelöste Stimmung, die in der Wohnung herrschte.
      Er war anders wie die anderen, kein Zweifel. Er war anders, doch warum musste dieses Laster ausgerechnet ihn treffen? Nach außen hin schien er sonderbar, aber dennoch nicht unglücklich zu sein, wie er meinte, mit seinem Leben. So war es auch in der Tat. Meistens. Doch in diesen stillen Momentan dachte er nach, dachte er nicht über die üblichen Dinge, die ihn sonst so beschäftigt hielten. Sondern über sich. Wieso war er wie er war? Warum ausgerechnet er? Warum war er mit dieser
      wundervollen Gabe gesegnet?
      Ja, gesegnet. Man kann es sehen wie man möchte doch in der Tat war es ein Segen. Zumindest meistens. Und so nahm er es auch wahr. Die Dinge tun zu können, die er am meisten mochte ohne dabei noch mehr Missgunst zu ernten wie ein normaler Mensch, dies war einer der Vorurteile anders zu sein. Doch manchmal sehnte er sich in einfach nach Normalität. Auch wenn diese ihn wie so vieles anderes schnell langweilen würde. Doch er war in reinem mit sich.
      Zumindest für den Augenblick.

      Aufgeschreckt von den Gesängen der anderen wachte er aus seiner Welt auf und tauchte wieder in die der anderen ein. „Sherlock, möchten Sie vielleicht auch einen dieser wunderbaren Kekse, die Molly uns mitgebracht hat?“ fragte seine Vermieterin Mrs Hudson ihn. „Sie wissen doch, was ich von Süßkram halte halte, Mrs Hudson“, erwiderte Sherlock geradlinig. „Lassen Sie es gut sein Mrs. Hudson“ mischte sich Sherlocks Mitbewohner John Watson ein. „Sherlock kann einfach nichts mi Weihnachten anfangen.“ „Wie sollte ich auch. Was hat dieser Schwachsinn auch für eine Bedeutung, außer dass die Menschen anfangen sich plötzlich einmal im Jahr um den Hals zu fallen, wenn sie es auch den Rest des Jahres machen könnten?“ erwiderte Sherlock missachtend auf Johns Aussage.
      John schaute Sherlock mit einem dieser Blicke an, denen man gerne Kindern zuwarf, wenn sie etwas taten, was nicht in Ordnung war. Sherlock schaute John nur verwirrt an und John wand sich von ihm ab, während Sherlock immer noch darüber nachdachte, was er denn so falsches gesagt hatte.

      Alle saßen sie beieinander, Mrs Hudson, Molly, Lestrade, John, Sherlock und sogar Sherlocks Bruder Mycroft. Es kam quasi einem Wunder gleich, dass sie alle an einem Tisch saßen. Sie saßen beieinander, lachten, tranken und hatten Spaß mit einander an diesem Weihnachtsabend. Mittlerweile taute sogar Sherlock auf und lachte mit den anderen mit, auch wenn er meist nicht wusste was die anderen so komisch fanden, doch an diesem Abend war es ihm nicht wichtig. Er und die anderen genossen einfach den Abend und feierten noch spät in die Nacht hinein.
      BloodyCon2012-Aecon4-Destination Star Trek-
      FedCon 23
    • Und ob mir das bekannt vorkommt! *;)* Du hast einen Weihnachts-OS daraus gezaubert. Finde ich eine tolle Idee! *thumps*

      Sherlock und Weihnachten, ein Kapitel für sich. *:D* Du weißt ja, dass ich es schön fand, wie Du Sherlocks Gedanken herausgearbeitet hast.

      Und das ist meine Lieblingsstelle:

      Mercy schrieb:

      Mittlerweile taute sogar Sherlock auf und lachte mit den anderen mit, auch wenn er meist nicht wusste was die anderen so komisch fanden, doch an diesem Abend war es ihm nicht wichtig
      *lol1*
      Kann ich mir richtig vorstellen.

      Liebe Grüsse *spring*